Startseite Medienmitteilungen Datenschützer pfeift Helsana zurück

Datenschützer pfeift Helsana zurück

HelsanaDer Eidgenössische Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragte EDÖB bestätigt die Kritik des Konsumentenschutzes am Rabattsystem «Helsana+»: Die teilweise Rückerstattung von Prämien an ausgewählte Grundversicherte und die Vermischung von Daten der Grund- und Zusatzversicherung ist rechtswidrig und soll deshalb eingestellt werden. Der Konsumentenschutz begrüsst die Empfehlung des EDÖB ausdrücklich und fordert die Helsana auf, «Helsana+» umgehend zu beenden oder auf die Zusatzversicherung zu beschränken. Konsumenten wird empfohlen, bei Rabattsystemen und Apps, welche Gesundheitsdaten an Krankenkassen übermitteln, äusserste Zurückhaltung zu üben.

«Helsana+» belohnt Grundversicherte, welche Sport treiben können und wollen, diese erhalten einen Teil der Prämien zurückerstattet. Dabei werden Daten der Grund- und Zusatzversicherung vermischt. Der EDÖB kommt zum Schluss, dass dieses Vorgehen nicht zulässig und deshalb einzustellen ist. Der Konsumentenschutz begrüsst ausdrücklich, dass der EDÖB seine Kritik teilt und die Rechtswidrigkeit dieses Systems bestätigt. Er fordert die Helsana auf, der Empfehlung des EDÖB zu folgen und «Helsana+» umgehend zu beenden oder auf die Zusatzversicherung zu beschränken.

Konsumenten wird empfohlen, bei Rabattsystemen und Apps, welche Gesundheitsdaten an Krankenkassen übermitteln, äusserste Zurückhaltung zu üben. Wer Krankenkassen über Gesundheitsdaten und Lebensgewohnheiten informiert, riskiert, dass diese Angaben zumindest im Zusatzversicherungsbereich zu seinem Nachteil verwendet werden können.

Bereits vor Wochen haben der Konsumentenschutz und sieben weitere Organisationen in einem offenen Brief das Rabattsystem «Helsana+» kritisiert. Menschen mit Behinderung, kranke, betagte, unsportliche und technisch nicht versierte Personen sowie solche, die Wert auf Privatsphäre und Datenschutz legen, können daran nicht oder nur bedingt teilnehmen. Dadurch werden sie finanziell benachteiligt, was im Widerspruch zum Solidaritätsprinzip der Grundversicherung steht.


Auf Facebook teilen    Auf Google+ teilen

3 Kommentare zu “Datenschützer pfeift Helsana zurück”



Chris

Diese verdammte Datensaugerei fast über all und jeder Zeit gibt mir schon länger zu denken, lese viel und schaue auch die entsprechenden kritischen seriösen Sendungen, schlimmer als die Stasi je war. Ich habe nichts zu verbergen ist eine Frage des Prinzips, ich frage mich ob unsere Jungen wissen was ihnen noch blüht. Leider ist es in unser westlichen Zivilisation fast nicht möglich sich dem zu entziehen! Smartphone oder Web TV lassen Grüssen, habe vieles gelöscht, gekündigt oder bin gar nie beigetreten z.B. Facebook etc. aber ein Rest bleibt. Ich würde auf jeden Fall wenn ich könnte mich in den Australischen Busch oder ins Neuseelandische Hinterland, mit Wohnwagen und altem Landcruiser, verziehen dann können sie Daten absaugen so viel sie wollen wo kein Netz ist gibt nichts zu abzusaugen! Ein Sateliten Telefon für Notfälle reicht!



Marty

Meine Daten gehören mir! Aus diesen einen Schluss auf meine Gesundheit zu ziehen, ist absurd. Ich kann eine Stunde Sport treiben pro Tag, und trotzdem rauchen oder trinken. Wer nicht Sport treiben kann, wird bestraft. So nicht!

Ratgeber

Kinder-Impfungen – eine Entscheidungshilfe

Gönnerpreis: 19.00 CHF
Normalpreis: 24.00 CHF

Datenschutzhülle für Kredit- und Debitkarten mit RFID-Chip

Gönnerpreis: 3.00 CHF
Normalpreis: 4.50 CHF

Webcam-Abdeckung (2-er Set)

Gönnerpreis: 6.90 CHF
Normalpreis: 7.90 CHF


Hosting von oriented.net