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Antibiotika


Antibiotika: Mehr Zurückhaltung bei Mensch und Tier

In der Schweiz sterben jedes Jahr hunderte, in der Europäischen Union sogar durchschnittlich 25.000 Patienten an Infektionen, die durch antibiotikaresistente Bakterien ausgelöst wurden. Dies ist eine sehr bedrohliche Situation, die sich immer weiter verschärft.  Mit der Strategie Antibiotikaresistenzen Schweiz (StAR) arbeitet der Bund seit zwei Jahren mit verschiedensten Stakeholdern daran, diesem Problem Herr zu werden. Bislang jedoch nur mit Massnahmen auf freiwilliger Basis.

Verhängnisvolle Übertragung: Antibiotika und resistente Bakterien gelangen auf verschiedenen Wegen zum Menschen.

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Video: So entstehen Antibiotikaresistenzen

2017-02-08 10_01_18-The Evolution of Bacteria on a “Mega-Plate” Petri Dish (Kishony Lab) - YouTubeAntibiotika werden zur Behandlung von bakteriellen Infektionen eingesetzt. Immer häufiger verlieren sie jedoch ihre Wirkung, weil sich Antibiotikaresistenzen entwickelt haben. Weshalb diese Gefahr besteht und wie Sie sich vorbeugend gegen Resistenzen schützen können, ist im Merkblatt „Antibiotika – Vermeiden von unnötigen Behandlungen, Nebenwirkungen und Resistenzen“ zu lesen. Die Harvard Medical School hat einen Kurzfilm produziert, der diese Entwicklung hin zu immer resistenteren Bakterien veranschaulicht. Weiterlesen


Antibiotika-Resistenzen: Erste Schritte auf einem langen Weg

Antimicrobial susceptibility testing in petri dishAntibiotika-Resistenzen sind ein bedrohliches Problem: Die Stiftung für Konsumentenschutz begrüsst es sehr, dass der Bund die Umsetzung der Strategie Antibiotikaresistenzen angepackt hat und sich erste Projekte in der Umsetzung befinden. Besonders wichtig ist es, dass sowohl in der Human- wie in der Tiermedizin Schritte unternommen werden, um weniger Antibiotika einzusetzen. Unsere Merkblätter zeigen, welche Vorsichtsmassnahmen man als Patientin und als Konsument ergreifen kann. Weiterlesen


Merkblatt: Antibiotika – Vermeiden unnötiger Behandlungen, Nebenwirkungen und Resistenzen

Medikamente-2-ohne Markenverpackung-Hand einer PersonMit Antibiotika verfügt die Medizin über eine sehr gutes Mittel gegen bakterielle Infektionen. Gegen virale Erkrankungen wie Erkältungen oder Grippe sind sie jedoch wirkungslos. Da Antibiotika jedoch oft unnötigerweise oder unsachgemäss eingesetzt werden, entstehen immer mehr resistente Bakterien, wodurch dieses wichtige Heilmittel seine Wirkung verliert. Zudem können Antibiotika auch starke Nebenwirkungen auslösen, welche sehr unangenehm sind und teure Folgebehandlungen nach sich ziehen können.

Das neue Merkblatt der SKS erklärt, wie Sie unnötige Antibiotika-Behandlungen und damit auch unangenehme Nebenwirkungen und gefährliche Resistenzen verhindern können und was bei einer notwendigen Antibiotika-Therapie zu beachten ist.

 

Merkblatt Antibiotika herunterladen

Übersicht über alle SKS-Merkblätter


Antibiotika-Resistenz: Register abgelehnt

antibiotika_resistenzDer Nationalrat hat sich gegen ein Register entschieden, welches den Antibiotika-Einsatz im Tierbereich besser erfassen sollte. Es bleibt weiterhin im Dunkeln, in welchen Ställen die rund 57 Tonnen Antibiotika, die beispielsweise im Jahr 2012 zum Einsatz kamen, angewendet werden. Weiterlesen


Antibiotika und Geflügel: europaweit schockierende Zahlen

Die belgische Konsumentenorganisation „Test achats“ veröffentlicht Zahlen, die aufrütteln: Auf der grossen Mehrheit der Geflügelprodukte wurden antibiotikaresistente Keime gefunden. Die europaweite Untersuchung, bei welcher wir uns auch beteiligten, stellt Ergebnisse aus Belgien, Portugal, Spanien und Italien vor. Weiterlesen


Antibiotikaresistente Bakterien auf Geflügelfleisch

Von 40 Poulet- und Truthahnfleischproben, die bei den Grossverteilern gekauft wurden, enthalten 19 antibiotikaresistente Bakterien: Der Test der Allianz der Konsumentenschutz-Organisationen SKS, ACSI und FRC zeigt ein besorgniserregendes Bild. Dies umso mehr, da 68% der belasteten Proben resistente Keime gegen drei oder noch mehr Antibiotika aufweisen. Diese Resultate veranschaulichen eines der grössten aktuellen Probleme des öffentlichen Gesundheitswesens: Antibiotika verlieren immer mehr ihre Wirksamkeit bei der Bekämpfung von infektiösen Erkrankungen.

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Antibiotikaresistente Bakterien in Geflügelfleisch

Die Allianz der Konsumentenschutz-Organisationen  hat Geflügelfleisch auf Antibiotika getestet. Die Untersuchung bringt ein besorgniserregendes Bild zum Vorschein: Knapp die Hälfte der Geflügelfleischproben enthalten antibiotikaresistente Bakterien.

Es ist zwar wichtig, dass kranke Tiere fachgerecht behandelt werden, aber die Untersuchung zeigt, dass der Antibiotika-Einsatz in der Geflügelzucht aus dem Ruder gelaufen ist. Von den 40 Poulet- und Truthahnfleischproben, die bei den Grossverteilern gekauft wurden, enthalten 19 antibiotikaresistente Bakterien. Besonders besorgniserregend ist, dass 68% der belasteten Proben resistente Keime gegen drei oder noch mehr Antibiotika aufweisen.

Diese Resultate veranschaulichen eines der grössten aktuellen Probleme des öffentlichen Gesundheitswesens: Antibiotika verlieren immer mehr ihre Wirksamkeit bei der Bekämpfung von infektiösen Erkrankungen.

Die detaillierten Resultate der Untersuchung finden Sie in dieser Tabelle und in der Medienmitteilung.
Unser Merkblatt zeigt, wie Sie das Risiko beim Zubereiten von Geflügelfleisch vermindern können.


Antibiotika-Einsatz: Keine Entwarnung

Im Jahr 2012 wurden in der Schweiz 57‘157 kg Antibiotika für die Veterinärmedizin eingesetzt: Trotz der enormen Menge hat damit der Verbrauch gegenüber dem Vorjahr um 8 Prozent abgenommen. Problematisch ist der Einsatz von Antibiotika bei Nutztieren nach wie vor. Die Bildung von Antibiotika-resistenten Keimen nimmt weiterhin zu und stellt eine Gefahr für die Menschen dar, da immer mehr Antibiotika nicht mehr wirksam sind. Dies stellt das Bundesamt für Veterinärwesen in seiner Medienmitteilung fest.


Kein Rezept gegen Antibiotika-Einsatz?

Im Moment scheint es nur ein wirksames Mittel gegen den berüchtigten Feuerbrand – eine ansteckende bakterielle Erkrankung von Obstbäumen – zu geben: Das antibiotikahaltige Spritzmittel Streptomycin. Je nach Witterung und Feuchtigkeit kommt dieses Mittel nun schon seit 2007 zum Einsatz, wenn im Frühling in den befallsbedrohten Gegenden die Apfelbäume blühen. Damit kann vermieden werden, dass Bäume erkranken und zurückgeschnitten oder gar gefällt werden müssen.

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