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Post: Zwei Briefmärkli jetzt, unklare Preisaufschläge im August

Immerhin! Die A- und B-Briefpost bleibt weiterhin gleich teuer: Erneut haben sich der Preisüberwacher und die Post geeinigt und vereinzelte Preissenkungen vereinbart. Die vergünstigten, dicken Briefsendungen und SMS-Briefmarken betreffen die Privatkunden sehr direkt. Den grössten Betrag dieses Abkommens erhalten die Kunden aber auf eine unsichere und umständliche Art: Zwei Gratisbriefmarken werden an jeden Haushalt zugestellt. Offen bleibt, welche Verteuerungsmassnahmen die Post Mitte August bekanntgeben wird. 

Eine Erhöhung der A- und B-Tarife ist aber in den nächsten Monaten nicht zu befürchten, dies hat der Preisüberwacher mit der Post ausgehandelt. Die immer wieder von Postseite angedrohte Erhöhung der A- und B-Briefpost ist aus Sicht der Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) ohnehin unberechtigt, da die Kosten dieser privaten Briefversände im europäischen Vergleich bereits heute zu den Spitzenreitern gehören.
Erfreulich an dem Abkommen ist, dass neu Privatkunden Sendungen bis zu einer Dicke von 5 cm Dicke als Briefe verschicken können. Dies war bisher nur Geschäftskunden vorbehalten. So kann zum Beispiel ein Brief von 3 cm Dicke neu für 2.50 statt 9 Franken A-Post verschickt werden. Zudem kostet eine SMS-Briefmarke mit einem Franken neu gleichviel wie eine normale Briefmarke: Dies ist eine überfällige Korrektur, denn bisher war erstere unverständlicherweise 20% teurer.

Wie bereits im Jahr 2014 werden erneut Gratisbriefmarken an jeden Haushalt der Schweiz verschickt. Gleichzeitig wird die Gültigkeit der letzten Gratisbriefmarken bis Ende 2017 verlängert, vermutlich weil nur wenige davon verwendet wurden. Dies ist leider keine Überraschung, wenn man sich in Erinnerung ruft, wie geschickt deren Versand damals als allgemeine Werbesendung getarnt wurde. Wenn erneut dieser umständliche und teure Weg gewählt wird, damit die Konsumentinnen und Konsumenten eine Vergünstigung erhalten, muss der Versand der diesjährigen Gratisbriefmarken klar kommuniziert und nicht in einer umfangreichen Imagebroschüre der Post versteckt werden. Zudem braucht es bei den Gratisbriefmarken – wie bei normalen Briefmarken auch – kein Ablaufdatum! So oder so ist fraglich, ob eine Entschädigung durch das Versenden von Briefmarken an jeden Haushalt noch zeitgemäss ist oder ob die Post damit lediglich dem sinkenden Briefvolumen von Privatsendungen entgegenwirken will.

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