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Schwarzfahrer-Register: Konsumentenschutz verlangt kulante Regelung

SwissPass, öffentlicher Verkehr

Im nächsten Jahr wollen die Schweizer Transportunternehmen ein zentrales Register für Schwarzfahrer einrichten. Die Stiftung für Konsumentenschutz verlangt, dass für diese Datenbank klare, transparente und vor allem kulante Regeln aufgestellt werden, wer registriert wird und wer nicht. 

Bislang haben die rund 250 Schweizer Transportunternehmen eigene Regeln und auch eigene „Schwarzfahrer-Listen“ geführt. Wer ohne gültigen Fahrausweis unterwegs ist, wird ab kommendem Jahr in einer einzigen, nationalen Datenbank eingetragen. Das hat Konsequenzen für die Schwarzfahrer, denn jede weitere Busse fällt höher aus. Wer immer wieder ohne Billet unterwegs ist, wird also schneller die höhere Busse zahlen müssen.

Die Stiftung für Konsumentenschutz wehrt sich nicht dagegen, dass Schwarzfahrer gebüsst werden. Der Konsumentenschutz verlangt aber, dass für das Register einheitliche und vor allem kulante Regeln aufgestellt werden, wann jemand in das Register eingetragen wird. Die letzten Jahre haben gezeigt, dass es für viele Reisende immer schwieriger wird, ein korrektes Billet zu kaufen: Der Kauf eines Billets am Automaten ist anspruchsvoll, insbesondere für Reisende, die nicht regelmässig mit dem öffentlichen Verkehr unterwegs sind. Zum Teil sind sehr detaillierte Geographie-Kenntnisse notwendig, um das richtige Billet zu erwerben. Auch die Vorgaben für E-Tickets, Nachtzuschläge und der Verkehrsverbunde sind nicht immer einfach zu durchschauen. Hinzu kommt, dass die Regeln der Anbieter immer wieder ändern: Erinnert sei nur an die SBB, welche auf den Fernverkehrs-Strecken keine Billette mehr verkaufte, dann mit den restriktiven Bussen sehr viele Kunden verärgerte und schliesslich auf eine „kulante“ Handhabung der Bussen zurückbuchstabierte.

Der Bund-Artikel zeigt eindrücklich, wie ärgerlich es ist, wenn wegen unbeabsichtigten Fehlern bereits eine Busse erfolgt. Besonders unangenehm ist dies, weil nach dem dritten Eintrag auch eine Strafanzeige droht. Der Konsumentenschutz fordert deshalb den Verband öffentlicher Verkehr VöV auf, mit den Transportunternehmen einheitliche und auch kulante Regeln aufzustellen, wann jemand in dieses Register eingetragen wird.
Artikel TagesAnzeiger Artikel Der Bund


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