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So klappt’s mit den Rabatten am Black Friday

Am kommenden Freitag, 23. November herrscht Hochsaison für Schnäppchenjäger: Der sogenannte «Black Friday», ein aus den USA stammender traditioneller Rabatt-Tag, hat auch in vielen Geschäften und Online-Shops der Schweiz Einzug gehalten. Unsere sieben Tipps helfen, Frust am grossen Shopping-Tag zu vermeiden und nur wirklich lohnende Angebote ausfindig zu machen.

1. Bewahren Sie einen kühlen Kopf

Zeitlich begrenzte Rabatte können einen inneren Zugzwang auslösen. Man hat das Gefühl, man verpasse etwas, wenn man nicht sofort zuschlägt. In Tat und Wahrheit wird es jedoch immer wieder solche und ähnliche Rabatte auf Produkte geben. Deshalb: kühlen Kopf bewahren und sich nicht durch «Countdowns» oder Hinweise wie «nur noch wenige Stückzahlen verfügbar» unter Druck setzen lassen. Mit solchen Taktiken versuchen Händler, potentielle Kunden zu einem unüberlegten Kauf zu bewegen.

2. Preise vergleichen

Oft scheinen die Angebote zu verlockend, um wahr zu sein. Mit 40% Rabatt und mehr wird gerne geworben. Dass sich der Rabatt dabei aber nicht auf den vorhergehenden Marktpreis bezieht, sondern auf die unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers, der meist viel zu hoch angesetzt ist, wird verschwiegen. Rabatt-Tricksereien verstossen zwar gegen die Preisbekanntgabe-Verordnung. Diese kann in der Praxis jedoch leicht umgangen werden, insbesondere für kurzfristige Preisreduktionen. Deshalb: vor dem Kauf des Produkts unbedingt den Preis mit denjenigen anderer Händler vergleichen. Für den Online-Handel gibt es dazu unzählige Preisvergleich-Websites (so z.B. www.toppreise.ch). Wenn man wirklich auf Nummer sicher gehen will, nimmt man aber auch die Laden-Preise unter die Lupe. Diese sind immer wieder für eine Preisüberraschung gut.

3. Tiefstpreisgarantie-Produkte immer gegenchecken

Gerade grössere Händler werben bei ihren Produkten oft mit einer Tiefstpreisgarantie. Im Normalfall bedeutet dies, dass der Händler dem Kunden die Preisdifferenz zurückerstattet, sollte dieser das gleiche Produkt andernorts günstiger angeboten entdecken. Das heisst aber nicht, dass das Produkt automatisch tiefpreisig ist. Denn viele Händler rechnen damit, dass der Grossteil der Konsumenten den Preis nicht mehr überprüft. So kann ein Produkt über dem Marktpreis verkauft werden, und der Händler streicht den Differenzbetrag auf Kosten der Konsumenten ein. Um von der Tiefstpreisgarantie zu profitieren, müssen Sie bereit sein, die Konkurrenzpreise tatsächlich zu checken.

4. Vorsicht bei verdächtigen Onlineshops

Auch betrügerische Onlineshops nutzen den Black Friday, um ihre vermeintlich angebotenen Produkte besonders günstig zu verkaufen. Bei Produkten mit extrem tiefen Preisen, die zudem nur mit Vorauskasse oder Kreditkarte bezahlt werden können, gilt es besonders vorsichtig zu sein. Dazu mehr in unserem Web-Ratgeber:
Was muss man beim Onlineshopping beachten?
Wie erkennt man seriöse Onlineshops?

5. Vorsicht bei „Black-Friday“-Labels

Gerade an solch speziellen Aktions-Tagen werden viele Produkte mit zusätzlichen Labels/Aufklebern versehen (z.B. mit der Beschriftung «Black Friday»). Dies bedeutet aber noch nicht, dass das Produkt auch wirklich vergünstigt angeboten wird. Vielmehr soll dies zur psychologischen Verkaufsförderung suggeriert werden. Deshalb unbedingt immer zuerst abklären, ob auch tatsächlich ein Rabatt besteht, bevor ein Produkt erworben wird.

6. Kaufen Sie nur, was Sie brauchen. Verfassen Sie eine Einkaufsliste und geben Sie sich ein Budget.

Ein Produkt nur aufgrund des gewährten Rabatts zu kaufen, ist unnütz. Nicht benötigte Einkäufe schaden dem Geldbeutel und der Umwelt. Oft nehmen sie dann zuhause nur viel Raum als Staubfänger ein. Deshalb sollte man sich vor der (Online-)Shopping-Tour überlegen, was man will und braucht, und sich dann auf diese Produkte beschränken. Eine simple Einkaufsliste und ein kleines Budget wirken Wunder.

7. Sich vorbereiten und bereit sein

Wenn man die vorhergehenden Tipps gelesen und verinnerlicht, die Einkaufsliste geschrieben und bereitgelegt sowie ein Budget erstellt hat, kann der Einkauf losgehen. Damit sollte man aber nicht zu lange warten. Denn auch in der Schweiz hat der Ansturm auf die Läden und Onlineshops in den letzten Jahren stetig zugenommen. Nicht selten sind gewisse Produkte bereits am frühen Nachmittag ausverkauft. Um allfällige Enttäuschungen zu vermeiden, lohnt es sich, die Einkäufe bereits am Freitagmorgen zu tätigen. Falls doch bereits ein Produkt nicht mehr verfügbar ist: Nicht verzagen, Rabatte gibt es immer wieder.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen eine erfolgreiche und sichere Schnäppchen-Jagd!


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