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Datenschutz: Facebook und Whatsapp in die Schranken gewiesen

Der Datenfluss von Whatsapp über Facebook und weiter an dessen Mutterkonzern in Amerika ist vorerst gestoppt. Ein wichtiger Zwischenerfolg im Kampf gegen das gierige Treiben der grossen Datenkraken.

Seit dem 25. September 2016 werden Nutzerdaten von Whatsapp-Usern an Facebook übermittelt, inklusive Daten aus dem Telefonbuch. Wer dies nicht will, hat einzig die Möglichkeit, auf einen anderen Messengerdienst umzusteigen. Wer die neuen Datenschutzrichtlinien von Whatsapp bis zum 25. September nicht akzeptierte, hatte nicht einmal mehr die Möglichkeit, den persönlichen Account zu löschen. Die SKS berichtete über dieses überhebliche und aus datenschutzrechtlicher Sicht äusserst fragwürdige Verhalten.

Auch der Hamburger Datenschutzbeauftragte Johannes Caspar erachtete dieses Vorgehen als rechtlich nicht zulässig. Mittels Anordnung forderte er Facebook auf, die massive Datenbearbeitung (Weiterleitung an weitere Unternehmensteile, Speicherung und Analyse der Daten zwecks personalisierter Werbung etc.) zu stoppen.
Heute kündigte Facebook an, die Weitergabe von Daten europäischer Whatsapp-User an den amerikanischen Facebook-Mutterkonzern vorerst auszusetzen.

Der Datenschützer in Irland soll die Datenweitergabe zur Zeit ebenfalls prüfen. Die SKS fordert weiterhin, dass auch der Schweizer Datenschutzbeauftragte sich zu dem Datenfluss zwischen diesen Datensammelmaschinerien äussert.

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