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Endlich: Post setzt sich auf Diät

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Das sind gute Neuigkeiten: Die Post will postferne Produkte wie Elektronikwaren, Haushaltsartikel oder auch Spielwaren und Süssigkeiten aus ihren Filialen entfernen. Die SKS forderte seit langem, dass sich die Post auf ihr Kerngeschäft konzentriert. Denn selbst Detaillisten kommen davon ab, an der Kasse den wartenden Kindern Süssigkeiten vor die Nase zu setzen.

Die Stiftung für Konsumentenschutz und ihre Partnerorganisationen der Allianz, ACSI und FRC, hatten 2014 in der ganzen Schweiz 74 Poststellen besucht, 72 davon hatten mindestens ein Regal mit Süssigkeiten. Dabei hatte die Post in Aussicht gestellt, die Süssigkeiten aus dem Sortiment zu nehmen. Das mehrmalige Nachhaken der SKS und ihrer Partner hat nun gefruchtet: Die Post wird sich wieder auf ihr Kerngeschäft besinnen und in den Filialen lediglich Produkte verkaufen, welche in einem Zusammenhang mit der Post und ihren Dienstleistungen stehen. Süssigkeiten und Kioskwaren gehören definitiv nicht dazu. Auch viele andere Produkte wie Haushaltswaren, Spielwaren oder Autozubehör führten nur dazu, dass die Kundinnen und Kunden sich mehr in einem Gemischtwarenladen denn in einer Post wähnen.

„Wir freuen uns sehr, hat die Post auf unsere Argumente gehört und entschlackt ihr Sortiment“, betont SKS-Geschäftsleiterin Sara Stalder, „damit gewinnt die Post in den Filialen an Profil. Zudem werden Eltern wieder etwas entspannter mit ihren Kindern in der Post warten können“.

Migros und Lidl haben mit Familienkassen, bzw. mit Kassen ohne Süssigkeiten und Snacks gezeigt, dass es auch ohne diese „Quengelzonen“ geht. Umso unverständlicher, dass die Post ihr Sortiment auch auf solche Produkte ausrichtete, welche keinen Bezug zum Kerngeschäft der Post haben.

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