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Pharmageld für Ärzte: Wer erhält wieviel von wem?

Geld-Pharma-Arzt-Gesundheitskosten-KrankenkassenprämienPharmaunternehmen zahlten 2016 rund 155 Millionen Franken an Ärzte, Spitäler und Gesundheitsorganisationen. Die Pharmabranche publiziert die entsprechenden Daten im Rahmen einer sogenannten „Transparenzinitiative“, allerdings in einer Form, welche eine Auswertung fast unmöglich macht. Die Stiftung für Konsumentenschutz, die Zeitschrift Beobachter und das deutsche Recherchenetzwerk Correctiv haben die Daten trotzdem in einem aufwändigen Projekt aufbereitet und ausgewertet. Mit untenstehender Suchfunktion können Sie einsehen, welche Schweizer Ärzte, Spitäler und Gesundheitsorganisationen von welchen Unternehmen in den letzten zwei Jahren Pharmageld erhalten haben.

Leider sind die von der Pharmabranche veröffentlichen Daten bei Weitem nicht vollständig. Zahlungen werden nur veröffentlicht, wenn die Empfänger damit einverstanden sind. Entsprechend wird mit 70 Mio. Franken fast die Hälfte aller Zahlungen an anonyme Empfänger vergeben. Das heisst konkret: Wenn Sie nach einem Arzt oder einer Institution suchen, und diese nicht in der Datenbank finden, haben diese entweder Pharmageld erhalten aber der Veröffentlichung der Zahlungen nicht zugestimmt oder sie haben kein Geld entgegengenommen.

Prüfen Sie jetzt, welcher Arzt in Ihrer Gemeinde in den letzten beiden Jahren Pharmagelder erhalten hat:

Was bedeutet es, wenn die Suche keine Treffer ergibt?

Da die Pharmaunternehmen nicht wirklich an Transparenz interessiert sind, listen sie nur Empfänger auf, welche damit einverstanden sind. Deshalb lässt sich nur etwa die Hälfte der bezahlten Gelder einem Empfänger zuordnen. Aufgrund unserer Auswertung gehen wir davon aus, dass etwa jeder dritte Arzt, der Geld entgegennimmt, nicht dazu steht. Das heisst: Wenn Ihre Suche keinen Treffer ergibt, erhält diese Person/Institution entweder kein Geld oder sie nimmt Geld entgegen, steht aber nicht dazu.

Ärzte, Spitäler und Institutionen, die kein Geld von der Pharmaindustrie entgegennehmen, können sich selbst in die Liste der „Null-Franken-Ärzte“ eintragen. Dann erscheinen sie in der Datenbank mit dem Betrag von 0 Franken. Zudem werden sie in einer interaktiven Karte, die alle „Null-Franken-Ärzte“ enthält, eingetragen.

Null-Franken-Ärzte verzichten auf Pharmageld

Woher stammen die Daten?

Die Daten wurden von den betroffenen 59 Pharmaunternehmen veröffentlicht – allerdings in einer Form, die eine Auswertung fast unmöglich macht. Der Konsumentenschutz hat die Daten in Zusammenarbeit mit der Zeitschrift Beobachter und dem deutschen Recherchenetzwerk Correctiv zusammengefasst, aufbereitet und ausgewertet.

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