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Komposterde? Viel Torf, kaum Kompost!

Es steht Kompost drauf, drin ist aber vorwiegend Torf: Das Produkt «Floragard Komposterde» besteht zu 80 Prozent (!) aus Hochmoortorf und nur zu 20 Prozent aus Kompost. Dass dies nur im Kleingedruckten auf der Rückseite der Verpackung festgehalten ist, stösst dabei sauer auf. Torf hat mit Kompost nichts zu tun und belastet die Umwelt sowie die Tier- und Pflanzenwelt stark. Die Namensgebung ist für den Laien überhaupt nicht verständlich: Wie soll ein Hobbygärtner darauf kommen, dass es sich bei Komposterde nicht um verrotteten Kompost handelt, sondern zu 80 Prozent um Hochmoortorf?

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Versicherungsverträge: Bundesrat will Versicherte massiv benachteiligen

Das Versicherungsvertragsgesetz stammt von 1908. Das Verhältnis zwischen Versicherer und Versicherungsnehmer entspricht dem damaligen Gedankengut: Der Versicherer sitzt durchwegs am längeren Hebel. Der Verischerungsnehmer ist kein gleichwertiger Vertragspartner, er ist dem Gutdünken der Versicherung ausgeliefert. Der Bundesrat wollte das Gesetz modernisieren – die Versicherungslobby wehrt sich aber bisher erfolgreich. Der nun vorliegende Entwurf des Bundesrats zum Versicherungsvertragsgesetz ist eine grobe Enttäuschung, ein verpasste Chance, ein sträfliches Ignorieren von Expertenmeinungen und in dieser Form der Schweizer Gesetzgebung nicht würdig!

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Herkunftsdeklaration? Fehlanzeige! Auch Manor verheimlicht Herkunft von Lebensmitteln

Manor lässt seine Fertiglasagne in Belgien herstellen. Aber woher stammt das enthaltene Fleisch? Brasilien? China? Wir werden es nicht erfahren, Manor will den Konsumenteninnen und Konsumenten diese Information vorenthalten. Wehren Sie sich jetzt dagegen und unterzeichnen Sie die Petition der Allianz der Konsumentenschutz-Organisationen für bessere Herkunftsdeklaration.

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TA-SWISS zeigt: Rabattsysteme wie Helsana+ verletzen Solidaritätsprinzip der Grundversicherung

Das Rabattsystem der Helsana belohnt Grundversicherte, die Sport treiben und gewillt sind, die Helsana mittels Smartphone-App über sportliche Tätigkeiten zu informieren. Mit solchen Prämienrabatten werden Kranke und solche, die keinen Sport treiben können oder wollen, technisch nicht versiert sind oder Wert auf Privatsphäre legen, diskriminiert. Dies bestätigt nun auch die Stiftung für Technologiefolgen-Abschätzung TA-SWISS.

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Zuckerreduktion: Tropfen auf den heissen Stein

Der Zuckergehalt in Joghurts und Frühstückscerealien habe um durchschnittlich 3 und 5 Prozent gesenkt werden können: Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen scheint zufrieden mit den Fortschritten, welche die freiwillige Zuckerreduktion des Bundes zeigt. Konkret sind das jedoch durchschnittlich 0,2 Gramm Zucker weniger auf 100 Gramm Joghurt und knapp 0,9 Gramm weniger auf 100 Gramm Frühstückscerealien – eine sehr bescheidene Reduktion. Spannend ist hingegen die Diskussion um die Zuckersteuer, welche in Grossbritannien eingeführt wird und dazu führt, dass viele Süssgetränkehersteller den Zuckergehalt spür- und messbar senken. Dazu passt die Aussage von britischen und amerikanischen Forschern, welche zum Schluss kommen, dass Steuern auf Erfrischungsgetränke, Alkohol und Tabak eine effektive Maßnahme seien, um nicht­übertragbare Krankheiten (Non-communicable diseases, NCDs) weltweit zu stoppen.  Weiterlesen


Konsumentendienst – Abzocke oder Dienst am Konsumenten?

Das Bezirksgericht Höfe SZ verurteilt Patrick Dütschler, Geschäftsführer des Vereins Konsumentendienst, wegen unlauteren Wettbewerbs (das Urteil ist noch nicht rechtskräftig). Gemäss den Richtern hatte Dütschler vor drei Jahren über die Firma Telecom Directories durch einen Briefversand Tausende von Konsumentinnen und Konsumenten hinters Licht geführt. Diese Firma offerierte einen Telefonbucheintrag, der Datenmissbrauch und illegale Werbe­anrufe verhindern sollte. Die Briefe sahen aus wie Rechnungen von Swisscom und Swisscom Directories, weshalb Tausende Briefempfänger darauf hereinfielen und den Betrag von knapp 30 Franken einzahlten.

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Gesundheitskosten senken: Die Umsetzung zählt!

GesundheitskostenDer Konsumentenschutz begrüsst die heute vom Bundesrat angekündigten Massnahmen zur Senkung der Gesundheitskosten, insbesondere die Einführung eines Referenzpreissystems und die Verbesserung der Rechnungskontrolle. Entscheidend ist nun, dass diese sinnvollen Massnahmen schnell und wirksam umgesetzt und nicht von Interessenvertretern im Parlament oder vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) verwässert werden. Es darf nicht sein, dass von Leistungserbringern, Krankenkassen und der Pharmaindustrie verantwortete Kostensteigerungen weiter auf die Schwächsten, die Versicherten und Patienten, abgewälzt werden.

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Arsen in Reisprodukten für Kinder – Warnhinweise fehlen

Trotz möglicher Gesundheitsgefährdung von Säuglingen und Kleinkindern durch die Aufnahme von Arsen aus Reis und Reisprodukten fehlen auf der Verpackung jegliche Warnhinweise. Dass Konsumentinnen und Konsumenten deswegen beunruhigt sind, liegt auf der Hand. Aus diesem Grund steht der Konsumentenschutz für die klare Kennzeichnung ein und fordert vom Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen BLV die Anbringung von Warnhinweisen auf den Produkten und somit den Zugang zu Informationen für die Eltern. Weiterlesen


Cassis-de-Dijon: Meldestelle ohne Nutzen für Konsumenten

Gemäss dem sogenannten Cassis-de-Dijon-Prinzip müssen Lebensmittel, die nicht dem Schweizer Gesetz entsprechen, aber irgendwo in der EU auf dem Markt sind, ein Bewilligungsverfahren durchlaufen, um auch in der Schweiz verkehrsfähig zu sein. Diese Bewilligung für sogenannte Cassis-de-Dijon-Fälle soll nun durch eine öffentlich einsehbare Datenbank abgelöst werden. Der Konsumentenschutz ist aus verschiedenen Gründen dagegen: Den Konsumenten bringt eine solche Datenbank nicht mehr Transparenz, hingegen könnten gesundheitsgefährdende Produkte ungeprüft auf den Markt gelangen. Das vereinfachte Verfahren würde auch kaum dazu beitragen, dass günstigere Produkte importiert würden. Da sind andere, effizientere Massnahmen notwendig, um der Hochpreisinsel Schweiz zu Leibe zu rücken.

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Facebook: so schützen Sie Ihre Privatsphäre

Datenschutz

Jede und jeder tut gut daran, sich ab und zu mit dem Schutz seiner Privatsphäre zu befassen, und aktiv Einfluss darauf zu nehmen, wie viele persönliche Daten man an wen weitergibt. Denn der digitale Fussabdruck bleibt bekanntlich ewig. In diesen Tagen ist insbesondere das Portal „Facebook“ unter Beschuss, weil es die intimen Daten von Millionen von Benutzern an eine andere Firma weitergab, die damit Politwerbung machte. Hier finden Sie einige wertvolle Tipps, wie Sie Ihre Privatsphäre auf Facebook wenigstens einigermassen schützen können. Weiterlesen


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