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Lebensmittelkennzeichnung


Steviolglycoside sind kein Stevia: Korrekte Deklaration tut not

Stevia_0010-BB-WebEigentlich ist es ganz einfach: In der Schweiz ist der Zusatzstoff Steviolglycoside als Süssungsmittel E960 auf dem Markt, die Pflanze Stevia hingegen ist (noch) nicht zugelassen. Die Produkte, welche mit E960 gesüsst sind, werden aber fast durchs Band mit Abbildungen oder Worten mit der Pflanze in Verbindung gebracht. So sollen die Konsumenten den Eindruck erhalten, dass es sich um ein natürliches Produkt statt um einen industriell hergestellten Zusatzstoff handelt. Dank dem Engagement der SKS und des Vereins Pro Stevia haben die Behörden festgehalten, wie der Zusatzstoff deklariert und beworben werden darf. Die neuen Vorgaben sind jedoch für die Konsumenten weiterhin verwirrend.
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Zuckersteuer: Zuerst informieren, dann besteuern

zucker_tellerSollen Zucker oder stark zuckerhaltige Lebensmittel wie Süssgetränke mit einer Zuckersteuer belegt werden? Die Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) findet ja, allerdings erst wenn die Konsumenten wirklich erkennen können, wie viel Zucker in den Produkten enthalten ist. Und bezahlen sollen nicht die Konsumenten, sondern die Lebensmittelindustrie, welche für den hohen Zuckergehalt vieler Lebensmittel verantwortlich ist und dies – im Gegensatz zu den Konsumenten – ändern kann.
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Zucker: Verwirrspiel auf Kosten der Konsumenten

Zucker-Produkt_0024-Web_2000Px-2Zucker ist in überraschend vielen Lebensmitteln und in überraschend hohen Mengen enthalten.  Hätten Sie gedacht, dass ein Pulver für Kleinkinder aus fast 40 % Zucker bestehen darf, obwohl es auf dem Produkt heisst, es sei ohne Zuckerzusatz hergestellt? Und auch das neue Lebensmittelgesetz verpflichtet die Lebensmittelindustrie nicht, den Zuckergehalt auszuweisen. Im Gegenteil. Es ermöglicht den Herstellern vielmehr, den effektiven Zuckergehalt zu verschleiern! Weiterlesen


Zucker-Lobby setzt sich durch – das Nachsehen haben die Konsumenten

Wir Zucker-Produkt_0028-Webessen zu viel Zucker, das ist bekannt. Wie viel Zucker wir zu uns nehmen, sollen wir aber gemäss dem Willen der Anbieter und Hersteller nicht erfahren: Das neue Lebensmittelrecht, welches am 1. Mai in Kraft tritt, sieht ausgerechnet für die Angabe des Zuckergehaltes eine Ausnahme vor. Der Beobachter titelt deshalb in seiner neuen Ausgabe: „Die Zuckerlobby hat gewonnen“.  Wer sich trotzdem nicht geschlagen geben will und mehr über Zucker, seine Auswirkungen und Alternativen erfahren will: Der soeben erschienene Ratgeber: „Zucker – weniger ist mehr“ hilft weiter. Weiterlesen


Fleisch: DNA-Proben alleine sorgen nicht für mehr Vertrauen

SKS_Migros-504-Web_fleisch_einkauf_label_lebensmittel_migros (4)Die Schweizer Fleischbranche will von jedem geschlachteten Schweizer Rind oder Kalb eine DNA-Probe nehmen und diese in einer Datenbank speichern, um damit später bei Verdachtsfällen überprüfen zu können, ob es sich tatsächlich um Schweizer Fleisch handelt. Um mehr Vertrauen zu schaffen reicht allerdings eine aufwendige Datenbank nicht. Es sind regelmässige Kontrollen und Stichproben notwendig, insbesondere in der Gastronomie, in der hierzulande rund 50 % des konsumierten Fleisches aufgetischt wird.

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Rivella Mango Tropical kommt ohne Mango aus

rivella_mangoEin Getränk, das auf seiner Verpackung Himbeeren und Rhabarber verspricht, muss davon mehr enthalten als jeweils nur 0,1 Prozent, hält das Oberlandgericht Nürnberg in einem Verfahren fest. Anders in der Schweiz: Da kann in einem Getränk nur Aroma enthalten sein und es darf doch mit dem Namen und der Abbildung von diesen Früchten beworben werden, wie das Beispiel von Rivella zeigt. Ein grosses Ärgernis!
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Regional-Labels in der Kritik

Landwirtschaft-Kühe auf Weide-2Enthält ein Erdbeerjoghurt mit Berner Regional-Label tatsächlich Früchte, die nicht aus dem Bernbiet sondern aus dem Tessin oder sogar aus dem Ausland stammen? Diese Kundentäuschung ist möglich, weil der Begriff „regional“ unklar definiert ist und von den Anbietern selber ausgelegt wird. Regionale Labels werden immer beliebter, obwohl sie oft nicht einhalten, was sie versprechen. Kurze Transportwege, Frische und hohe Qualität stecken nicht immer hinter diesen Produkten. Weiterlesen


Stevia: Natürlich gesund oder chemischer Zusatzstoff?

stevia_produkte_steviol-glykoside

„Natürlich gesüsst mit Stevia“! Mit diesem und ähnlichen Slogans bewerben Hersteller ihre Produkte. Dabei ist die eigentliche Pflanze Stevia in der Schweiz nicht zugelassen. Stattdessen bekommen wir Steviol-Glycoside aus einem aufwändigen chemischen Prozess und irreführende Werbung vorgesetzt. Unser Merkblatt zeigt Ihnen, was hinter den Begriffen und den schönen Bildern steckt: Ein chemisch hergestellter Zusatzstoff und kein natürlicher Zuckerersatz.

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Hintergrundartikel


Jammern, typisch schweizerisch?

gerberfondue_swissnessSchweizer Produkte haben einen guten Ruf und kosten in der Regel mehr als vergleichbare Produkte. Seit Jahren profitiert die Lebensmittelindustrie von diesem Mehrwert, ohne den Konsumentinnen und Konsumenten zu garantieren, dass unter dem Schweizer Kreuz Schweizer Produkte verkauft werden. Die Swissness-Gesetzgebung, welche seit Anfang Jahr für verlässliche Regeln sorgen soll, wird zu Unrecht heftig kritisiert. Denn nur eine strenge  Regelung sorgt dafür, dass das Schweizer Kreuz am Markt nicht an Vertrauen und damit an Wert verliert. Weiterlesen


Largo: Zückerchen für die Industrie, Brosamen für die Konsumenten

13_05_Lebensmitteldeklaration3Largo, das umfangreiche Verordnungspaket zum Lebensmittelgesetz, ist eine dicke Enttäuschung für die Konsumentinnen und Konsumenten: Die in Aussicht gestellten Verbesserungen sind unter den Tisch gekehrt worden. Selbst die Übernahme des EU-Rechts als übergeordnetes Ziel der Revision wurde in konsumentenfreundlichen Bereichen nicht konsequent durchgezogen.
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Ratgeber: Zucker – weniger ist mehr

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