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Lebensmittelproduktion

Vom Acker oder Stall bis auf den Teller: Die Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) setzt sich für eine nachhaltige, umweltfreundliche Lebensmittelproduktion und frische und gesunde Produkte für die Konsumenten ein. Zudem engagiert sie sich für nachvollziehbare Produktionswege und -schritte.

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Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten sind bereit, für inländische Produkte tiefer ins Portemonnaie zu greifen. Ihr Vertrauen zu den Schweizer Produzenten ist nach wie vor gross. Auch aus ökologischer Sicht macht es mehrheitlich Sinn, regionale und saisonale Produkte zu kaufen. Doch die heile Welt, wie sie uns in der Werbung mit schönen Bildern vorgezeigt wird, hat auch eine Kehrseite: In der Landwirtschaftspolitik wird heftig über die Landwirtschaft der Zukunft diskutiert. Immerhin zahlt der Bund und damit die Steuerzahlerinnen und  -zahler jährlich rund 2,8 Milliarden Franken über Direktzahlungen an die Landwirte.

Für die SKS ist klar, dass die gesamte Schweizer Ernährungswirtschaft nachhaltiger werden soll. Die Stärken der Schweizer Qualität – sprich hohe Produktqualität sowie die Ausrichtung auf Ökologie und Tierwohl – müssen mit einer Qualitätsstrategie bewusst gepflegt werden. Die SKS unterstützt deshalb diese Bemühungen in der Landwirtschaftspolitik und der Lebensmittelproduktion.

Gentechnologie passt nicht in das Bild einer nachhaltigen, ökologischen Produktion. Die grosse Mehrheit der Konsumentinnen und Konsumenten lehnen gentechnisch veränderte Lebensmittel ab. Für die SKS ist es deshalb nur folgerichtig, dass das Gentechmoratorium verlängert wurde und bis 2017 in der Schweiz keine gentechnisch veränderten Produkte angepflanzt werden dürfen. Das Moratorium wurde auch auf Bestreben von bäuerlichen Kreisen verlängert.

Bereits weit verbreitet ist die Nanotechnologie, welche bislang in der Lebensmittelproduktion jedoch sehr zurückhaltend eingesetzt wird. Eine umfassende Deklaration ist hier das Mindeste, was die Anbieter den Konsumentinnen und Konsumenten bieten müssen. In der Schweiz ist die Deklaration – im Gegensatz zur EU – noch nicht obligatorisch. Die SKS verlangt, dass hier so rasch wie möglich die EU-Vorgaben übernommen werden.

Lebensmittelskandale haben ihre Wurzeln oft in der globalisierten Produktionskette. Es ist nur unter grossem Aufwand möglich, die Wege der Rohstoffe und die Produktionsart zurück zu verfolgen. Die SKS setzt sich dafür ein, dass die Lebensmittelsicherheit den Stellenwert erhält, der ihr zusteht, und die gesetzlichen Grundlagen so gestaltet werden, dass diese wichtige Aufgabe von den Kontrollbehörden wahrgenommen werden kann und Lebensmittelskandale vermieden werden können.

Ein besonders heikles und für Skandale anfälliges Lebensmittel ist Fleisch: Immer wieder gerät es in die Schlagzeilen, sei es wegen Gesundheitsgefährdung oder wegen Täuschung und Betrug. Die SKS setzt sich für eine verlässliche gesetzliche Grundlage, umfangreiche Kontrollen und verlässliche Information der Konsumentinnen und Konsumenten sowie hohe Standards im Tierschutz ein.

Weitere Informationen finden Sie auch unter dem Stichwort Ernährung.

Unser Engagement – für Sie

  • Wie wirken Zusatzstoffe? Wozu sind sie nützlich und welche sollte man vermeiden? Dazu hat die SKS hilfreiche Informationen.

 

Unabhängige Zulassungsstelle für Pestizide gefordert

-Pestizid-ReduktionIn einem offenen Brief fordern 13 Organisationen der Allianz Pestizidreduktion Bundesrat Johann N. Schneider-Ammann dazu auf, eine unabhängige Zulassungsstelle für Pestizide zu schaffen und sie nicht im Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) zu belassen. Begründet wird die Forderung durch Aussagen von BLW-Mitarbeitenden, welche eine Befangenheit befürchten lassen. Dazu kommt, dass eine unabhängige Zulassungsstelle mit transparenten Prozessen in verschiedenen anderen Ländern als Best Practice erachtet wird.

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