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Lebensmittelkennzeichnung


Stevia: Natürlich gesund oder chemischer Zusatzstoff?

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„Natürlich gesüsst mit Stevia“! Mit diesem und ähnlichen Slogans bewerben Hersteller ihre Produkte. Dabei ist die eigentliche Pflanze Stevia in der Schweiz nicht zugelassen. Stattdessen bekommen wir Steviol-Glycoside aus einem aufwändigen chemischen Prozess und irreführende Werbung vorgesetzt. Unser Merkblatt zeigt Ihnen, was hinter den Begriffen und den schönen Bildern steckt: Ein chemisch hergestellter Zusatzstoff und kein natürlicher Zuckerersatz.

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Hintergrundartikel


Jammern, typisch schweizerisch?

gerberfondue_swissnessSchweizer Produkte haben einen guten Ruf und kosten in der Regel mehr als vergleichbare Produkte. Seit Jahren profitiert die Lebensmittelindustrie von diesem Mehrwert, ohne den Konsumentinnen und Konsumenten zu garantieren, dass unter dem Schweizer Kreuz Schweizer Produkte verkauft werden. Die Swissness-Gesetzgebung, welche seit Anfang Jahr für verlässliche Regeln sorgen soll, wird zu Unrecht heftig kritisiert. Denn nur eine strenge  Regelung sorgt dafür, dass das Schweizer Kreuz am Markt nicht an Vertrauen und damit an Wert verliert. Weiterlesen


Largo: Zückerchen für die Industrie, Brosamen für die Konsumenten

13_05_Lebensmitteldeklaration3Largo, das umfangreiche Verordnungspaket zum Lebensmittelgesetz, ist eine dicke Enttäuschung für die Konsumentinnen und Konsumenten: Die in Aussicht gestellten Verbesserungen sind unter den Tisch gekehrt worden. Selbst die Übernahme des EU-Rechts als übergeordnetes Ziel der Revision wurde in konsumentenfreundlichen Bereichen nicht konsequent durchgezogen.
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Stevia – der grosse Etikettenschwindel

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Eine Pflanze, welche stärker süsst als Zucker, fast kalorienfrei ist und seit Jahrhunderten von indigenen Völkern genutzt wird – das tönt in den Ohren vieler Konsumentinnen und Konsumenten als die geeignete Alternative zu Zucker. Die Industrie und die Anbieter jubeln den Konsumenten statt Stevia aber Steviol-Glykoside unter, obwohl diese chemisch hergestellten Steviol- Glykoside mit der Pflanze kaum mehr etwas gemeinsam haben. Stevia selbst ist in der Schweiz noch immer nicht  zugelassen. Weiterlesen


Swissness: Löchrig wie ein Schweizer Käse

gerberfondue_swissnessKeine Regel ohne Ausnahme – doch bei der Swissness-Gesetzgebung ist die Ausnahme schon fast die Regel. Das Bundesamt für Landwirtschaft BLW hat heute bekannt gegeben, dass von 80 Ausnahmegesuchen 71 stattgegeben wurde. Für die SKS ist klar, dass diese recht grosszügige Auslegung der Gesuche bei der nächsten Runde in zwei Jahren deutlich restriktiver geschehen muss. Weiterlesen


Unser Ampeltest: Ein Signal für ausgewogene Ernährung

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Wie viel Salz oder Fett stecken in den Chips drin? Ist 1 Gramm Salz auf 100 Gramm viel oder wenig? Und welche Frühstücksflocken schneiden besser ab in Bezug auf Zucker? Für Konsumentinnen und Konsumenten ist es schwierig, Lebensmittel richtig einzuordnen. Die Stiftung für Konsumentenschutz hat deshalb ein handliches Ampeltest-Kärtchen herausgegeben. Dank diesem können Sie auf einen Blick erkennen, ob ein Lebensmittel viel oder wenig Fett, Zucker oder Salz enthält.

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Rivella: „Keine irreführende Werbung“

rivella_pfirsich_werbungRivella warb für ihr neues Getränk „Rivella Pfirsich“ mit einem Pfirsich auf der Etikette, einem entsprechenden Namen und zusätzlich in der Fernsehwerbung mit einem überdimensionalen Pfirsich. Dass in dem Getränk gar keine Pfirsich drin ist, erachtet die Lauterkeitskommission als unerheblich:  Die Werbung sei weder täuschend noch irreführend, beurteilt sie eine entsprechende Anzeige der Stiftung für Konsumentenschutz. Weiterlesen


Schweizer Produkte ohne Schweizer Standard sollen erkennbar werden

cdd_theisseire_himbeersirup_coop_zutaten_detailStatt eigens für den Schweizer Markt zu produzieren, umzupacken oder neu zu etikettieren, können viele Produkte aus der EU heute dank dem Cassis de Dijon-Prinzip einfacher auf den Schweizer Markt gebracht werden. Der Abbau dieser technischen Hürden gilt auch für Lebensmittel, allerdings müssen diese bewilligt werden, wenn die technischen Vorschriften denjenigen der Schweiz nicht vollständig entsprechen. Eine solche Bewilligung oder Allgemeinverfügung gilt jeweils nicht nur für das einzelne, bewilligte Produkt, sondern für alle Produkte dieser Art. Weiterlesen


Geschützte Bezeichnungen: Alles andere als vertrauenswürdig

igp-trockenfleischEine breit angelegte Kontrolle der Schweizer Kantonschemiker zeigt kein vertrauenswürdiges Bild der geschützten geografischen Bezeichnungen wie GUB/GGA, „Berg“ und „Alp“ sowie deren europäischen Pendants: Die an und für sich tiefen Anforderungen, welche diese Produkte erfüllen müssen, halten sie nicht ein. Dies zeigen die Beanstandungsquoten von 16% (GUB/GGA), 27% (GUB/GGA aus der EU) sowie 36% bei „Berg“- und „Alp“-Produkten aus der Schweiz. Für die SKS eindeutig: Die verantwortlichen Vereinigungen und Branchen müssen das Problem ernst nehmen und beheben. Die Anbieter dürfen nicht weiter die Marktvorteile dieser geschützten Bezeichnungen nutzen und zugleich die Konsumentinnen und Konsumenten hinters Licht führen. Weiterlesen


Largo: Umfangreich und doch lückenhaft

13_05_Lebensmitteldeklaration2Die Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) begrüsst die Stossrichtung des Verordnungs-Paketes Largo: Mit der weitgehenden Annäherung an die Gesetzgebung der EU werden nicht nur Handelshemmnisse für die Anbieter abgebaut, sondern sie bringt auch zahlreiche konsumentenrelevante Verbesserungen. Nicht befriedigend gelöst ist die Frage der Herkunftsdeklaration von Rohstoffen in verarbeiteten Lebensmitteln und die Kennzeichnung der Nährwertangaben. Weiterlesen


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Ratgeber

Ratgeber: Mehr als Filet und Steak

Gönnerpreis: 29.00 CHF
Normalpreis: 34.00 CHF

Kinder-Impfungen – eine Entscheidungshilfe

Gönnerpreis: 19.00 CHF
Normalpreis: 24.00 CHF

Ratgeber: Was tun, wenn jemand stirbt

Gönnerpreis: 19.00 CHF
Normalpreis: 24.00 CHF


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