Startseite Beiträge verschlagwortet mit „Parallelimporte“

Parallelimporte


Importhemmnis: geprüft und für gut befunden

Der „Tagesanzeiger“ macht heute eine neue Importhürde öffentlich, die bislang sogar von den nationalen Wettbewerbshütern (Weko) toleriert wird! Die Auswirkung: Die zunehmend gefragten Elektroautos sollen überteuert beim Direktimporteur in der Schweiz gekauft werden, so will es in diesem Fall der Hersteller Renault. Damit dies problemlos umgesetzt werden kann, hat sich Renault ein einfaches Rezept einfallen lassen: Die Betriebsbatterien der Autos werden nur vermietet – Renault hat also jederzeit Zugriff auf deren Funktionalität – und bei der Umschreibung des Mietvertrags können nach Belieben Gebühren erhoben werden. Diese Paarung birgt wettbewerbshinderlichen Zündstoff: Werden die Umschreibegebühren bestritten, kann Renault jederzeit den ausgelieferten Fahrzeugen die Weiterfahrt verwehren.

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Elmex bleibt teuer, trotz der erfreulichen Busse der Weko

SKS fordert von der Wettbewerbskommission, auch die heutige Marktsituation unter die Lupe zu nehmen

Die Wettbewerbskommission (Weko) hat heute eine Denner-Klage gegen das Importmonopol des Elmex-Herstellers gutgeheissen und eine Busse von 4.8 Millionen Franken verhängt. Die SKS ist erfreut: Endlich geht die Weko gegen Vertikalabreden vor, welche zu massiv überhöhten Preisen führen. Der Entscheid ist daher richtungsweisend. Leider gilt die Weko-Busse nur für die Marktsituation bis 2006, auch wenn der Wettbewerb heute weiterhin nicht spielt. So konnte Denner noch im September 2009 nur Kleinstmengen an günstiger Elmex parallel importieren. Die SKS verlangt von der Weko, das Kartellgesetz konsequent durchzusetzen und für tiefere Preise zu sorgen.

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Hohe Medikamentenpreise: Dringender Handlungsbedarf!

Das Forum für Parallelimporte und höhere Kaufkraft hat in den ersten Wochen des neuen Jahres Gespräche über die weitere Zusammenarbeit geführt. Die Eidgenössischen Räte haben in der Dezembersession nach hartem Kampf der Zulassung von Parallelimporten aus Europa zugestimmt. Bedauerlicherweise bleibt das Parallelimportverbot für Medikamente jedoch bestehen. Das Forum prüft deshalb mögliche politische Schritte im Bereich der Medikamentenpreise. Gerade vor dem Hintergrund der drohenden massiven Prämienerhöhungen bei den Krankenversicherungen besteht – im Interesse der Konsumentinnen und Konsumenten, aber auch der Wirtschaft – dringender Handlungsbedarf, die Kostenschübe beim Gesundheitswesen zu bremsen und die Kaufkraft zu erhalten.

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Vorboten mit Discountpreisen?

Dem Weihnachtsgeschäft folgt der Ausverkauf: Somit beginnt alles auch in diesem Jahr sauber geordnet. Nur wurde durch die gestrige Discountpreis-Ankündigung von Coop das Ausverkaufsritual arg durchgerüttelt. Nach dem besten Geschäftsjahr seit Bestehen des Grossverteilers erhalten nun die Kunden und Kundinnen eine Belohnung: Rund zehn Prozent billiger werden die beliebtesten Produkte des täglichen Bedarfs -ausschliesslich zur Freude der Konsumentinnen und Konsumenten. Weniger Gefallen daran finden die Lieferanten („die Beschaffungskosten sind zu hoch“*) und die Aktion soll auch für den Neu-Discounter nicht zu reiner Gewinn-Maximierung führen. Weiterlesen


Bittere Pille

Nach über zehn Jahren ist es jetzt also so weit: Das Parlament hat endlich zugestimmt, dass Parallelimporte aus Europa in der Schweiz zulässig sind. Das heisst, Güter, die einen patentgeschützten Anteil aufweisen, können nun nicht mehr durch einen einzigen Vertreiber in die Schweiz importiert werden. Und vorallem kann dieser Vertreiber nicht mehr alleine bestimmen, wieviel diese Produkte in der Schweiz kosten sollen. Für Anbieter und Importeure ist es dank dieser Zulassung möglich, die Waren auch über andere Kanäle zu beziehen und sie günstiger weiter zu verkaufen. Das bricht das Monopol und fördert die Konkurrenz, für die KonsumentInnen heisst das: Tiefere Preise. Nun ist es ausgeschlossen, dass ein Parfüm nicht mehr parallelimportiert werden darf, nur weil der Zerstäuber patentiert ist. Weiterlesen


Parallelimporte: Absage an konsumentenfeindliches Verbot

Der Ständerat hat sich heute grundsätzlich für die Zulassung von Parallelimporten ausgesprochen. Das Forum für Parallelimporte und höhere Kaufkraft begrüsst diesen Schritt in die richtige Richtung, kritisiert aber die Ausnahmeregelung bei staatlich festgesetzten Preisen.  Das Forum wird zu einem späteren Zeitpunkt über das weitere Vorgehen im Zusammenhang mit der bereits Ende August eingereichten Konsumenteninitiative beraten.

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Wirtschaftskunde in den Ferien

Seit Kindheit ist mir die simple Weisheit bekannt: Auf dem Wochenmarkt im Ausland gehört das Feilschen um Preise zum Tagesgeschäft. Wenn die Zugehörigkeit zu einer Grossfamilie belegt werden kann, bestehen gute Chancen, eine Preissenkung zu erreichen. Dieser Umstand beeindruckt jeden Kleider-, Taschen- oder Spielzeughändler. Andererseits hatte ich schon als Kind von meinem Vater gelernt: Mein Feriensackgeld reicht am wenigsten weit, wenn ich mich als Schweizerin zu erkennen gebe. In diesem Fall steigen die Preise sofort in schwindelerregende Höhen, da die Marktfahrer von der überdurchschnittlichen Kaufkraft des Alpenlandes gehört haben und am sagenhaften Reichtum der schweizerischen Bevölkerung mitverdienen wollen. Weiterlesen


Hochspannung bei Wettbewerb und Preisen

Eine Entscheidung, die mit Spannung erwartet wurde: Ab Oktober 08 wird Rudolf Strahm als Preisüberwacher abgelöst und an seine Stelle tritt Stefan Meierhans, zurzeit tätig als „Lead Corporate Affairs and Citizenship bei Microsoft Schweiz“ (Pressemitteilung des EVD). Weiterlesen


Jammerschade!

Knapp mit 93:88 verliert am Donnerstag die Vorlage im Nationalrat, Parallelimporte patentgeschützter Produkte zuzulassen. Weiterhin kaufen Herr und Frau Schweizer für mehrere tausend Franken pro Jahr Waren in der Schweiz, die in den Nachbarländern bedeutend billiger zu haben sind! Unglaublich! Weiterlesen


Der Nationalrat zementiert die Hochpreisinsel Schweiz

Nationalrat stoppt die Zulassung von Parallelimporten

Der Nationalrat stoppt den Elan seiner Wirtschaftskommission: Parallelimporte sollen weiterhin nicht erlaubt sein. SKS und FRC bedauern diesen Entscheid ausserordentlich. Damit wurde eine zentrale Chance verpasst, die Kaufkraft der Konsumentinnen und Konsumenten zu stärken – und damit für Wachstum beizutragen. Als Konsequenz des Fehlentscheides des Nationalrates wird das Projekt der Volksinitiative «für tiefere Importpreise» mit Hochdruck vorangetrieben.

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