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SKS bietet Hilfe zur raschen Sperrung der Autohalterdaten

Schützen Sie Ihre Privatsphäre als Autofahrer mit unserem Musterbrief!

Die Privatsphäre der Autofahrerinnen und -fahrer ist in der Schweiz schlecht geschützt. Jeder Dieb oder Stalker kann die Adresse des Autohalters aufgrund der Kontrollschildnummer erfragen. Zwar können die Autohalterinnen und Autohalter ihre Daten sperren lassen, doch zahlreiche Kantone bieten ein schwerfälliges Verfahren hierfür an. Die SKS stellt daher einen Musterbrief mitsamt der Adressen der Strassenverkehrsämter ins Internet. Sie ruft die Autohalterinnen und Autohalter auf, ihre Daten sperren zu lassen. Dies ist unterdessen bei allen Ämtern gratis. Denn die SKS konnte erreichen, dass die Kantone Ob- und Nidwalden, die als einzige hierfür eine Gebühr von 25 Franken erhoben haben, dies nicht mehr tun.

Wer hat mich gerade so frech überholt? Wer ist diese Schönheit, die vor mir fährt? Dies kann ganz leicht in Erfahrung gebracht werden: eine Anfrage mit Angabe des Autonummernschildes ans kantonalen Strassenverkehrsamt, schon erhält man Name und Adresse! Darauf basierende Handyapplikationen wie z.B. Carindex geben gar die Telefonnummer preis und zeigen den genauen Wohnort an. Die Möglichkeiten, die Anfrage zu machen, sind kantonal unterschiedlich, beispielsweise mit einem simplen SMS oder einer Eingabe im Internet. Häufig ist die Anfrage gar kostenlos bzw. mit SMS-Kosten von 50 Rappen fast gratis. Die SKS ist empört, wie wenig die Daten der Autohalterinnen und -halter geschützt werden.

Zwar können die Autohalterinnen und -halter beim kantonalen Strassenverkehrsamt die Sperrung ihrer Daten verlangen. Doch jeder Kanton kocht sein eigenes Süppchen. «Die Privatsphäre der Autohalter muss unbürokratisch garantiert werden», verlangt Sara Stalder, Geschäftsleiterin der Stiftung für Konsumentenschutz. «Zudem ist es absolut unverständlich, dass in jedem Kanton eine unterschiedliche Lösung vorherrscht.» Die SKS ist daher an den Verband der Strassenverkehrsämter (asa) gelangt. Die asa hat daraufhin eine Liste erstellt, auf welchen Websites die Autohalterinnen und Autohalter die entsprechenden Informationen finden.

Doch bei einigen Strassenverkehrsämtern ist auf dem Internet nichts zu finden. Die SKS bietet daher auf ihrer Website neben Links auch einen Musterbrief zur Sperrung der Halterdaten in den Kantonen an, die auf ihrer Website nichts bieten. Die SKS ruft die Autohalterinnen und Autohalter auf, ihre Daten zu sperren. Eine Begründung ist dabei nicht nötig, der Schutz der Privatsphäre reicht! Missbräuche können der SKS gemeldet werden. Zudem ist die Sperrung kostenlos, da es um den Schutz der Privatsphäre geht. Die Kantone Ob- und Nidwalden haben sich bisher nicht daran gehalten und eine Gebühr von 25 Franken verlangt. Nach Meldung der SKS an den Datenschutzbeauftragten der Kantone Ob- und Nidwalden konnte dieser bewirken, dass die Gebühr nun nicht mehr erhoben wird.

Zahlreiche Strassenverkehrsämter und auch die asa weisen auf die Nützlichkeit der Halterangabe hin, z.B. bei kriminellen Handlungen oder bei Falschparkern. Demgegenüber ermöglicht die öffentliche Halterangabe kriminelle Handlungen oder das Aufsuchen von Autohaltern durch diejenigen, welche die Halterdaten abfragen.

Deshalb gelangt die SKS an die Kantone und verlangt von ihnen, auf ihrer Website ein Formular aufzuschalten, wie es die SKS nun getan hat. Die SKS wird weitere Massnahmen prüfen, insbesondere die Harmonisierung der entsprechenden kantonalen Bestimmungen.

 

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