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Pharma


Pharma verschenkt eine halbe Milliarde

Knapp eine halbe Milliarde Franken hat die Schweizer Pharmaindustrie in den letzten drei Jahren an Ärzte, Spitäler und Gesundheitsorganisationen ausbezahlt. Solche Zahlungen sind nicht unproblematisch: Zahlreiche Studien belegen, dass diese die Ärzte in der Verschreibung von Medikamenten beeinflussen. Die von der Pharmaindustrie viel beschworene Transparenz derweil lässt zu wünschen übrig. Weiterlesen


Preisüberwacher-Studie: Untätige Politik und Verwaltung halten Gesundheitskosten hoch

medikamente_gesundheit_tabletten_pillen_medizin_7In einer heute veröffentlichten Studie rechnet der Preisüberwacher wiederum vor, dass die Schweiz im europäischen Durchschnitt die höchsten Generikapreise hat. Dabei sind die Massnahmen dagegen längst bekannt: Mit der Einführung eines Festbetragssystems könnten massive Einsparungen gemacht werden.  Die SKS verlangt zudem eine jährliche Preisüberprüfung, um ungerechtfertigte Währungsgewinne der Pharmaindustrie zu verhindern. Weiterlesen


Scheintransparenz über Pharmagelder für Ärzte und Spitäler

Gesundheitskosten unter der LupeNach Recherchen der Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) zeigt sich, dass die Transparenzinitiative des Branchenverbandes scienceindustries nicht hält, was sie verspricht. Dessen Mitglieder publizieren Zahlen über Zuwendungen an Ärzte, Spitäler und andere Institutionen, sie setzen aber alles daran, diese unübersichtlich zu gestalten und deren Analyse zu erschweren. Die Zeitschrift „Beobachter“ lanciert heute eine Plattform, welche einen besseren Zugang zu diesen Daten ermöglicht.

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Hohe Medikamentenpreise trotz Frankenstärke – Das kostet uns 800 Mio./Jahr

MedikamenteAufgrund der aktuellen Frankenstärke und da zwei Drittel der in der Schweiz konsumierten Medikamente aus dem Ausland importiert werden, könnten die Medikamentenkosten massiv gesenkt werden. Laut Berechnungen von Preisüberwacher Stefan Meierhans könnten wir so bis zu 800 Millionen Franken pro Jahr einsparen. Weiterlesen


BAG ermöglicht ungerechtfertigt hohe Medikamentenpreise

Einmal mehr geben massiv überhöhte Medikamentenpreise zu reden. In der Sendung vom 4. März zeigt Kassensturz wie Pharmafirmen massive ungerechtfertigte Preiserhöhungen ihrer Produkte erreichen. Weiterlesen


Woher kommen „Swiss Made“-Medikamente?

Mehr als die Hälfte der Schweizer Medikamente enthalten Wirk- und Zusatzstoffe aus Billigfabriken in Entwicklungsländern. Die Qualität der Produktion wird kaum überwacht. So kommt es immer wieder zu Zwischenfällen, weil die internationalen Regeln der Good Manufacturing Practices (GMP) verletzt werden: In den USA starben im 2007 und 2008 über 100 Menschen, weil sie verunreinigte Medikamente injiziert bekamen. Vor einer Woche haben die USA deshalb Wirkstoff-Importe des japanisch-indischen Konzerns Ranbaxy gestoppt und das Unternehmen mit einer halben Milliarde Dollar gebüsst.

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Pharma blockiert Preissenkungen erneut!

Wieder haben Pharmafirmen Preissenkungen für Medikamente durch Rekurse blockiert. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) bestätigt, dass 16 Beschwerden der Pharmaindustrie eingegangen sind und bei 22 Medikamenten die Preise nicht gesenkt wurden. Die Pharmaunternehmen machen so auf Kosten der Konsumentinnen und Konsumenten Gewinn; rund 200 Millionen Schweizer Franken sollten mit den Preissenkungen jährlich eingespart werden. Bereits letztes Jahr blockierten die Pharma-Juristen Preissenkungen auf die gleiche Art und Weise, die so während neun Monaten erzielten Gewinne mussten die Unternehmen nicht zurückbezahlen.

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Medikamentenpreise – heilende Wirkung in 9 Monaten?

Heute verkündet das Bundesamt für Gesundheit BAG, dass bei den überprüften 800 Medikamenten bei etwas mehr als 60% der Preis gesenkt wird. Um 200 Millionen Franken entlastet dieser erneute Preissenkungsschritt die Prämienzahlenden. So weit, so gut. Doch: Lesen Sie die Packungsbeilage! Und diese offenbart, was in der Medienmitteilung von heute nicht geschrieben steht. Diese Preissenkungs-Verfügungen können von der Pharma-Industrie angefochten werden. Pikant ist, dass nur die Pharma das alleinige Rekursrecht hat! Das ist ein Ungleichgewicht, das wir seit Längerem bemängeln und dagegen ankämpfen.

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Preistreiber Margen

Eine Studie der Krankenkassenverbands Santésuisse zeigt: Die Margen von Ärzten, Apotheken und Spitälern auf Medikamente sind zu hoch. Im Vergleich zum Ausland zahlen Schweizer Konsumenten 455 Mio Franken zu viel. Pro Krankenkassen-Prämienzahler sind dies im Jahr 57 Franken. Die Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) fordert klare Regelungen für die Margenberechnungen. Zudem kritisiert die SKS, dass die Studie von Santésuisse den grössten Preistreiber bei den Schweizer Medikamenten – die überteuerten Fabrikabgabepreise der Pharmaindustrie – zu wenig hervorhebt.

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Gleich lange Spiesse für Pharma und Konsumenten

Eine Motion von SKS-Präsidentin Prisca Birrer-Heimo verlangt, dass Konsumenten- und Patientenorganisationen wie auch Krankenkassen ein Beschwerde- und Rekursrecht beim Bundesverwaltungsgericht erhalten. Damit soll erreicht werden, dass Preisfestsetzungen von kassenpflichtigen Medikamenten, die nicht den Konsumenten und Patienten dienen, beim Bundesamt für Gesundheit (BAG) angefochten werden können. Dieses Privileg hatte bisher nur Pharmaindustrie. Eine undemokratische Praktik, die aus Sicht des Konsumentenschutzes dringend verbessert werden muss.

Lesen Sie hier die Motion im Original:

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