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Neue Studie kritisiert umstrittene Verhütungspille „Yasmin“

medikamente_gesundheit_tabletten_pillen_medizin_4Da sie das Risiko von gefährlichen Thrombosen und Embolien erhöht, stehen „Yasmin“ und vergleichbare Verhütungspillen schon länger in der Kritik. Eine neue Studie zeigt nun, dass „Yasmin“ auch aus volkswirtschaftlicher Sicht mehr Schaden als Nutzen generiert. SKS-Präsidentin und Nationalrätin Prisca Birrer-Heimo hat bereits in der vergangenen Session einen Vorstoss lanciert, der vom Bundesrat nähere Angaben und weitere Massnahmen für eine bessere Patientinneninformation verlangt.

„Yasmin“ und Co. erlangten mit dem Fall von Céline Pfleger traurige Berühmtheit. Diese erlitt nach der Einnahme von „Yasmin“ eine Thrombose und ist seither schwerstbehindert. Es ist bekannt, dass diese Präparate das Risiko von Thrombosen und Embolien erhöhen. In den vergangenen 5 Jahren wurde den Behörden im Schnitt einmal pro Woche ein Fall gemeldet, in dem eine Verhütungspille zu einem Blutgerinnsel führte. Laut der Krankenversicherung CSS fehlten aber in den Patienten- und Fachinformationen von „Yasmin“ wesentliche Informationen zu Risiken und Nebenwirkungen. Eine neue Studie der CSS zeigt nun, dass der Nutzen solcher Präparate auch aus volkswirtschaftlicher Sicht fraglich ist: Eine Jahrespackung „Yasmin“ kostet 243 Franken. Aufgrund der Nebenwirkungen müsse man aber mit Folgekosten von durchschnittlich 391 Franken pro Jahr rechnen. Diese gehen zulasten der Sozialversicherungen – während Hersteller Bayer den Gewinn einstreicht.

Bereits in der vergangenen Wintersession hat SKS-Präsidentin und Nationalrätin Prisca Birrer-Heimo in diesem Zusammenhang eine Interpellation eingereicht. Darin verlangt Sie vom Bundesrat Auskunft über die Wirkung der bisher getroffenen Massnahmen. Zudem sollen weitere Schritte für eine bessere Patientinneninformation geprüft werden.

Interpellation Prisca Birrer-Heimo

Artikel 20 Minuten Online

Ergänzung (23. Februar 2016)

In seiner Antwort auf den Vorstoss von Prisca Birrer-Heimo schreibt der Bundesrat unter anderem Folgendes:

Vollständige Antwort des Bundesrats (unten)

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