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Handynutzung im Ausland: Mit Standardtarif bis zu 111 Mal teurer als mit Zusatzabonnement

Preparation for travel, cell phone, money, passport, road map on wooden tableWenn Sie die Sommerferien im Ausland verbringen, sollten Sie nicht nur die richtigen Sachen einpacken, sondern sich auch über die Handytarife an Ihrem Ferienziel informieren – sonst kann eine unangenehme Überraschung drohen. Wenn zum Beispiel ein Prepaid-Kunde von Salt bei seinem Frankreich-Aufenthalt kein Zusatzabonnement (Option) löst, zahlt er über 111 Mal (!) mehr als mit Option. Doch auch bei Sunrise und Swisscom kann ein Auslandaufenthalt ins Geld gehen, dies zeigt ein Vergleich der Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) und dschungelkompass.ch, bei dem die Roaming-Tarife in den beliebten Feriendestinationen Frankreich, Türkei, Thailand, USA und Kanada analysiert wurden.

Anhand des Vergleichs lassen sich folgende Schlussfolgerungen ziehen:

-Teures Roaming mit Prepaid

Am teuersten ist die Handynutzung im Ausland für Prepaid-Kunden – wer ein Handy-Abonnement hat, fährt günstiger. Bei den teuersten Abonnements entstehen oft keine Zusatzkosten, da gewisse Mengen an Gesprächen, SMS und Daten inklusive sind. Doch nur wegen den Auslandferien das teuerste Abonnement zu wählen, ist in aller Regel nicht sinnvoll.

-Die richtige Option finden

Mit Zusatz-Abonnements für Roaming (sogenannte Optionen) kann man viel Geld sparen, insbesondere bei Salt: Wenn ein Salt-Kunde in Frankreich 4 Anrufe in die Schweiz (à 2 Minuten) tätigt, 10 Anrufe (à 2 Minuten) entgegennimmt, 14 SMS schreibt und 190 MB Daten verbraucht, kostet ihn das mit der richtigen Option Fr. 32.70. Ohne Option sind es beim genau gleichen Gebrauch exorbitante Fr. 3652.–, was über 111 Mal teurer ist. Aber auch bei Sunrise und Swisscom gibt es sehr grosse Unterschiede zwischen den Standardtarifen und den Optionen.

Mit dem Roaming-Tool unter dschungelkompass.ch/roaming können Handynutzer mit wenigen Klicks herausfinden, welche Inklusiveinheiten ihr Abonnement enthält und vor allem welche Optionen für den Auslandaufenthalt optimal sind. Für die wichtigsten Anbieter sind alle Länder hinterlegt. Das Tool wurde kürzlich überarbeitet, sodass es nun auch per Smartphone optimal bedient werden kann. Weitere Tipps & Tricks wie man bei der Handynutzung im Ausland Kosten einsparen kann, finden sich im Merkblatt der SKS.

-Bei Salt auf das Datum achten

Wenig kundenfreundlich sind die Optionen von Salt. Diese gelten nicht 1 Monat, sondern nur für eine bestimmte Rechnungsperiode, die jeweils vom 10. Tag des Monats bis zum 9. Tag des nachfolgenden Monats dauert. Löst man beispielsweise am 5. Juli eine Option, ist sie nur bis am 9. Juli gültig. Am 10. Juli wird sie automatisch erneut gelöst und in Rechnung gestellt. In einem solchen Fall kann es sich lohnen, die Option erst am 10. Juli zu kaufen. Bei den Resultaten (siehe unten) wurde dieser Umstand insofern berücksichtigt, dass die Kosten grundsätzlich auf 1 Option beruhen, in Klammern sind jeweils die Kosten für 2 Optionen sichtbar.

Preisvergleich

Die SKS und dschungelkompass.ch haben die Kosten für Prepaid-Nutzer sowie von Inhaber von Abonnementen in drei verschiedenen Preiskategorien (ca. 60 Fr., ca. 90-100 Fr. und die jeweils teuersten Abonnements, 130 bis 179 Fr.) untersucht. Basis für den Preisvergleich sind 4 Anrufe in die Schweiz (à 2 Minuten), 10 ankommende Anrufe (à 2 Minuten), 14 SMS und 190 MB Daten.

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