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Wettbewerb und Kartelle

Die Hauptursache für die Hochpreisinsel Schweiz sind nicht – wie immer wieder behauptet wird – die hohen Schweizer Löhne, sondern Behinderungen des Wettbewerbs: Ausländische Lieferanten verkaufen ihre Produkte zu rekordhohen Preisen in die Schweiz und behindern günstigere Parallelimporte. Mit einem griffigen Kartellgesetz könnte dieser Missstand behoben werden.

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Ein Blick auf das Preisvergleichsportal Preisbarometer.ch zeigt: Identische Produkte sind in der Schweiz teilweise massiv teurer als zum Beispiel in Deutschland. Das Hauptproblem ist rasch identifiziert: Schweizer Unternehmen werden gezwungen, die Produkte von ausländischen Herstellern zu überhöhten Preisen beim Schweizer Alleinimporteur oder der Schweizer Niederlassung zu beziehen. Wollen sie die Produkte parallel importieren, werden sie mit diversen Tricks daran gehindert; die paar wenigen Beispiele, bei denen günstige Parallelimporte gelingen, können nicht darüber hinwegtäuschen.

Der „Preisaufschlag Schweiz“ ist je nach Importprodukt enorm: Die Migros muss zum Beispiel im Einkauf für eine Tagescrème von Nivea (Calcium & Argan-Öl) 8.96 Fr. bezahlen. In Deutschland kostet das identische Produkt im Laden umgerechnet zwischen 6 und 7 Franken. Aus diesem Grund strebte die Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) eine Kartellgesetzrevision an, die das Problem an der Wurzel packt: Künftig sollten Schweizer Konsumenten und Unternehmen auch im Ausland zu den dort geltenden Preisen und Geschäftsbedingungen einkaufen können. Der Nationalrat lehnte jedoch eine Kartellgesetzrevision im September 2014 definitiv ab.

Die SKS unterstützt nun einen Vorstoss von Ständerat Hans Altherr, der weniger weit geht, aber dennoch dazubeitragen würde, die überhöhten Preise in der Schweiz zu reduzieren. Für die Durchsetzung der Regelung wäre die Wettbewerbskommission (WEKO) zuständig. Dank den tieferen Preisen würden wieder mehr Schweizer im Inland einkaufen, was neue Arbeitsplätze schafft und bestehende sichert.

Unser Engagement – für Sie

Die SKS setzt sich für eine Revision des Kartellgesetzes (Vorstoss Altherr) und einen Abbau der Hindernisse bei Parallelimporten ein.

 

Apple Monopol auch beim Bezahlen? SKS fordert Weko zum Handeln auf

customer paying with NFC TechnologyBezahlen ist längst nicht mehr nur mit Bargeld oder Bezahlkarte möglich: Der Konsument soll seinen Einkauf schon bald über sein Smartphone berappen – zumindest wenn es nach dem Willen der Anbieter von mobilen Zahlungsmöglichkeiten geht. Einmal mehr versucht Apple auch in diesem Bereich, den grössten Teil des Kuchens für sich zu sichern. Demnächst soll Apple Pay auf den Schweizer Markt kommen: Zahlen per iPhone immer und überall. Andere Zahlsysteme sollen jedoch die NFC-Technologie des iPhones nicht nutzen können. Ein klarer Missbrauch einer marktbeherrschenden Stellung, findet die Stiftung für Konsumentenschutz SKS. 

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