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Erfolg: Pharma zieht Rekurse zurück, Medikamentenpreise sinken

Erst nachdem die SKS mit einem offenen Brief intervenierte, zogen die Pharmafirmen Roche, Novartis und Sanofi ihre Rekurse gegen Medikamentenpreissenkungen zurück. Damit konnten endlich alle Preissenkungen von 2012 umgesetzt werden.

Da diese durch die Rekurse blockiert waren, hatte Bundesrat Berset im April dieses Jahres mit den Pharmaverbänden Interpharma und vips einen Deal ausgehandelt: Berset willigte ein, unter anderem die Verfahrensdauer bei Neuzulassungen von Medikamenten zu verkürzen, was der Pharmaindustrie stark entgegenkam. Im Gegenzug versprachen Interpharma und vips, dass alle hängigen Rekurse zurückgezogen würden. Bereits am 1. Juni setzte Bundesrat Berset seinen Teil der Vereinbarung um. Roche, Novartis und Sanofi machten jedoch keine Anstalten, ihren Teil zu erfüllen. Stattdessen strichen sie durch die noch immer überhöhten Preise munter Zusatzeinnahmen ein.
Die SKS akzeptierte dies nicht und wandte sich in einem offenen Brief an Interpharma und vips. Sie forderte, dass die Rekurse endlich zurückgezogen und die dadurch erzielten Mehreinnahmen zurückgezahlt werden. Zudem wandte sich Nationalrätin Prisca Birrer-Heimo, die Präsidentin der SKS, im Parlament an den Bundesrat und fragte, was er in dieser Angelegenheit zu tun gedenke.
Daraufhin kam endlich Bewegung in die Sache. Im Verlauf des Sommers zogen alle drei Pharmahersteller ihre Rekurse zurück und bis Anfang August konnten alle Preissenkungen umgesetzt werden.
Ein bittere Pille müssen die Prämienzahler trotzdem schlucken: Die durch die Rekurse eingenommenen Mehreinnahmen müssen unverständlicherweise nicht zurückgezahlt werden.


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