Startseite Beiträge verschlagwortet mit „Lebensmittelproduktion“

Lebensmittelproduktion


Günstig, importiert und alles andere als saisonal: «Faire» Trauben aus Indien

Saisonale Trauben aus Indien?

Label wie Bio oder Max Havelaar versprechen den Konsumenten, dass sie mit dem Kauf der Label-Produkte etwas Gutes für die Umwelt und die Produzenten tun. Dafür zahlt man einen Aufpreis, kann dann aber mit gutem Gewissen zugreifen. Gilt das auch für Trauben im Frühjahr, die von Indien importiert werden? Weiterlesen


Glyphosat-Urteil: Signal auch für die Schweiz

Das glyphosathaltige Unkrautvernichtungsmittel Roundup habe zur Krebserkrankung eines Klägers in den USA mit beigetragen: Zu diesem Schluss kommt ein US-Bundesgericht in San Francisco. Dies ist bereits das zweite Urteil innert eines Jahres, welches in diese Richtung zielt. Für den Konsumentenschutz, der vor drei Jahren zusammen mit anderen Organisationen eine Petition für ein Glyphosat-Verbot einreichte, erhöht dies den Druck, auch in der Schweiz die Problematik des Pestizideinsatzes ernst zu nehmen. Weiterlesen


Fair-Food- und Ernährungssouveränitäts-Initiative: Die Parolen

Am 23. September wird die Schweizer Bevölkerung über zwei Initiativen abstimmen, welche sich mit Ernährung und Landwirtschaft befassen: Die Fair-Food-Initiative und die Initiative für Ernährungssouvänität.
Der Konsumentenschutz hat für die Fair-Food-Initiative die Stimmfreigabe beschlossen. Sie greift zwar sehr wichtige Anliegen auf und eine nachhaltige Ernährung ist ein zentrales Anliegen des Konsumentenschutzes. Allerdings sind in der Initiative aus der Warte der Konsumentinnen und Konsumenten auch nicht zu unterschätzende Nachteile enthalten. Weiterlesen


Trinkwasserschutz: Absichtserklärung genügt nicht

Der Konsumentenschutz bedauert, dass der Bundesrat keinen Gegenvorschlag zur Initiative für sauberes Trinkwasser vorlegen will. Mit der Verknüpfung allfälliger Schutzmassnahmen an die Agrarpolitik 22+ lässt er die ernsthafte Absicht vermissen, den Schutz des Trinkwassers und der Gewässer voranzutreiben und die Schweizer Landwirtschaft weiter in eine nachhaltige Richtung bewegen zu wollen. Ein wirksamer Schutz der Gewässer und insbesondere des Trinkwassers ist den Konsumentinnen und Konsumenten ein grosses Anliegen.  Weiterlesen


Kein Persilschein für Glyphosat

Das Fazit des Bundesrats aus dem Bericht zur Glyphosat-Belastung der Schweizer Bevölkerung ist nicht überraschend: Die Rückstände in den Lebensmitteln würden kein Krebsrisiko darstellen. Aber: In immerhin 40 % der 243 untersuchten Lebensmitteln wurden Glyphosat-Rückstände gefunden. Das Problem ist unabhängig von den Rückständen nicht vom Tisch. Glyphosat ist eines von vielen Pestiziden, welche in der (Schweizer) Landwirtschaft eingesetzt werden und welche auf den Lebensmitteln nachweisbar sind. Und bei der Beurteilung des am häufigsten eingesetzten Pestizides darf auch die Umwelt nicht ausser Acht gelassen werden. Weiterlesen


Unabhängige Zulassungsstelle für Pestizide gefordert

-Pestizid-ReduktionIn einem offenen Brief fordern 13 Organisationen der Allianz Pestizidreduktion Bundesrat Johann N. Schneider-Ammann dazu auf, eine unabhängige Zulassungsstelle für Pestizide zu schaffen und sie nicht im Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) zu belassen. Begründet wird die Forderung durch Aussagen von BLW-Mitarbeitenden, welche eine Befangenheit befürchten lassen. Dazu kommt, dass eine unabhängige Zulassungsstelle mit transparenten Prozessen in verschiedenen anderen Ländern als Best Practice erachtet wird. Weiterlesen


Fipronil wie Pferdefleisch: Transparenz fehlt

 Seit gestern ist es offiziell: Schweizer Eier sind nicht mit Fipronil verunreinigt. Das ergab die Analyse von 48 Schweizer Eiern. Diese Information nützt den Konsumentinnen und Konsumenten aber nur bei Kauf oder Verzehr von unverarbeiteten Eiern. In den verarbeiteten Produkten sind jedoch oftmals die günstigen, importierten Eier verarbeitet – nur erfährt der Konsument in der Regel nicht, woher diese kommen. Diese intransparente Regelung wurde mit dem neuen Lebensmittelgesetz eben erst wieder zementiert und es zeigt sich erneut, welche negative Auswirkungen sie für die Konsumentinnen und Konsumenten hat. Dringend ist zudem auch ein Anschluss der Schweiz an das internationale Frühwarnsystem für Lebensmittel. Weiterlesen


EU will Regeln für weniger Acrylamid im Essen

pommes fritesDie EU will Vorgaben für die Lebensmittelindustrie einführen, damit frittierte, gebackene oder geröstete Lebensmittel weniger Acrylamid enthalten. Acrylamid steht unter dem Verdacht, krebserregend zu sein. Durch die richtige Zubereitung kann der Gehalt in den Lebensmitteln verringert werden. Die SKS und ihre Allianzorganisationen FRC und ACSI verlangen, dass auch für die Schweiz solche Vorgaben geprüft werden.
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Largo: Zückerchen für die Industrie, Brosamen für die Konsumenten

13_05_Lebensmitteldeklaration3Largo, das umfangreiche Verordnungspaket zum Lebensmittelgesetz, ist eine dicke Enttäuschung für die Konsumentinnen und Konsumenten: Die in Aussicht gestellten Verbesserungen sind unter den Tisch gekehrt worden. Selbst die Übernahme des EU-Rechts als übergeordnetes Ziel der Revision wurde in konsumentenfreundlichen Bereichen nicht konsequent durchgezogen.
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Schweizer Schorle, abgefüllt in Österreich

cocacola_schweiz_zutatenCoca Cola Schweiz wirbt dafür, dass sie für ihre Produkte 95% Schweizer Zutaten verwenden. Wo die Verarbeitung stattfindet, stellt sie weniger in den Vordergrund: Für Cappy Apfelschorle aus dem Hause Coca Cola werden zwar Schweizer Äpfel verwendet. Das Konzentrat dieser Äpfel wird jedoch nach Österreich transportiert. In der Schweiz sei keine Abfüllanlage vorhanden sei, welche die Schorle keimfrei abfüllen könne, begründet Coca Cola. Weiterlesen


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