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Wie wird mein Browser datenschutzfreundlich?

Web-RatgeberGrundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten, wie Sie im Internet Ihre Daten besser schützen können: 1. Sie können einen sicheren Webbrowser verwenden, oder 2. Sie machen herkömmliche Browser sicherer.

In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, was denn überhaupt herkömmliche Webbrowser sind. Standardmässig ist auf jedem Computer der Browser des Herstellers vorinstalliert. Bei Windows der Internet Explorer und sein Nachfolger Edge, bei Apple-Geräten Safari, bei Android (Google) Chrome.

Die genannten Browser arbeiten im Dienst ihrer Hersteller. Deren Quellcodes sind nicht vollständig offengelegt. Die Bauweise der Programme sind deshalb nicht nachvollziehbar, und es lässt sich nicht zuverlässig überprüfen, ob und welche Informationen über die Aktivitäten der User gesammelt werden.

1. Datenschutzfreundliche Browser

Wer keine Lust oder Zeit hat, seinen Browser datenschutztechnisch auf den Stand zu bringen, den man eigentlich erwarten dürfte, kann ganz einfach auf Firefox,  Brave oder Tor umsteigen.

Seit dem Quantum-Update von 2017 reicht Firefox-Browser bezüglich Performance wieder an den Google-Browser Chrome heran (auch wenn er diesen nicht übertrifft). Im Gegensatz zu Google verfolgt Mozilla Firefox keine kommerziellen Interessen. Der Quellcode des Browsers ist offen und damit überprüfbar und wird von einer Community laufend weiterentwickelt. Firefox verfügt über viele standardmässige Datenschutzfunktionen und lässt sich mit zahlreichen Add-ons noch sicherer machen.

Der Brave-Browser hat sich insbesondere dem Blockieren von Trackern und Ads verschrieben. Ein schöner Nebeneffekt ist die erhöhte Surfgeschwindigkeit, da die Werbung gar nicht erst geladen wird.

Der Tor-Browser ist der sicherste der aktuell verfügbaren Webbrowser. Die Zuordnung der aufgerufenen Website zum Benutzer ist hier kaum möglich, da die Verbindung erst über drei zufällige Knoten im Tor-Netzwerk aufgebaut wird. Allerdings ist Tor sehr langsam.

Für Leute mit sensiblen Daten auf der Festplatte könnte auch BitBox eine spannende Lösung darstellen. Die Virtuelle Maschine erlaubt es, Firefox oder Chrome abgekoppelt vom Windows-Betriebssystem zu nutzen, was es Angreiffern erheblich erschwert, auf die Daten des Computers zuzugreifen. BitBox ist allerdings nur in einer Firefox-Edition und einer Chrome-Edition verfügbar.

2. Herkömmliche Webbrowser datenschutzfreundlicher machen

Bei herkömmlichen Webbrowsern lohnt sich ein Blick auf die Sicherheitseinstellungen aber allemal – hier kann beeinflusst werden, welche Informationen an die aufgerufene Website übermittelt werden.

Um zu sehen, welche Informationen ständig abgegriffen werden können bzw. der Browser zur Verfügung stellt, kann eine kleine Suche in https://browserleaks.com   http://webkay.robinlinus.com  oder https://www.zendas.de/service/browserdaten.html  aufschlussreich sein (z.T. in englischer Sprache).

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Wo sich die einzelnen Parameter einstellen lassen, ist von Browser zu Browser verschieden. Folgendes sollte aus datenschutzrechtlicher Sicht aber unbedingt gemacht werden:

 

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