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Wettbewerb und Kartelle


Importhemmnis: geprüft und für gut befunden

Der „Tagesanzeiger“ macht heute eine neue Importhürde öffentlich, die bislang sogar von den nationalen Wettbewerbshütern (Weko) toleriert wird! Die Auswirkung: Die zunehmend gefragten Elektroautos sollen überteuert beim Direktimporteur in der Schweiz gekauft werden, so will es in diesem Fall der Hersteller Renault. Damit dies problemlos umgesetzt werden kann, hat sich Renault ein einfaches Rezept einfallen lassen: Die Betriebsbatterien der Autos werden nur vermietet – Renault hat also jederzeit Zugriff auf deren Funktionalität – und bei der Umschreibung des Mietvertrags können nach Belieben Gebühren erhoben werden. Diese Paarung birgt wettbewerbshinderlichen Zündstoff: Werden die Umschreibegebühren bestritten, kann Renault jederzeit den ausgelieferten Fahrzeugen die Weiterfahrt verwehren.

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Wie man identische Kontaktlinsen teurer verkauft

Optiker in der Schweiz verkaufen Kontaktlinsen häufig unter einem eigenen Produktenamen. Was niemand wissen soll: Diese Linsen sind teilweise identisch mit Linsen bekannter Hersteller. Und diese  gibt es bei Online-Händlern unter Umständen günstiger als die Eigenmarken beim Optiker. Die Optikerkette Visilab wollte deshalb dem Onlinehändler Discountlens gerichtlich verbieten, im Internet aufzulisten, welche Produkte -abgesehen von der Verpackung- identisch sind. Das Bezirksgericht Uster hat die Anzeige von Visilab aber abgeschmettert. Hier geht es zur Liste mit den Kontaktlinsen-Vergleichen.


Was lange währt, wird endlich Swiss

Swissness-Schlussabstimmung im Parlament

Das jahrelange Seilziehen um die Swissness-Vorlage hat zu einem guten Ende geführt: Die Stiftung für Konsumentenschutz SKS ist erleichtert, dass das Gesetz in der Schlussabstimmung im Parlament  durchgekommen ist. Insbesondere im Bereich der Lebensmittel wurde eine für die Konsumentinnen und Konsumenten glaubhafte und umsetzbare Lösung gewählt. Weiterlesen


Wettbewerbsbehinderungen: Konsumenten erhalten keine Entschädigung

Kann die Wettbewerbskommission (WEKO) Unternehmen Verstösse gegen das Kartellgesetz nachweisen, zahlen diese unter Umständen eine Millionenbusse. Die Konsumenten, die durch überhöhte Preise finanzielle Einbussen erlitten haben, gehen allerdings leer aus. Die SKS setzt sich dafür ein, dass dies anders wird. Blog von Sara Stalder.


Kartellrenten: zurück an die Konsumenten!

Sprechen sich marktbeherrschende Unternehmen über die wichtigsten Vertriebspunkte ab, schädigt dies die Volkswirtschaft. Den grössten Schaden erleiden dabei die Konsumentinnen und Konsumenten, welche für die so entstandene „Kartellrente“ seit Jahren aufgekommen sind. Weiterlesen


Wettbewerb und Kartelle

Die Hauptursache für die Hochpreisinsel Schweiz sind nicht – wie immer wieder behauptet wird – die hohen Schweizer Löhne, sondern Behinderungen des Wettbewerbs: Ausländische Lieferanten verkaufen ihre Produkte zu rekordhohen Preisen in die Schweiz und behindern günstigere Parallelimporte. Mit einem griffigen Kartellgesetz könnte dieser Missstand behoben werden. Weiterlesen


Wichtig und richtig

Grosse Steine wurden mit dem heutigen Urteil des Handelsgerichts St. Gallen aus dem Weg geräumt: Dieser ist weiter geebnet worden für die Kaffee-Kapsel-Wahlfreiheit. Das Gericht hat sich für mehr Wettbewerb und gegen ein Zementieren des Monopols ausgesprochen: Kaffeekapseln von Denner dürfen weiterhin verkauft werden. Die Begründung von Nestlé, dass die Kapselform schützenswert sei, erhielt keine Unterstützung. Weiterlesen


Hochpreisinsel Schweiz: Ursachen und Lösungen

Die Hauptursache für die Hochpreisinsel Schweiz sind nicht – wie immer wieder behauptet wird – die hohen Schweizer Löhne, sondern Wettbewerbsbehinde­rungen: Ausländische Lieferanten verkaufen ihre Produkte zu rekordhohen Preisen in die Schweiz und behindern günstigere Parallelimporte. Der Preiszuschlag ist je nach Produkt enorm. Die Migros muss zum Beispiel im Einkauf für einen Nivea-Styling-Spray 3,30 Franken bezahlen. In Deutschland kostet das identische Produkt im Laden umgerechnet 1,49 Franken. Mit einem griffigen Kartellgesetz könnte dieser Missstand behoben werden. Die Schweiz würde davon stark profitieren: mit tieferen Preisen für Konsumenten und Unternehmen und weniger Einkaufstourismus (Ganzer Artikel lesen).


Kartellgesetzrevision: Nun ist der Ständerat gefordert

Kampf gegen Hochpreisinsel Schweiz

Morgen Donnerstag stimmt der Ständerat über die Revision des Kartellgesetzes ab. Die kleine Kammer hat dabei die Chance, einen Meilenstein im Kampf gegen die Hochpreisinsel Schweiz zu setzen.

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Der Kampf gegen Abzockerei geht weiter!

Dieser Beitrag handelt nicht von millionenschweren Abzockerlöhnen und -boni, welche nach dem gestrigen überwältigenden Volks-Ja per Gesetz nun gestoppt werden. Es geht um deutlich kleinere, einzelne Geldbeträge. Denn: Auch Sie werden abgezockt – vielfach vermutlich unbewusst.

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