Startseite Themen Abgasskandal: Prozessflut oder Rahmenvereinbarung?

Abgasskandal: Prozessflut oder Rahmenvereinbarung?

Abgas-SkandalWer in der Schweiz durch den Abgasskandal Schaden erleidet, muss sich juristisch allein durchschlagen. Denn in der Schweiz gibt es die Möglichkeit einer Sammelklage noch (die SKS arbeitet daran) nicht. Um die betroffenen Konsumentinnen und Konsumenten zu unterstützen und um eine Klageflut zu verhindern, unterbreiten wir diese Woche der AMAG – zusammen mit unseren Partnern aus der Romandie  und dem Tessin –  einen Vorschlag für eine Rahmenvereinbarung.

Besitzer eines Wagen mit Betrugssoftware kommt der Betrug vermutlich teuer zu stehen. Täglich treffen bei der SKS Meldungen ein, die dokumentieren, dass viele betroffene Fahrzeughalter bereits heute konkrete Schäden vorweisen können. So müssen beispielsweise Firmen bei ihren Fahrzeugen (bzw. bei ihren Flotten) die Aufkleber entfernen, mit welchen sie sich zum Gespött machen, wenn sie damit für ihre umweltfreundliche Firmenpolitik werben.

Es besteht Grund zur Annahme, dass diese Autos auf dem Occasionsmarkt nicht den gleichen Verkaufswert besitzen, den sie vor dem Bekanntwerden der Abgasaffäre innehatten: Wer will aktuell ein betroffenes Auto zum vollen Zeitwert kaufen, wenn die Mühen und Unsicherheiten der bevorstehenden Rückrufe und Software-Updates noch bevorstehen? Zudem vertraut zur Zeit kaum jemand zu 100% auf die Beteuerungen von VW und AMAG, dass die Nachbesserungen keinen Einfluss auf Leistung und Verbrauch haben werden.

Der VW-Konzern hat seine Kunden betrogen. Die Auswirkungen der Affäre auf die betroffenen Fahrzeughalter werden sich erst im Verlauf des nächsten Jahres voll entfalten. Klar ist für uns: wenn der Abgasbetrug finanzielle Einbussen zur Folge hat, muss diese der VW-Konzern tragen. Es wäre eine Zumutung, wenn jeder seinen Anspruch einzeln einfordern müsste.

Deshalb hat die SKS hat mit der AMAG, die den VW-Konzern in der Schweiz vertritt, Verhandlungen aufgenommen und legt ihr noch diese Woche Vorschläge für eine Rahmenvereinbarung zwichen VW und den betroffenen Kunden in der Schweiz vor, die sicherstellt, dass alle Betroffenen unbürokratisch schadlos gehalten werden.

Melden Sie sich

Betroffene Fahrzeughalterinnen und Fahrzeughalter können sich über dieselgate@konsumentenschutz.ch auf eine Newsletterliste eintragen, mit welcher die SKS sie über die Verhandlungen auf dem Laufenden hält.

Hier können Sie die SKS-Handlungshilfe (Version 4.2.2016) downloaden:

Handlungshilfe für Abgasskandal-Betroffene

Auf Facebook teilen    Auf Google+ teilen

Das können Sie tun

💥Meldung machen
💳Spenden

Medienmitteilungen zum Thema
Alle News anzeigen
Nützliches
Alle Merkblätter zum Thema anzeigen

Ich mache an die SKS zum Thema 'Abgasskandal: Prozessflut oder Rahmenvereinbarung?' folgende Meldung:

Vielen Dank für Ihre Meldung.
Die Meldung wird an die Projektleitung geschickt und fliesst in die Projektarbeit ein.

Es ist ein unbekannter Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später nochmals.

Spenden

Projektspende

Preis:

Die Stiftung für Konsumentenschutz ist für ihren Einsatz für die Konsumentenrechte auf die Unterstützung der Konsumenten angewiesen, denn sie ist eine unabhängige und effiziente Nichtregierungsorganisation.

Wenn Sie die Arbeit der SKS bei diesem Thema unterstützen möchten, wählen Sie unten die Höhe Ihrer Spende und bezahlen Sie online oder per Einzahlungsschein. Die Spende fliesst direkt in die Projektarbeit. Herzlichen Dank!

 
 
 
 
 
 




Ratgeber

Miniratgeber: Ein Testament verfassen

Gönnerpreis: 4.50 CHF
Normalpreis: 9.50 CHF

Miniratgeber: Vorsicht Betrug!

Gönnerpreis: 4.50 CHF
Normalpreis: 9.50 CHF

Ratgeber: Das ist Ihr gutes Recht

Gönnerpreis: 27.00 CHF
Normalpreis: 32.00 CHF


Hosting von oriented.net