Startseite Medienmitteilungen Plattform Preisbarometer: Bundesbeitrag fällt ab 2015 weg

Plattform Preisbarometer: Bundesbeitrag fällt ab 2015 weg

Derzeit übernimmt der Bund rund ein Drittel der Betriebskosten der Preisvergleichsplattform Preisbarometer.ch. Ab 2015 soll dieser Beitrag wegfallen. Die Allianz der Konsumentenschutz-Organisationen (SKS, FRC, acsi) wird deshalb Preisbarometer.ch nicht mehr im jetzigen Umfang weiterbetreiben.

2011 haben Bundesrat und Parlament im Rahmen der Massnahmen zur Standortförderung und Frankenstärke entschieden, eine Preisvergleichsplattform aufzubauen. Die Allianz der Konsumentenschutz-Organisationen (SKS, FRC, acsi) hat zusammen mit dem Konsumentenforum (kf) und dem Eidgenössischen Büro für Konsumentenfragen (BFK) diesen Auftrag umgesetzt und im Herbst 2012 das Portal Preisbarometer.ch lanciert.

Die aktuell gültige Leistungsvereinbarung zwischen den vier Konsumentenorganisationen und dem BFK sieht jährlich mindestens 16 Preiserhebungen in der Schweiz, Deutschland, Österreich, Frankreich und Italien vor und läuft Ende 2014 aus. Die Bundesbeiträge belaufen sich im Jahr 2013 und auch im Jahr 2014 auf maximal 50‘000 Franken. Damit kann jedoch nur rund ein Drittel der Betriebskosten gedeckt werden, die restlichen zwei Drittel gehen zu Lasten der Konsumentenorganisationen.

Ab 2015 will der Bund keinen Beitrag mehr an Preisbarometer.ch leisten. Die Allianz ist jedoch nicht bereit, Preisbarometer.ch in diesem Umfang und vollumfänglich auf eigene Kosten weiterzubetreiben.

Die Allianz bedauert es sehr, dass Preisbarometer.ch nicht mehr in dieser Form weitergeführt wird. Preisbarometer.ch ist das einzige Portal, das systematisch die Preisunterschiede von identischen Produkten zwischen den Schweizer Anbietern und denen im angrenzenden Ausland aufzeigt. Der Preisvergleich umfasst rund 1000 Produkte in den Kategorien Nahrungsmittel, Kosmetika, Schuhe, Kleider, Sportartikel, Elektronik, Spielzeuge und Zeitschriften. Dabei werden die Preise der führenden Anbieter in der Schweiz, Deutschland, Österreich, Frankreich und Italien verglichen.

Ob die Allianz ab 2015 in Eigenregie weiterhin punktuelle Preisvergleiche durchführen und aufschalten wird, ist derzeit noch offen.

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