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Umfrage Überbehandlung: Kommunikation zwischen Arzt und Patient ist entscheidend

bild newsbeitragSchätzungen zufolge sind 20-30% der getätigten medizinischen Massnahmen unnötig, wodurch unerwünschte Nebenwirkungen in Kauf genommen und hohe Zusatzkosten verursacht werden. Die Resultate einer gemeinsamen Umfrage der Allianz der Konsumentenschutz-Organisationen (ACSI, FRC, SKS) in der Deutschschweiz, der Romandie und im Tessin zeigt: Die Mehrheit der Konsumenten und Patienten ist sich der Gefahr von Überbehandlung bewusst. Über 23% geben sogar an, selber schon beobachtet zu haben, dass unnötige Behandlungen oder Untersuchungen durchgeführt werden. Entscheidend für die Vermeidung unnötiger Behandlungen ist die Kommunikation zwischen Arzt und Patient. Gerade hier läuft aber einiges schief. Bei fast einem Viertel der Befragten bleibt bei einem Arztbesuch manchmal nicht genügend Zeit, um alle offenen Fragen zu klären.

Bei der Frage, wer sich stärker bemühen müsste, um unnötige Behandlungen künftig zu verhindern, gehen die Meinungen in den verschiedenen Sprachregionen auseinander. Während Deutschschweizer vor allem Ärzte und Patienten in der Verantwortung sehen, betonen Personen aus der Romandie und dem Tessin auch die Rolle von Ärzteverbänden, Konsumenten- und Patientenorganisationen und dem Bundesamt für Gesundheit (BAG).

Weitere Informationen zum Thema Überbehandlung und wie diese verhindert werden kann, finden Sie unter folgenden Links:

Merkblatt Arzt- und Spitalbesuch: Überbehandlung vermeiden – Zweitmeinung einholen Merkblatt Antibiotika – Vermeiden von unnötigen Behandlungen, Nebenwirkungen und Resistenzen Miniratgeber: Geburt – Versicherung und Überbehandlung

An der Umfrage haben 484 Personen teilgenommen. Die detaillierten Ergebnisse sind weiter unten dargestellt, die Auswertungen der Konsumentenschutz-Organisationen aus der Romandie und dem Tessin finden Sie unter folgenden Links:

Fédération Romande des Consommateurs (FRC) Associazione consumatrici e consumatori della Svizzera italiana (ACSI)

1. Auch in der Schweiz sind unnötige medizinische Massnahmen ein Thema. Wer muss Ihrer Meinung nach hauptsächlich dazu beitragen, dass solche Überbehandlungen vermieden werden können? (Bitte höchstens ZWEI Antworten angeben)

 

 

2 . Wie verhalten Sie sich bei einem gewöhnlichen Arztbesuch? (Bitte nur EINE Antwort angeben)

Frage 2

 

 

3. Haben Sie bei Arztbesuchen genügend Zeit, um alle Ihre Fragen zu stellen? (Bitte nur EINE Antwort angeben)

Frage 3

 

 

4. Informieren Sie sich vor und/oder nach einem Arztbesuch über Ihr Gesundheitsproblem und über mögliche Alternativen zur vom Arzt empfohlenen Therapie ? (Bitte nur EINE Antwort angeben)

Frage 4

 

 

5. Falls Sie in den letzten 2 Jahren in ärztlicher Behandlung waren, hatten Sie je den Eindruck, dass unnötige ärztlich verordnete Tests/Untersuchungen durchgeführt werden (z.B. unnötige Wiederholung von Untersuchungen)?

Frage 5

 

 

6. Worauf beruht Ihrer Meinung nach die ärztliche Tätigkeit? (Bitte nur EINE Antwort angeben)

Frage 6

 

 

7. Denken Sie, dass das Einholen einer Zweitmeinung vor Durchführung eines chirurgischen, nicht notfallmässigen Eingriffes für den Patienten in der Regel vorteilhaft ist?

Frage 7

 

 

8. Was schätzen Sie, wie viele Todesfälle durch Brustkrebs können vermieden werden, wenn 1000 Frauen über fünfzig während zehn Jahren alle zwei Jahre eine Mammografie durchführen lassen? (Bitte nur EINE Antwort angeben)

Frage 8

 

 

9. Sind Sie der Auffassung, dass ein Teil der durchgeführten medizinischen Massnahmen (z.B. 20-30%) unnötig ist? Massnahmen oder Untersuchungen werden als unnötig bezeichnet, wenn sie dem Patienten keinen wesentlichen Zusatznutzen bringen. (Bitte nur EINE Antwort angeben)

Frage 9

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