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Zu teuer oder ungültig: Vorsicht beim Ticket-Vorverkauf!

Der Sommer und damit die Openairs haben sich bereits angekündigt, für mehrere grosse Events läuft der Ticket-Vorverkauf. Aller Vorfreude zum Trotz: Wer seine Tickets nicht über offizielle Verkaufskanäle bezieht, läuft Gefahr, ein überteuertes und im schlimmsten Fall sogar ungültiges Billet zu kaufen. Dies gilt nicht nur für Festivals, sondern auch für Sportanlässe, Konzerte oder andere Veranstaltungen.

Manchmal muss man schnell sein, wenn man ein Billet für eine Veranstaltung will. Wer die Frist verpasst hat und kein Billet mehr ergattern konnte, schaut sich nach alternativen Anbietern um. Doch Vorsicht: Auf Plattformen wie Ricardo oder Ebay hat man den Eindruck, dass dort eine Privatperson Tickets verkauft, die sie nicht (mehr) benötigt. Dahinter stecken jedoch nicht selten professionelle Ticket-Zweitverkäufer, die je nach Nachfrage viel zu hohe Preise verlangen. Auch private Wiederverkäufer verlangen teilweise Abzocker-Preise.

Ein überrissener Preis ist das eine, es kann aber auch sein, dass das Billet sogar ungültig ist, wenn man es über inoffizielle Verkaufskanäle ersteht:

  • Wer im Internet über eine Suchmaschine ein Ticket sucht, muss sich bewusst sein, dass die ersten Angebotstreffer oft von Ticketwiederverkäufern stammen.
  • Wer auf Nummer sicher gehen will und schon vor dem Vorverkaufsstart ein Billet kauft, tappt wahrscheinlich in eine Falle: Tickethändler können noch gar nicht im Besitz von gültigen Tickets sein, bezahlte Tickets werden unter Umständen gar nie ausgehändigt.
  • Viagogo und andere Anbieter verkaufen Tickets nicht nur zu völlig überhöhten Preisen, sondern verkaufen diese manchmal auch mehrfach. Möglich ist auch, dass die Tickets gefälscht sind oder beim Einlass als Zweitmarkt-Ticket erkannt werden. In all diesen Fällen ist das Billet nicht mehr wert als das Papier, auf dem es gedruckt ist – man kann vor dem Eingang wieder umkehren.
  • Ein Hinweis auf ein unsicheres Angebot ist die Preisangabe in Euro – mit grosser Wahrscheinlichkeit handelt es sich um die Website eines Tickethändlers.

Wer sich keinen Ärger einhandeln will, geht folgendermassen vor:

  • Über Websiten, Newsletter oder einen „Ticketalarm“ kann man sich informieren (lassen), wann der offizielle Vorverkauf startet.
  • Über die Website des Veranstalters gelangen Sie zur offiziellen Vorverkaufstelle.
  • Tickets nur über die offiziellen Verkaufskanäle erstehen. Die Veranstalter geben an, welche dies sind (meist sind es Ticketcorner, Starticket, Ticketmaster, Fnac, Petzitickets oder Ticketino).
  • Wenn Sie den Veranstalter nicht kennen, gelangen Sie in der Regel auch über den Ort der Veranstaltung – Stadion, Club, etc. – oder über den Künstler zur autorisierten Vorverkaufsstelle.
  • Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen, wenn es bei Viagogo, Alltickets oder Onlineticketshop etc. heisst, dass es nur noch wenige verfügbare Tickets gibt. Das ist ein Verkaufstrick, um Interessierte zum Kauf zu bewegen. Wechseln Sie zu den offiziellen Verkaufskanälen.

 


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