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Ab 2019: neue Regeln für Radio- und Fernsehgebühren

Ab 2019 übernimmt die Serafe AG die Aufgaben der Billag. Es gibt bei der Erhebung der Radio- und Fernsehgebühren noch zahlreiche weitere Änderungen. Hier die wichtigsten Punkte.

Rechnungsstellung

Neu wird die Serafe AG und nicht mehr die Billag die Radio- und Fernsehgebühren einziehen. Sie müssen sich NICHT bei der Serafe AG anmelden, Sie erhalten die Rechnung automatisch.

Gebührenhöhe 

Die Radio- und Fernsehgebühren betragen für Privathaushalte ab 2019 365 Franken, bisher waren es 451. 10 Franken (für Radio UND Fernsehen). Ab 2019 kann man sich nicht mehr „nur“ für den Radio- oder „nur“ für den TV-Empfang anmelden. Grundsätzlich ist jeder Privathaushalt abgabepflichtig.

Befreiung von der Gebühr

Diese Haushalte können sich von der Gebühr befreien lassen:

Privathaushalte, in welchen eine Person wohnt,
◾die jährliche Ergänzungsleistungen zur AHV oder IV bezieht;
◾die eine Legitimationskarte des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten besitzt (Typ B, C, D, E, K rot, K blau oder K violett);
◾die taubblind ist (sofern dem Haushalt keine abgabepflichtige Person angehört).

Weiter besteht die Möglichkeit des Opting Out für diejenigen Haushalte, in welchen keine Empfangsmöglichkeiten (weder für Radio noch für Fernsehen) bestehen. Spätestens ab Januar 2019 ist das entsprechende Antragsformular auf der Homepage der Serafe AG verfügbar.

Zweitwohnungen

Neu sind für Zweitwohnungen keine Radio- und Fernsehgebühren mehr geschuldet, ausser der Hauptwohnsitz befindet sich im Ausland.

Übergangsphase 2018/2019

Da die Billag nur noch bis Ende 2018 die Gebühren erhebt, haben viele Haushalte Ende September 2018 eine Teilrechnung erhalten. Ab 2019 gibt es dann wieder eine Jahresrechnung. Auf Verlangen stellt die Serafe AG auch Dreimonatsrechnungen aus (online gratis, Papierrechnung-Zuschlag: 2 Franken pro Rechnung). Hinweis: Der Papierrechnungs-Zuschlag wird nur für die Dreimonatsrechnungen erhoben, bei der Jahresrechnung gibt es keinen solchen Zuschlag.

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