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Familienkassen: Im Dutzend noch besser

Anregung der SKS findet bei der Migros und den Kunden Anklang

Die SKS freut sich, dass die Migros Aare ihre Idee der Familienkasse aufgenommen und derart erfolgreich erprobt hat, dass nun sogar elf weitere Filialen mit diesen Kassen ausgestattet werden. An diesen Familienkassen wird den Eltern und kleinen Kindern die Härteprobe am Schluss des Einkaufs erspart: Dort bleiben Quengeleien der gelangweilten Sprösslinge aus, weil die Süssigkeiten entfernt wurden, dafür andere Beschäftigungsmöglichkeiten geboten werden.

„Quengelware“ werden die Süssigkeiten und Naschereien an den Regalen der Kasse genannt. Väter und Mütter kleiner Kinder wissen aus Erfahrung sehr gut, wo dieser Name seinen Ursprung hat: Beim Warten nach einem ohnehin langweiligen Einkauf haben die Sprösslinge die Süssigkeiten just vor der Nase und machen ihrem Unverständnis lautstark Luft, dass sie sich nun nicht einfach bedienen sollen können. Weder für die Kinder, die Eltern, die anderen Kunden noch das Verkaufspersonal eine angenehme Situation.

Auf Anregung der Stiftung für Konsumentenschutz hat Migros Aare eine Alternative im Shoppyland Schönbühl eingerichtet: An zwei sogenannten Familienkassen fehlen die Süssigkeiten, dafür finden die Kleinen Treppen, damit sie gefahrlos beim Aus- und Einpacken des Einkaufs helfen können. Die Kassen sind gut signalisiert und geräumig, so dass Eltern und Kinder genügend Platz haben und ihre Nerven geschont werden.

Der Pilotversuch der Migros Aare ist derart gut angelaufen, dass nun weitere elf Standorte der Migros mit solchen Familienkassen ausgestattet werden. „Das ist sehr erfreulich, damit wird das Einkaufen für zahlreiche Familien einfacher und stressfreier“, freut sich SKS-Geschäftsleiterin Sara Stalder, dass die Idee von der Migros aufgenommen wurde und nun auch in weiteren Filialen (Wynecenter Buchs, Centre Brügg, Langendorf, Zentrum Oberland, Tivoli/Spreitenbach, Gäupark, Interlaken, Langenthal, Lyssbachpark, Ostermundigen und Worb) eingeführt wird.

2 Kommentare zu “Familienkassen: Im Dutzend noch besser”



Andrea Mordasini, Bern

Als Mutter zweier Kleinkinder (4.5 und 3) begrüsse ich die Familienkassen sehr, nicht wegen der fehlenden Quengelware (da bin ich streng und habe somit keine Probleme damit und meinen Kindern ;-)), sondern vor allem weil die Kinder aktiv mitmachen und –helfen können. So wird das Einkaufen auch für sie zu einem speziellen Erlebnis. Schon mehrmals
haben wir im Shoppyland Schönbühl diese Kasse benützt. Leider waren beim letzten Besuch ausgerechnet diese beiden nicht besetzt und die Kinder dementsprechend enttäuscht. Das kanns dann ja auch nicht sein! Wenn, dann sollten gerade Familien- wie auch die rollstuhlgängigen Kassen immer geöffnet sein!



Ernst Blumenstein

Quengelware an den Kassen aufgeben wird vor allem Coop schwerfallen, denn wer fast jede Woche mit grossen Preisab-schlägen Werbung betreibt, braucht ja neben anderen sehr gut kalkulierten Warensegmenten auch die Quengelware. Beispiel gefällig: Alle Ricola Euca-lyptus,Sand Dorn,Green Mint etc. kosten im Regal pro Doppelpacket Fr. 4.40,
1 Packet an Kasse Fr. 2.90.

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