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Anlegerschutz

Die Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) setzt sich für einen angemessenen Anlegerschutz ein: Banken und Vermögensverwalter sollen Kunden, die ihnen ihr Geld anvertrauen, transparent und vollständig über Risiken und alle anfallenden Kosten (Gebühren, Provisionen, etc.) informieren. Die SKS setzt sich zudem dafür ein, dass Banken und Vermögensverwalter ihren Kunden einbehaltene Vergütungen (Retrozessionen) zurückzahlen.

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Um den Anlegerschutz zu verbessern fordert die SKS unter anderem folgende Massnahmen:

  • Risikobewusstsein: Vor dem Kauf eines Anlageprodukts müssen die Bankkunden umfassend und in verständlicher Sprache auf die Risiken aufmerksam gemacht werden.
  • Kostentransparenz: Wer ein Finanzprodukt erwirbt, muss vor Vertragsabschluss auf alle anfallenden Kosten wie Spesen, Gebühren, Provisionen, etc. hingewiesen werden.
  • Falsche Anreize beseitigen: Anlageberater erhalten teilweise hohe Vergütungen, wenn sie bestimmte Finanzprodukte verkaufen und handeln deshalb nur in zweiter Linie im Interesse der Kunden. Diese falschen Anreize müssen beseitigt werden.

Die SKS setzt sich ausserdem dafür ein, dass Provisionen, die Banken von den Anbietern von Anlagefonds und strukturierten Produkten erhalten haben, den Kunden zurückerstattet werden. Das Bundesgericht hat in einem wegweisenden Urteil entschieden, dass diese sogenannten Retrozessionen den Bankkunden zustehen. Gemäss der Mitteilung Nr. 41 der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht FINMA vom 26. November 2012 sind die Banken verpflichtet, alle potenziell betroffenen Kunden über diesen Bundesgerichtsentscheid in Kenntnis zu setzen und auf Anfrage über den Umfang der erhaltenen Provisionen zu informieren. Für diese Anfrage und die Rückforderung der Retrozessionen benutzen Sie am besten einen der Musterbriefe, die die SKS in Zusammenarbeit mit dem Beobachter erstellt hat.

Unser Engagement – für Sie

Die SKS setzt sich für einen angemessenen Anlegerschutz ein.

  • Die SKS stellt Musterbriefe für die Rückforderung von Retrozessionen zur Verfügung.

 

Parlament will Anlegerschutz schwächen

anlegerschutz_webIm September wird der Nationalrat das neue Finanzdienstleistungsgesetz (FIDLEG), in dem der Anlegerschutz geregelt wird, beraten. Seinen Ursprung hat das Gesetz in der Finanzkrise von 2008, als viele Anleger viel Geld verloren. Vom ambitionierten Projekt zur Verbesserung des Anlegerschutzes ist im aktuellen Gesetzesentwurf jedoch nicht mehr viel übrig.

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