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Prämienanstieg: Konsumentenschutz hilft Versicherten beim Sparen

Heute hat das Bundesamt für Gesundheit (BAG) den Prämienanstieg für das nächste Jahr bekanntgegeben. Auch wenn dieser mit durchschnittlich 1.2 % tiefer ausfällt als die letzten Jahre, setzt sich das kontinuierliche Kostenwachstum fort. Der Konsumentenschutz zeigt auf, wie Versicherte das vorhandene Sparpotential ausschöpfen können und fordert wirksame kostensenkende Massnahmen.

Gesundheitsminister Alain Berset hat heute den erwarteten Prämienanstieg für das nächste Jahr verkündet. Mit 1.2 % fällt dieser moderater aus als die vergangenen Jahre. Im Vergleich: Seit Einführung der obligatorischen Krankenkasse sind die Prämien jährlich um 3.9% gestiegen. Die heute bekannt gegebene Zahl ist jedoch zu relativieren, da der Bund das Modell zur Berechnung der Gesundheitskosten geändert hat. Mit dem bisher verwendeten Modell würde der Anstieg laut SRF 2.7 % betragen.

Nutzen Sie Ihr Sparpotential

Der Konsumentenschutz rät den Versicherten, wenigstens das vorhandene Sparpotential auszuschöpfen. In der Grundversicherung lohnt es sich, verschiedene Krankenkassen zu vergleichen und auch die alternativen Versicherungsmodelle zu berücksichtigen. Die unabhängigen Prämienrechner von priminfo.ch und swupp.ch ermöglichen einen einfachen und kostenlosen Vergleich. Der Konsumentenschutz bietet ausserdem ein umfangreiches Beratungsangebot und Musterbriefe an.

Die Politik versagt

Der heute bekannt gegebene moderate Prämienanstieg darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass kostensenkende Massnahmen dringend gefordert sind. Die Gesundheitskosten steigen weiter, nicht nur aufgrund des demographischen Wandels und des medizinisch-technischen Fortschritts, sondern auch wegen einer medizinisch nicht begründbaren Mengenausweitung, wie das BAG selbst festhält. Ökonomische Fehlanreizen, der starke Einfluss von Interessengruppen und ein mangelhaftes Qualitätsmanagement treiben die Kosten weiter in die Höhe. Das BAG schafft es nicht, diesen Missständen effektiv entgegenzuwirken.

Im September hat der Bundesrat ein erstes Massnahmenpaket in die Vernehmlassung geschickt, welches jährlich mehrere 100 Millionen Franken einsparen soll. Der Konsumentenschutz hat dessen lasche Ausgestaltung harsch kritisiert. Ein zweites Paket ist für 2019 geplant. Der Konsumentenschutz fordert, dass dieses nun endlich griffige Massnahmen enthält.

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