Startseite Beiträge verschlagwortet mit „Wettbewerb und Kartelle“ Seite 5

Wettbewerb und Kartelle


Zeitschinden auf Kosten der Versicherten

Weko stellt ihre Vorabklärung betreffend santésuisse ein.

Die wirkungslose Branchenvereinbarung der Krankenversicherer, die seit Juni 2011 Telefonwerbung und Provisionen einschränken sollte, ist aus Wettbewerbsgründen aufgehoben worden. Ein doppelt schlechter Witz aus Konsumentensicht: Die Vereinbarung wurde von den grossen Versicherern erstens nie eingehalten, diente aber zweitens dazu, dass die Politik drei Jahre untätig blieb. Die SKS forderte schon im 2011 verbindliche politische Einschränkungen, weil sie der Branchenlösung des Krankenversicherungsverbands santésuisse nicht vertraute. Weiterlesen


Nespresso-Kaffeemaschinen: keine Garantie bei „Fremdkapseln“

Falls Sie eine KOENIG- oder Turmix-Nespresso-Kaffeemaschine besitzen und dafür nicht die originalen Nespresso-Kapseln verwenden, kann Sie das teuer zu stehen kommen: Sie müssen damit rechnen, dass Sie Reparaturen an der Maschine, die normalerweise unter die Gewährleistung („Garantie“) fallen, selber zu berappen haben! Weiterlesen


Importgüterpreise sinken – Preisdifferenzen zum Ausland nach wie vor hoch

Laut der heutigen Medienmitteilung des Bundesamt für Statistik (BFS) sind die Preise für Importgüter im Jahr 2013 durchschnittlich um 1.9% gesunken. Die Preise von identischen Produkten sind in der Schweiz jedoch nach wie vor deutlich höher als in den angrenzenden Ländern. Laut Preisbarometer.ch kosten in der Schweiz Kosmetikartikel (76%), Zeitschriften (53%), Lebensmittel (36%), Kleider (26%), Spielzeuge (25%), Sportartikel (21%) und Schuhe (13%) deutlich mehr als in Deutschland.* Dies obwohl die Mehrwertsteuer in Deutschland deutlich höher ist als in der Schweiz. Einzig bei den Elektronikprodukten sind die Schweizer Preise konkurrenzfähig.

*Basis für den Vergleich ist entweder die Gesamtbranche oder jeweils der günstigste der drei umsatzstärksten Händler in Deutschland und in der Schweiz.


V-Pay: Konkurrenzprodukt zu Maestro-Karte lanciert

Visa lanciert mit V-Pay eine neue Debitkarte und will so der in der Schweiz dominierenden Maestro-Karte Konkurrenz machen. Laut Tagesanzeiger bietet Raiffeisen als erste Schweizer Bank die neue Karte an. Um den Markteintritt zu erleichtern, profitiert Visa von einer besonderen Regelung: Sie darf ausnahmsweise während drei Jahren eine an und für sich von der Wettbewerbskommission für Debitkarten nicht genehmigte, sogenannte Interchange-Gebühr erheben. Diese Gebühr, die bei jedem Einkauf mit der V-Pay-Karte erhoben wird, fliesst zu den Banken, die die Karte herausgeben. Der Detailhandel ist zwar nicht erbaut über diese Gebühr, erhofft sich jedoch mit der Durchbrechung der Monopolstellung von Mastercard/Maestro mittelfristig tiefere Gebühren. Bleibt zu hoffen, dass dies auch eintritt und nicht  beide Unternehmen in stillem Einverständnis überhöhte Gebühren verlangen. Denn diese zahlt schlussendlich der Kunde, auch wenn er es beim Bezahlen nicht direkt merkt.


Neue Preiserhebungen: Teure Spielwaren – günstige Elektronikprodukte

Elektronikprodukte sind in der Schweiz günstiger als im Ausland: Dies zeigt eine neue Studie der Konsumentenschutz-Organisationen acsi, frc, kf und SKS. Gründe dafür sind einerseits die tiefe Mehrwertsteuer und andererseits der funktionierende Wettbewerb in der Schweiz. Beim Vergleich der grössten Schweizer Online-Elektronik-Händler schneidet Digitec am besten ab. Der gleiche Warenkorb (51 Produkte) kostet bei Microspot 1% und bei Brack 7% mehr.

Im Gegensatz zu Elektronikprodukten sind Spielzeuge in der Schweiz in der Regel teurer als im angrenzenden Ausland. Insbesondere in Deutschland sind die Preise für identische Produkte (trotz höherer Mehrwertsteuer) deutlich günstiger. Der günstigste Anbieter in der Schweiz ist Toys’R’Us, bei Coop und Manor kostet ein identischer Warenkorb jeweils 9% mehr. Verglichen wurden 61 Produkte.

Die detaillierten Resultate der Elektronik- und Spielzeugeerhebung finden Sie hier und auf Preisbarometer.ch


Erstaunlich unerstaunliche News von der Wettbewerbsbehörde

Das Schwarz-Peter-Spiel geht weiter: Heute hat das „Vorzimmer“ (das Sekretariat) der Wettbewerbsbehörde verkündet, dass in Sache „Weitergabe von Währungsvorteilen“ nichts Neues gefunden wurde und demnach keine Untersuchungen gestartet würden. Weiterlesen


Politik verschleppt Revision des Kartellgesetzes

Seit dem von Bundesrat Johann Schneider-Ammann einberufenen runden Tisch zur Bekämpfung von überhöhten Importpreisen sind mehr als zwei Jahre vergangen. Nach wie vor bezahlen Konsumentinnen und Konsumenten in der Schweiz für identische Produkte in der Regel deutlich mehr als in unseren Nachbarländern. Eine Lösung für dieses Problem wäre ein verschärftes Kartellgesetz, doch die vorberatende Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Nationalrates (WAK-N) verschleppt die Beratung. Weiterlesen


Importhemmnis: geprüft und für gut befunden

Der „Tagesanzeiger“ macht heute eine neue Importhürde öffentlich, die bislang sogar von den nationalen Wettbewerbshütern (Weko) toleriert wird! Die Auswirkung: Die zunehmend gefragten Elektroautos sollen überteuert beim Direktimporteur in der Schweiz gekauft werden, so will es in diesem Fall der Hersteller Renault. Damit dies problemlos umgesetzt werden kann, hat sich Renault ein einfaches Rezept einfallen lassen: Die Betriebsbatterien der Autos werden nur vermietet – Renault hat also jederzeit Zugriff auf deren Funktionalität – und bei der Umschreibung des Mietvertrags können nach Belieben Gebühren erhoben werden. Diese Paarung birgt wettbewerbshinderlichen Zündstoff: Werden die Umschreibegebühren bestritten, kann Renault jederzeit den ausgelieferten Fahrzeugen die Weiterfahrt verwehren.

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Wie man identische Kontaktlinsen teurer verkauft

Optiker in der Schweiz verkaufen Kontaktlinsen häufig unter einem eigenen Produktenamen. Was niemand wissen soll: Diese Linsen sind teilweise identisch mit Linsen bekannter Hersteller. Und diese  gibt es bei Online-Händlern unter Umständen günstiger als die Eigenmarken beim Optiker. Die Optikerkette Visilab wollte deshalb dem Onlinehändler Discountlens gerichtlich verbieten, im Internet aufzulisten, welche Produkte -abgesehen von der Verpackung- identisch sind. Das Bezirksgericht Uster hat die Anzeige von Visilab aber abgeschmettert. Hier geht es zur Liste mit den Kontaktlinsen-Vergleichen.


Was lange währt, wird endlich Swiss

Swissness-Schlussabstimmung im Parlament

Das jahrelange Seilziehen um die Swissness-Vorlage hat zu einem guten Ende geführt: Die Stiftung für Konsumentenschutz SKS ist erleichtert, dass das Gesetz in der Schlussabstimmung im Parlament  durchgekommen ist. Insbesondere im Bereich der Lebensmittel wurde eine für die Konsumentinnen und Konsumenten glaubhafte und umsetzbare Lösung gewählt. Weiterlesen


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