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Krankenkassenprämien


Überfällig: Ärztetarif TARMED wird angepasst

BeratungDie Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) begrüsst den Entscheid des Bundesrats, den Ärztetarif für ambulante Leistungen TARMED endlich sachgerechter und transparenter auszugestalten und Fehlanreize zu reduzieren. Dass damit 700 Mio. Franken pro Jahr eingespart werden können zeigt, dass die bisherige Forderung der Ärzteschaft nach einer Kostensteigerung von vier Milliarden Franken für die exakt gleichen Leistungen realitätsfern ist. Wenn der Bundesrat und das Bundesamt für Gesundheit (BAG) auch in anderen Bereichen des Gesundheitswesens ihre Verantwortung übernehmen und solche dringend nötigen Entscheide fällen würden, könnten die Krankenkassenprämien zusätzlich deutlich entlastet werden. Weiterlesen


Medikamentenpreise: Bundesrat begünstigt die Pharma

medikamente2-DW-Wissenschaft-Wie heute bekanntgegeben wurde, wird die wegen einem Bundesgerichtsurteil blockierte Überprüfung der Medikamentenpreise jetzt wieder aufgenommen. Allerdings sind  die angepassten Preisfestsetzungsregeln leider weiterhin so ausgestaltet, dass Pharmaunternehmen längst überfällige und legitime Preissenkungen mit Rekursen blockieren können. Zudem wird Sparpotential nur minimal ausgeschöpft. Der Bundesrat und das Bundesamt für Gesundheit (BAG) verpassen es einmal mehr, die Medikamentenpreise in den Griff zu bekommen. Der Bund schont die Pharmaindustrie und nimmt weitere Erhöhungen der Krankenkassenprämien in Kauf. Weiterlesen


Wer Gesundheitskosten senken will, muss Qualitätsdaten erheben und Sparpotential ausschöpfen

Gesundheitskosten unter der LupeDas Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen EY (Ernst & Young) rechnet vor, dass wegen steigenden Gesundheitskosten bis 2030 mit einer Verdoppelung der Krankenkassenprämien zu rechnen ist (siehe auch Artikel in „20Minuten“). EY schlägt vor, vermehrt persönliche Gesundheitsdaten von Versicherten zu sammeln und auszuwerten, um die Gesundheitsprävention und -versorgung zu optimieren. Viel dringender und wirksamer wäre es jedoch, endlich Daten zur Behandlungsqualität der Leistungserbringer (Ärzte, Spitäler, etc.) zu erheben und auszuwerten. Dies würde es erlauben, unnötige Behandlungen und medizinische Fehler, die hohe unnötige Kosten verursachen, künftig zu vermeiden. Zudem liegen längst verschiedene weitere Möglichkeiten vor, wie hunderte Millionen Franken pro Jahr eingespart werden könnten. Sie müssten nur umgesetzt werden. Weiterlesen


BAG senkt Höchstvergütungsbeiträge für einzelne medizinische Hilfsmittel

gesundheit_medizinische hilfsmittel_migel_diabetes_spritze_blutzucker_2Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) kündigte heute die Senkung von Höchstvergütungsbeiträgen für einzelne medizinische Hilfsmittel an. Das ist ein Schritt in die richtige Richtung. Es müssen aber weitere folgen. Die sogenannte Mittel und Gegenstände-Liste (MiGeL), in welcher das BAG festlegt, wieviel die Grundversicherung für Bandagen, Gehhilfen, Blutzuckerteststreifen, etc. zahlt, muss grundlegend überarbeitet werden.

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Nationalrat will Gesundheitskosten auf Versicherte abwälzen

Der Nationalrat hat heute eine Motion gutgeheissen, die fordert, dass die Franchisen in der Grundversicherung entsprechend den Gesundheitskosten nach oben angepasst werden. Damit werden immer mehr Kosten auf die Versicherten abgewälzt – eine Massnahme, welche erneut einseitig die Versicherten belastet und nichts beiträgt zur Kosteneindämmung im Gesundheitswesen.

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Faire Medikamentenmargen würden 1.5% tiefere Krankenkassenprämien ermöglichen

margenvergleich_santesuisse_dafalganDer Krankenkassenverband santésuisse hat die Medikamentenmargen in der Schweiz und in europäischen Ländern verglichen. Resultat: Die Margen in der Schweiz sind viel zu hoch, jedes Jahr zahlen wir 458 Millionen Franken zu viel. Dabei wurden das unterschiedliche Niveau von Mieten, Löhnen und Zinsen bereits miteingerechnet. Würden diese unnötigen Kosten eingespart, könnten die Krankenkassenprämien um 1.5% gesenkt werden – eine Entlastung, die dringend nötig wäre.

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Alternative Versicherungsmodelle: vor Abschluss AVB prüfen!

Krankenkassen-KärtliAlternative Modelle der Grundversicherung (z.B. Telmed-, HMO- oder Hausarztmodelle) sind eine gute Möglichkeit, um bei den Prämien zu sparen. Die Krankenkassen gewähren deutliche Rabatte, wenn Sie sich verpflichten, etwa vor einer Behandlung zuerst den Hausarzt oder eine Hotline zu konsultieren. Bei diesen Angeboten ist jedoch Vorsicht geboten, der Beitritt zu einem solchen Modell sollte wohl überlegt sein. Weiterlesen


Krankenkassenprämien steigen um 4.5% – So können Sie trotzdem sparen

Krankenkassen.Prämien-Geld-in PortemonnaieDie Krankenkassenprämien steigen nächstes Jahr um durchschnittlich 4.5% und eine Trendwende ist nicht absehbar. Die Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) engagiert sich für tiefere Gesundheitskosten, um diese Entwicklung zu stoppen. Gleichzeitig unterstützen wir Sie dabei, wenigstens Ihr vorhandenes persönliches Sparpotential auszuschöpfen. Weiterlesen


Krankenkassenprämien steigen um 4.5% – Politik, Verwaltung und Leistungserbringer haben versagt

Heute hat Bundesrat Alain Berset die Krankenkassenprämien für das kommende Jahr bekanntgegeben. Diese steigen um durchschnittlich 4.5%. Damit nimmt die bereits sehr hohe finanzielle Belastung der Bevölkerung weiter zu. Grund dafür ist das Versagen von Politik, Verwaltung und Leistungserbringern, die ihre Verantwortung nicht wahrnehmen und griffige Massnahmen zum Kosten senken verhindern. Weiterlesen


Jetzt Zusatzversicherung kündigen?

banken_versicherungen_vertrag_rechner_lupe_administrationDie meisten Zusatzversicherungen können jeweils bis Ende September gekündigt werden. Wer dies tun will, hat also noch etwa eine Woche Zeit. Ein solcher Schritt sollte aber wohlüberlegt sein und kann entsprechend viel Zeit in Anspruch nehmen. Anders als bei der Grundversicherung gibt es für Zusatzversicherungen keine Aufnahmepflicht. Das heisst, eine Versicherung kann es ablehnen, Sie zu versichern. Je nach Alter und Gesundheitszustand kann es deshalb schwierig werden, eine neue günstige Zusatzversicherung zu finden. Bei einem Wechsel zu einer neuen Zusatzversicherung sollte also die bisherige erst gekündigt werden, wenn die Aufnahme in die neue Versicherung bestätigt wurde. Weiterlesen


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