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Erster Erfolg: Coop und Migros entfernen glyphosathaltige Produkte

glyphosat_coop_ausschnittCoop reagiert auf den Druck der Konsumentenorganisationen (öffentliche Aufforderung vom 4. Mai 2015) entfernt glyphosathaltige Herbizide sofort aus dem Sortiment, Migros will ab 2016 darauf verzichten: Ein erster, wichtiger Erfolg für die SKS und ihre Partner der Allianz der Konsumentenschutz-Organisationen FRC und ACSI! Schwerer tun sich Landi, Jumbo, Hornbach und Brico mit der Aufforderung, Produkte mit dem gesundheitsgefährdenden Glyphosat aus dem Sortiment zu entfernen.

Update 20.5.2015: Die Migros zieht nach! Sie nimmt ebenfalls sofort alle glyphosathaltigen Produkte aus ihrem Sortiment. Die Landi ist noch nicht soweit, bietet ihren Kunden aber vorläufig Rücknahme und Umtausch mit glyphosatfreien Produkten an.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat kürzlich in einem Bericht festgehalten, dass Glyphosat wahrscheinlich krebserregend ist und das Herbizid in die zweithöchste ihrer fünf Kategorien für Krebsrisiken eingestuft. Für die SKS und ihre Allianzpartner ist klar, dass das seit langem umstrittene Herbizid in den Gärten und auf Äckern nichts verloren hat. Anfangs Mai hat die Allianz Migros, Coop, Landi, Jumbo, Hornbach und Brico aufgefordert, solche Produkte auszulisten.

Eine erste Bilanz zeigt wichtige Erfolge: Coop verzichtet sofort auf alle glyphosathaltigen Herbizide im Sortiment, etwa auf den Roundup Spray von Schweizer oder den Unkrautvertilger Gesal von Compo. Migros will ab 2016 darauf verzichten. Dies ist ein erster, wichtiger Schritt für die Sicherheit und Gesundheit der Konsumentinnen und Konsumenten!

Die Forderung stösst bei den weitern Anbietern allerdings auf wenig Gehör: Landi beruft sich auf eine glyphosatfreie Produktreihe und betont, dass seine Produkte gesetzeskonform seien. Auch Jumbo hält fest, dass er mit ihren Produkten die Gesetzesvorgaben einhalten. Hornbach und Brico haben noch nicht geantwortet.

Keine Antwort ist bisher von Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und von Bundesamt für Umwelt eingetroffen. Die Allianzverlangt, dass Glyphosat von den Behörden verboten wird. Nachdem die Anbieter erste Schritte in die richtige Richtung unternehmen, sind auch Behörden und die Politik gefragt!

Eine Petition, welche dieses Verbot fordert, wurde von der Allianz der Konsumentenorganisationen, Greenpeace Schweiz und den Ärztinnen und Ärzten für Umweltschutz letzte Woche lanciert und ist mit bereits über 8000 Unterschriften sehr gut angelaufen. Konsumentinnen und Konsumenten können das Anliegen weiterhin mit ihrer Unterschrift unterstützen.

logo-petition_glyphosat

Zur Petition


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