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Positive Bilanz gibt Schwung für neue Projekte

Die Allianz der Konsumentenschutz-Organisationen zieht Bilanz und stellt die Konsumentenagenda 2014 vor

Mit grossem Engagement hat sich die Allianz der Konsumentenschutz-Organisationen (SKS, FRC und ACSI) im letzten Jahr im Bereich der Vermeidung von Lebensmittelabfällen, im Kampf gegen die Hochpreisinsel Schweiz sowie bei der Umsetzung des revidierten Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb für die Rechte der Konsumentinnen und Konsumenten eingesetzt. Im kommenden Jahr werden die neuen Schwerpunkte auf der Überversorgung im Gesundheitswesen, den Stolpersteinen in der Kommunikationsgesellschaft sowie den täuschenden Lebensmittelangaben liegen.

Kurz vor Jahresende schaut die Allianz in ihrer heutigen Medienkonferenz auf eine gute Zusammenarbeit und erfolgreiche Projekte zurück.

2014 setzt die Allianz folgende Schwerpunkte in der Konsumentenagenda:

Überversorgung im Gesundheitswesen: Allzu viel ist ungesund: Ein Problem in unserem System? Die Allianz wird verschiedene möglicherweise problematische Bereiche unter die Lupe nehmen. Die Angebots- sowie die Nachfrageseite soll dadurch verstärkt sensibilisiert werden.

Stolpersteine in der Kommunikationsgesellschaft: Die Allianz engagiert sich für tiefere Kommunikationstarife und ein gerechtes System im Urheberrecht und Datenschutz. Sie nimmt dafür an Arbeitsgruppen teil, welche diese Themen behandeln. Ebenso wird sie ein “Weissbuch“ publizieren, das die häufigsten Probleme und zugehörige Handlungsmöglichkeiten aufführt.

Lebensmittelkennzeichnung: Schluss mit dem Versteckspiel. Eine ganze Reihe von unscharfen oder fehlenden Vorgaben erlauben es der Nahrungsmittelindustrie, die Konsumentinnen und Konsumenten im Unklaren zu lassen, was auf ihrem Teller landet. Die Konsumentenschutz-Organisationen werden aufzeigen, wo sich die grössten Lücken im Gesetz befinden und wie diese geschlossen werden können.

Folgende Projekte aus dem Jahr 2013 werden fortgeführt:

Politikerrating basierend auf der Konsumentencharta: Welche Parlamentarier setzen sich für Konsumenteninteressen ein? Die Allianz hat das Wahlverhalten der Nationalräte bei 20 Abstimmungen, die einen starken Bezug zum Konsumentenschutz aufweisen, untersucht. Im Hinblick auf die Wahlen 2015 wird die Allianz das Abstimmungsverhalten des Nationalrates weiterhin auswerten sowie eine Beurteilung der Abstimmungen im Ständerat erstellen.

Lebensmittelabfall: Weniger wegwerfen ist möglich! Im vergangenen Jahr hat die Allianz eine Kampagne gestartet, um die Konsumentinnen und Konsumenten zu informieren und zu sensibilisieren. Es wurde ein Wettbewerb lanciert, um Ideen und Projekte zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen anzuregen. Diese Kampagnen werden die Konsumentenschutz-Organisationen weiterführen.

Kampf gegen die Hochpreisinsel Schweiz: Mit der Preisvergleichsplattform www.preisbarometer.ch schafft die Allianz seit Oktober 2012 Preistransparenz. Ausserdem wird sie sich weiterhin für ein griffiges Kartellgesetz einsetzen. Das Ziel ist, dass die Schweizer Konsumenten keine überhöhte Preise für Importprodukte («Zuschlag Schweiz») bezahlen müssen und so wieder vermehrt in der Schweiz einkaufen.

Erfahrungen mit dem Bundesgesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG): Die Allianz setzt sich für faire Bedingungen und für einen funktionierenden Wettbewerb ein. Im 2013 wurden über 5000 Beschwerden wegen unlauteren Geschäftspraktiken bei den Konsumentenschutz-Organisationen eingereicht. Dies zeigt: Bei der Umsetzung des revidierten Gesetzes sind noch etliche Probleme vorhanden! Daher wird die Allianz dieses Thema weiterhin prioritär behandeln.

Keine Lebensmittel mit antibiotikaresistenten Bakterien: Ein von der Allianz durchgeführter Test liefert erschreckende Resultate: Von 40 Geflügelfleischproben, welche bei grossen Detaillisten gekauft wurden, enthielt die Hälfte antibiotikaresistente Bakterien. Verschiedene Massnahmen sind nach Meinung der Allianz hier notwendig. 2014 wird sie die betreffenden Punkte in der nationalen Strategie Antibiotikaresistenzen vertreten, welche von verschiedenen Bundesämtern ins Leben gerufen wurde.

Detaillierte Angaben zu den einzelnen Projekten finden Sie auf folgender Zusammenstellung.

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