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„Was hab‘ ich?“ – Datenschutz und Rechtslage

Die Dienstleistung von „Was hab’ ich?“: Übersetzung

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Die Dienstleistung von „Was hab’ ich?“ beinhaltet lediglich, dass die eingereichten Befunde in eine für Laien verständliche Sprache übersetzt werden. Diese Übersetzung enthält keine Diagnose, keine Beurteilung zur Richtigkeit der Angaben und keine Empfehlungen für weiteres Vorgehen. „Was hab’ ich?“ bietet auch keine ärztliche Zweitmeinung an.

Es kann nie ganz ausgeschlossen werden, dass bei der Übersetzung – wie auch beim Erstellen eines Befundes durch einen Arzt – Fehler passieren. Unklarheiten, Fragen und Entscheidungen für oder gegen eine Behandlung oder das weitere Vorgehen müssen immer mit dem behandelnden Arzt abgesprochen werden.

Datenbearbeitung und -speicherung in Deutschland

Obwohl die Schweizer Website von „Was hab’ ich?“ eine Schweizer Internetadresse (.ch) verwendet, werden die an „Was hab’ ich?“ übermittelten medizinischen Dokumente, sowie die dazugehörigen E-Mailadressen in Deutschland gespeichert und bearbeitet. Deshalb hält sich „Was hab‘ ich?“ an das deutsche Datenschutzrecht. Dieses ist jedoch weitgehend mit dem schweizerischen Recht vergleichbar.

Rechtliche Hinweise

Wie bei jeder Dienstleistung können Fehler bei der Übersetzung oder Datenbearbeitung und damit auch Rechtsstreitigkeiten nicht vollständig ausgeschlossen werden. „Was hab‘ ich?“ ist aber professionell aufgestellt und bemüht sich sogar, nur das notwendige Minimum an Daten zu erhalten. Zudem bietet „Was hab‘ ich?“ den Übersetzungsdienst in Deutschland bereits seit 2011 erfolgreich und problemlos an und wird von diversen Institutionen des Gesundheitswesens unterstützt und von Patienten geschätzt. Die Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) schätzt deshalb die Eintretenswahrscheinlichkeit von rechtlichen Problemen als sehr gering ein.

Sollte es wider Erwarten trotzdem zu einer rechtlichen Auseinandersetzung zwischen Schweizer Patienten und „Was hab‘ ich?“ kommen (z.B. bei Verstössen gegen den Datenschutz oder das Arztgeheimnis oder bei fehlerhaften Übersetzungen), kann je nach Streitigkeit deutsches Recht gelten, wodurch rechtliche Schritte unter Umständen in Deutschland eingeleitet werden müssen. Zudem sind Gerichtsverfahren bei grenzüberschreitenden Streitigkeiten auch dann aufwändig, wenn vor einem schweizerischen Gericht geklagt werden kann. So stellt sich in solchen Fällen beispielsweise die Frage, ob das Urteil eines schweizerischen Gerichts in Deutschland überhaupt vollstreckbar ist. „Was hab‘ ich?“ deklariert ausserdem klar, dass keine Haftung für allfällige inhaltliche Fehler übernommen wird.

Ärztliche Schweigepflicht

Alle Personen, die im Rahmen der Übersetzung Zugriff auf eingereichte Befunde haben, unterliegen dem deutschen Arztgeheimnis (§ 203 StGB), das auch für Medizinstudenten gilt. Zudem müssen die Übersetzer vor dem Beginn ihrer Tätigkeit für „Was hab‘ ich?“ eine Verschwiegenheitserklärung abgeben.

Offenlegung und Löschung von Daten

Nutzer von washabich.ch können die Offenlegung oder Löschung der mit ihnen verbundenen Daten verlangen. „Was hab’ ich?“ behält sich aber vor, die Daten aus Haftungsgründen allenfalls trotzdem zu behalten. Um die Löschung oder Offenlegung der Daten zu verlangen, können Nutzer „Was hab’ ich?“ unter kontakt@washabich.ch oder hilfe@washabich.ch kontaktieren.

Schwärzen von Dokumenten

„Was hab’ ich?“ legt Wert darauf, nur Daten zu erheben, welche zum Erbringen der angebotenen Dienstleistung nötig sind. Diese sind eine E-Mailadresse für die Kontaktaufnahme, der zu übersetzende Befund sowie Jahrgang und Geschlecht der Person auf die sich der Befund bezieht. Letztere sind notwendig, um den Befund für die Übersetzung grob einordnen zu können.

„Was hab’ ich?“ und die SKS empfehlen deshalb, alle darüber hinausgehenden Angaben vor der Einreichung zu schwärzen. Dies betrifft insbesondere die auf dem Befund angegebenen persönlichen Daten (Name, Adresse, etc.) des Patienten sowie Angaben über beteiligte Ärzte, Pflege- und weiteres Personal, Spital/Praxis, etc. Um die Anonymität weiter zu erhöhen, kann zudem eine Mailadresse ohne Klarnamen (siehe unten) verwendet werden.

Verschlüsselte Datenübertragung, E-Mailadressen mit Klarnamen, IP-Adressen

Die Website https://washabich.ch ist SSL-verschlüsselt. Das heisst, die eingegebenen Daten werden verschlüsselt übertragen und können nicht von Dritten eingesehen werden. Eine Ausnahme bildet die E-Mail, mit welcher der Link zum Download der Befund-Übersetzung an die Nutzer geschickt wird. Aus technischen Gründen wird diese nicht verschlüsselt.

Da die Übersetzung neben dem Jahrgang und einem Zahlenkürzel keine Angaben zur betroffenen Person enthält, kann diese alleine nicht mit dem Nutzer in Verbindung gebracht werden. Wenn jedoch für den Kontakt mit „Was hab’ ich?“ eine E-Mailadresse mit Klarnamen (z.B. max.muster@bluewin.ch) verwendet wird, wäre eine Zuordnung theoretisch trotzdem möglich. Um dieses Risiko zu vermeiden, empfiehlt die SKS, eine E-Mailadresse ohne Klarnamen zu verwenden.

Die IP-Adressen der Nutzer werden von „Was hab‘ ich?“ weder erfasst, noch gespeichert.

 

Sollten Sie Fragen zum Datenschutz bei „Was hab‘ ich?“ haben, können Sie sich an folgende Adresse wenden: datenschutz@washabich.ch.

 


Benutzen Sie folgenden Link, um einen medizinischen Befund, Operationsbericht oder Ähnliches durch „Was hab‘ ich?“ übersetzen zu lassen:

Befund einreichen – washabich.ch


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