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Fitnessstudio-Listen: Verbesserungen im Kleingedruckten

Mehr Sport treiben – ein beliebter Neujahrsvorsatz: Nicht selten schliesst man dazu ein Abonnement in einem Fitnessstudio ab. Dort lässt sich zu flexiblen Zeiten trainieren und man kriegt häufig attraktive Beratungs- und Zusatzangebote in Aussicht gestellt. Doch viele Studios nützen die guten Trainingsvorsätze ihrer Kundschaft aus und drücken ihren Abonnenten unfaire und kundenunfreundliche Vertragsbedingungen auf. Diverse Fitnesscenter haben allerdings dank der Intervention des Konsumentenschutzes ihre Vertragsbedingungen verbessert. Die vier Fitnessstudio-Listen helfen Sport- und Fitnessbegeisterten bei der Wahl des Studios.

Der Konsumentenschutz hat Ende letzten Jahres sieben neue Studios kontaktiert und nach diversen Anpassungen in seine „Fitnessstudio-Listen“ eingeteilt. Was für Sport- und Fitnessbegeisterte besonders erfreulich ist: Immer mehr Fitnessstudios weisen kundenfreundliche Vertragsbedingungen auf und werben beispielsweise damit, keine automatischen Vertragsverlängerungen zu verwenden. Auch wenn kundenfreundliche Vertragsbedingungen eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein sollten – es zeigt, dass die Hartnäckigkeit und der lange Atem des Konsumentenschutzes in dieser Branche zu erfreulichen Verbesserungen führt.

Aktualisierte Fitnessstudio-Listen

Der Konsumentenschutz bietet mit den Fitnessstudio-Listen bewährte Hilfestellung bei der Wahl ihres Anbieters. Diese vier Kriterien bilden die Basis für die Beurteilung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Studios: Regelung der Vertragsverlängerung, Möglichkeit des Abo-Übertragung, vorzeitige Kündigung mit Preisrückerstattung und die Haftungsregelungen.

Weisse Liste
Die Studios auf der weissen Liste erfüllen hinsichtlich der geprüften Vertragsbedingungen die Kriterien vollständig. Sie beinhalten keine automatische Vertragsverlängerung, bieten die Möglichkeit der anteiligen Rückerstattung des Abopreises bei Krankheit, Unfall oder Wegzug und entsprechen der gesetzlichen Haftungsregelung. Weiter bieten sie auch die Möglichkeit, das Abonnement auf eine Drittperson zu übertragen, wenn man vorzeitig aus dem Vertrag aussteigen möchte bzw. muss.

Hellgraue Liste
Die hellgraue Liste erfasst Anbieter, welche an der automatischen Vertragsverlängerung festhalten: Diese Studios informieren aber immerhin bei Vertragsabschluss als auch eine angemessene Zeitspanne vor Ablauf der Kündigungsfrist transparent über die bevorstehende Vertragsverlängerung und die damit verbundenen Kündigungsmöglichkeiten. Oder sie verwenden die Variante einer Mindestlaufzeit von einem Jahr mit nachfolgendem Kündigungsrecht alle zwei Monate. In den übrigen Bereichen genügen sie allen konsumentenfreundlichen Anforderungen.

Graue Liste
Die Studios auf der grauen Liste erfüllen diese Kriterien nur zum Teil.

Schwarze Liste
Die Studios auf der schwarzen Liste weisen in den geprüften Bereichen kundenunfreundliche Regelungen auf und genügen den Ansprüchen an einen fairen und konsumentenfreundlichen Anbieter nicht.

Wahl des richtigen Fitnessstudios

Auf diese Punkte sollte man bei Vertragsabschluss mit einem Fitnessstudio achten:

Weitere Informationen dazu finden sich auch in unserem Web-Ratgeber.

10 Kommentare zu “Fitnessstudio-Listen: Verbesserungen im Kleingedruckten”



Hannes

Angaben von Phoenix Fitness sind falsch. Man wird nicht auf die Vertragsverlängerung hingewiesen. Kulanz gleich Null. Habe alles schriftlich!



Nina

Warum wurden keine Fitnessstudios aus dem Wallis bewertet?



Urs Danner

Auf Ihrer „schwarzen Liste“ ist ein Ort mit „Aesch (BS)“ angegeben. Aesch liegt jedoch im Kanton Basel-Landschaft.



Jay

Wo ist David Gym anzusiedeln? Ist ja immerhin ein recht teures..



Dominiak

Das Streitthema Kündigung oder nicht bleibt weiterhin bestehen. Ich frage mich wieso es denn bei Fitnessverträgen keine Kündigunsklausel geben soll. Handyabos, Autoleasings, Mietverträge, Anstellungsverträge – all diese beinhalten eine Kündigungsfrist. Was ist bei einem Fitnessvertrag anders? Zudem: wenn der Kunde den Vertrag unterschreibt – er ihn durchgelesen hat und auf die Kündigungsklausel hingewiesen wurde – dann akzeptiert er doch mit seiner Unterschrift dass dies für ihn in Ordnung ist. Somit sollte dieser Punkt als Wertung auf einer Fitnessstudio-Liste nicht relevant sein.



Heinz Rothacher

Selffitness fehlt



Hans Jutzi

Kieser fehlt auf allen drei Listen ?

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