Startseite Themen Optigal – weit weg von einer optimalen Tierhaltung

Optigal – weit weg von einer optimalen Tierhaltung

fleisch_poulet_optigal_etikette_webLogo und Werbung von Optigal, der Migros-Eigenmarke für Geflügelprodukte, mit Sonnenstrahlen und grüner Landschaft lassen auf ein idyllisches Hühnerleben schliessen. In Tat und Wahrheit aber sehen die Mastpoulets während ihres ganzen Lebens weder Sonne noch Wiesen.

Die sogenannte BTS-Norm in der Hühnermast, auf welcher Optigal beruht, ist in letzter Zeit vermehrt in Kritik geraten. BTS steht für «besonders tierfreundliche Stallhaltung». Doch Tierschutzorganisationen kritisieren, dass der Standard seiner Aussage nicht gerecht wird und alles andere als tierfreundlich sei.

Spenden

Projektspende

Preis:

Unsere Arbeit wird durch eine breite Gönnerschaft finanziert. Deshalb können wir uns jeden Tag völlig unabhängig und schlagkräftig für Ihre Interessen als Konsumentin oder Konsument einsetzen.

Unterstützen Sie jetzt unsere Arbeit mit einem Beitrag: wählen Sie unten die Spendenhöhe und bezahlen sie online oder mit Einzahlungsschein.

Herzlichen Dank!


Die Stiftung für Konsumentenschutz hat die Vermarktung von Optigal unter die Lupe genommen. Resultat: Die glorifizierende Werbung steht in Widerspruch mit den tiefen Anforderungen des Standards. Das Logo mit Hahn, Ären, Sonnenstrahlen und grüner Landschaft im Hintergrund, welches auf fast allen Produkten verwendet wird, suggeriert den Konsumentinnen und Konsumenten, dass den Hühnern regelmässig Auslauf gewährt wird. Dabei wird der Konsument in falschem Glauben gelassen, denn Optigal-Hühner erhalten keinen «regelmässigen Auslauf im Freien», wie es die sogenannte RAUS-Norm vorschreibt. Zwar vermerkt Optigal auf den meisten seiner Produkte im Kleingedruckten, dass es sich um BTS-Produktion handelt, doch der optische Eindruck einer heilen Hühnerwelt ist viel stärker. Dies ist bedenklich, handelt es sich doch bei 95% des von der Migros verkauften Hühnerfleisches um Optigal-Poulet. Nur gerade 2% stammen aus biologischer Hühnerhaltung, welche den Tieren auch freien Auslauf gewährt.

Um ein glaubwürdiges Tierwohl-Programm mit entsprechender Kennzeichnung anzubieten, sind beide Standards unbedingt notwendig. Weitere Labels mit ähnlichen Versprechen, wie Naturafarm, IP Suisse oder Terra Natura, setzen beide Normen um. Der Konsumentenschutz fordert deshalb, dass auch die Migros, beziehungsweise ihr Fleischproduzent Micarna, den RAUS-Standard für die Hühnerhaltung einführt. In der Zwischenzeit muss eine Anpassung des Optigal-Logos erfolgen, um eine Täuschung der Konsumenten zu verhindern.

10vor10 Beitrag vom 30. Januar 2018 zum BTS-Standard


Auf Facebook teilen    Auf Google+ teilen

Das können Sie tun

💥Meldung machen
💳Spenden

Medienmitteilungen zum Thema
Alle News anzeigen
Nützliches
Es wurden keine Dateien gefunden.

Ich mache an die SKS zum Thema 'Optigal – weit weg von einer optimalen Tierhaltung' folgende Meldung:

Vielen Dank für Ihre Meldung.
Die Meldung wird an die Projektleitung geschickt und fliesst in die Projektarbeit ein.

Es ist ein unbekannter Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später nochmals.

Spenden

Projektspende

Preis:

Unsere Arbeit wird durch eine breite Gönnerschaft finanziert. Deshalb können wir uns jeden Tag völlig unabhängig und schlagkräftig für Ihre Interessen als Konsumentin oder Konsument einsetzen.

Unterstützen Sie jetzt unsere Arbeit mit einem Beitrag: wählen Sie unten die Spendenhöhe und bezahlen sie online oder mit Einzahlungsschein.

Herzlichen Dank!



Ratgeber

Ratgeber: Mehr als Filet und Steak

Gönnerpreis: 29.00 CHF
Normalpreis: 34.00 CHF

Miniratgeber: Günstig und gut: Lebensmittel

Gönnerpreis: 4.50 CHF
Normalpreis: 9.50 CHF

Ratgeber: Gut, gesund und günstig

Gönnerpreis: 19.00 CHF
Normalpreis: 24.00 CHF


Hosting von oriented.net