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Motion Humbel will Solidaritätsprinzip abschaffen

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Krankenkassen-Verwaltungsrätin und Nationalrätin Ruth Humbel will mit einer Motion die gesetzlichen Grundlagen schaffen, um Sportliche mit Prämienrabatten zu belohnen. Dies wird jedoch Chronischkranke, Ältere und Behinderte ausschliessen. Der Konsumentenschutz wehrt sich vehement gegen die daraus resultierende Aushöhlung der Solidarität und drohende Zwei-Klassen-Medizin in der Gesundheitsversorgung.

Wer gesund lebt und dies mit Smartphone und Fitness-Gadgets aufzeichnet, soll mit tieferen Prämien belohnt werden. Dies fordert die CVP-Nationalrätin Ruth Humbel in einem Vorstoss. Damit soll die gesetzliche Grundlage geschaffen werden, dass sich die Höhe der Prämien künftig nach dem gesundheitsbewussten Verhalten der Versicherten richten darf. Solche Anreize seien viel effektiver als flächendeckende Präventionskampagnen.

Was auf den ersten Blick vernünftig klingen mag, hat jedoch unliebsame Auswirkungen. Kranke, Behinderte und solche, die keinen Sport treiben können oder wollen, werden diskriminiert. Der Konsumentenschutz hat die resultierende Verletzung des Solidaritätsprinzip bereits wiederholt kritisiert. Auch Versicherte, die technisch nicht versiert sind oder die auf die Weitergabe ihrer Daten verzichten wollen, um ihre Privatsphäre zu wahren, werden so benachteiligt.
Die unaufhörlich steigenden Prämien werden immer mehr Menschen zwingen, an der digitalen Selbstvermessung teilzunehmen und ihre persönlichen Gesundheitsdaten zu «verkaufen». Die Krankenkassen profitieren derweil von den Gesunden, den «guten Risiken», können den Gesundheitszustand ihrer Versicherten in Echtzeit verfolgen und diese Daten zu deren Nachteil verwenden.
Der Konsumentenschutz lehnt die Motion Humbel deshalb ab und fordert vom Parlament eine Politik für die Konsumenten statt für die Versicherungen.

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