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Künftige Ausgestaltung des Poststellennetzes

Der Konsumentenschutz fand in der Frage Poststellennetz kein Gehör bei der Departemenschefin Bundesrätin Leuthard: in der Arbeitsgruppe, die über die Ausgestaltung des zukünftigen Poststellennetzes diskutierte, war die Mitwirkung des Konsumentenschutzes nicht erwünscht. Die vorgestellten Vorschläge zeigen Lösungen, die zum heutigen Zeitpunkt stimmen. Zu wenig einbezogen wurde aber einerseits die rasche Wandlung, welche die Digitalisierung mit sich bringt und andrerseits die Bedürfnisse der Kundschaft, die ausserhalb der klassischen Öffnungszeiten von Schaltern (Poststellen oder Agenturen) ihre physischen Aufträge erledigen wollen oder müssen.

Die Vorschläge, welche die Arbeitsgruppe dem Bundesrat unterbreiten, nehmen einige wichtigen Punkte auf, gehen aber nicht weit genug. So bleibt unklar, ob die Bevölkerung in grossen Kantonen genügend einbezogen wird. Denn es ist wichtig, dass besonders in abgelegenen Gebieten die kleinen Gemeinden Gehör finden und ihre Anliegen ernsthaft geprüft werden.

Wahlfreiheit bleibt auf der Strecke

In die Überlegungen der Arbeitsgruppe ebenfalls zu wenig eingeflossen sind die rasend schnellen Umwälzungen, welche durch die digitalisierten Dienstleistungen entstehen. Die Arbeitsgruppe lässt leider offen, wie die rasant zunehmenden Bedürfnisse der Kundinnen und Kunden abgedeckt werden können, welche ausserhalb der Öffnungszeiten die Dienstleistungen einer Poststelle nutzen wollen oder müssen (wie eingeschriebene Briefe oder Pakete aufgeben oder abholen).

Der elektronischen Nutzung kann die Kundschaft kaum mehr ausweichen, denn die Post forciert sie besonders im Zahlungsverkehr. Doch ein nicht zu vernachlässigender Teil der Konsumentinnen und Konsumenten jeden Alters verzichten aus unterschiedlichsten Gründen auf die digitalen Lösungen. Daher muss die Post auf lange Sicht gebührenfrei «analoge» Dienstleistungen bereitstellen. Besonders für die Agenturen braucht es dafür neue Wege, denn klassische Poststellen werden zunehmend in Agenturen umgewandelt, bei welchen unter anderem Bareinzahlungen nicht möglich sind oder auch die Diskretion zu wenig gewährleistet ist.

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