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Charta-Chance

Die gelebte Qualitäts-Charta wird ein Kompass für die ganze Wertschöpfungskette, besonders aber für die Konsumentinnen und Konsumenten.

Diese Aussage im Detail erläutert:

Ein Blick in die Verkaufsregale der Lebensmittelabteilungen in unserem Land zeigt den Handlungsbedarf: Eine unüberschaubare Auswahl an naturbelassenen, leicht- bis hochverarbeiteten Produkten stehen zum Kauf bereit.

Dass jeder Lebensmittel-Hersteller um die Gunst der Konsumentinnen und Konsumenten buhlt, ist angesichts dieser undurchschaubaren Situation eine Tatsache. Und: Je mehr Verarbeitungsschritte in einem Lebensmittel stecken, desto anonymer wird das Ergebnis. Daher werden die Produkte vielfach mit vollmundigen Versprechungen beworben, besonders, was die Inhaltsstoffe und die gesundheitsfördernde Wirkung der Lebensmittel anbelangt. Die Konsumentin, der Konsument steht also vor der schwierigen Situation – und dies vielfach unter Zeitdruck – eine Wahl aus diesem riesigen, aber verwirrlichen Angebot zu treffen.

Zusätzlich machen verschiedene Lebensmittelskandale, die weiter fortschreitende Globalisierung und die immer technischeren Produktionsschritte für Lebensmittel die bereits schon schwierige Ausgangslage nicht einfacher. Sie hinterlassen zudem bei vielen Konsumentinnen und Konsumenten einen schalen Nachgeschmack oder werfen Fragen auf, auf die eine Antwort zu finden oft ein Ding der Unmöglichkeit ist. Viele möchten mehr über die Verarbeitung der Lebensmittel erfahren, denn das Wissen schwindet zusehends, was die Herstellung und den Inhalt der Lebensmittel, besonders bei den hochverarbeiteten Convenience-Produkte, anbelangt.

Die Nähe zum Produzenten, kurze Transportwege und übersichtliche, rückverfolgbare Strukturen – also die Anonymität der verarbeiteten Lebensmittel aufzubrechen um den Esswaren wieder ein Profil geben zu können – liegen vielen Käuferinnen und Käufern am Herzen. Dieses Anliegen wird in den kommenden Jahren noch viel wichtiger, davon bin ich persönlich überzeugt.

Wenn demzufolge die Mehrheit der Schweizer Produzenten, der Verarbeiter und des Handels nach der vorliegenden Qualitäts-Charta handeln, dient das schlussendlich den Konsumentinnen und Konsumenten, welche Schweizer Produkte kaufen wollen. Denn mit der Einhaltung der Charta durch einen Grossteil der Wertschöpfungskette ist gewährleistet, dass eine breite Palette an Schweizer Lebensmitteln nach Standards und unter Einhaltung der Werte hergestellt wird, die sich ein Grossteil dieser Käuferinnen und Käufer wünschen. Die gelebte Qualitäts-Charta ist – wie eingangs erwähnt – eine Orientierungshilfe und gibt Verlässlichkeit in die Unüberschaubarkeit der Lebensmittelabteilungen, aber auch im Gastronomiebereich.

Die zukünftigen Trümpfe sind Nähe, Rückverfolgbarkeit, Überschaubarkeit, Sicherheit, Fairness – und das alles garantiert die gelebte Charta.

Sara Stalder

Geschäftsleiterin Stiftung für Konsumentenschutz

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