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Hochpreisinsel Schweiz


Parlamentarier brechen ihr Versprechen und lassen Konsumenten hängen

Vergangenen Donnerstag hat sich der Nationalrat gegen die dringend nötige Kartellgesetzrevision entschieden. Unter den Nein-Stimmenden waren auch 11 Ratsmitglieder, welche die Konsumentencharta der Allianz der Konsumentenschutz-Organisationen (acsi, FRC, SKS) unterschrieben haben. Damit verpflichteten sie sich, in der laufenden Legislaturperiode die Interessen der Konsumenten zu unterstützen und entsprechend abzustimmen. Vier weitere Unterzeichnende haben sich enthalten oder nicht an der Abstimmung teilgenommen. Indem sie mitgeholfen haben, mit der Kartellgesetzrevision eine der aus Konsumentensicht wichtigsten Vorlagen der Legislaturperiode abzulehnen, haben die folgenden 15 Ratsmitglieder ihr Versprechen gebrochen: Weiterlesen


Hochpreisinsel Schweiz: Nationalrat unternimmt nichts

Der Nationalrat hat heute die Gelegenheit nicht genutzt, etwas gegen die Hochpreisinsel Schweiz zu unternehmen: Die Parlamentarier sprachen sich mehrheitlich gegen eine Änderung des Kartellgesetzes aus. Sinn des Kartellgesetzes ist es, schädliche Wettbewerbsabreden zu verhindern oder grosse Unternehmen daran zu hindern, ihre marktbeherrschende Stellung zu missbrauchen. Obwohl das geltende Kartellgesetz es erlaubt, dass Schweizerinnen und Schweizer für identische Importprodukte enorm viel mehr bezahlen müssen als in Deutschland, wollte der Nationalrat keine Gesetzesänderung. Erfahren Sie hier, welche Politiker an der Hochpreisinsel Schweiz festhalten wollen. Weiterlesen


Unterwegs mit dem Lobbyisten der Markenartikel-Hersteller

Lobbyisten verrichten ihre Arbeit gerne abseits des Scheinwerferlichts. Nicht so Beat S.: Er lobbyiert für die Beibehaltung hoher Preise für Markenartikel und gewährt exklusiv eine Einsicht in seine Tätigkeit im Bundeshaus.


Nationalratskommission unternimmt nichts gegen Hochpreisinsel Schweiz

Die Zahlen sind klar: In der Schweiz zahlen Konsumentinnen und Konsumenten für identische Produkte deutlich mehr als in den Nachbarländern. Obwohl diese teilweise enormen Preisunterschiede nicht zu rechtfertigen sind, wollen die Politiker nichts gegen die Hochpreisinsel Schweiz unternehmen: An ihrer heutigen Sitzung haben die Mitglieder der Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Nationalrates (WAK-N) eine Verschärfung des Kartellgesetzes abgelehnt. Sara Stalder, Geschäftsleiterin der Stiftung für Konsumentenschutz (SKS), kann diesen Entscheid nicht nachvollziehen. Weiterlesen


Importgüterpreise sinken – Preisdifferenzen zum Ausland nach wie vor hoch

Laut der heutigen Medienmitteilung des Bundesamt für Statistik (BFS) sind die Preise für Importgüter im Jahr 2013 durchschnittlich um 1.9% gesunken. Die Preise von identischen Produkten sind in der Schweiz jedoch nach wie vor deutlich höher als in den angrenzenden Ländern. Laut Preisbarometer.ch kosten in der Schweiz Kosmetikartikel (76%), Zeitschriften (53%), Lebensmittel (36%), Kleider (26%), Spielzeuge (25%), Sportartikel (21%) und Schuhe (13%) deutlich mehr als in Deutschland.* Dies obwohl die Mehrwertsteuer in Deutschland deutlich höher ist als in der Schweiz. Einzig bei den Elektronikprodukten sind die Schweizer Preise konkurrenzfähig.

*Basis für den Vergleich ist entweder die Gesamtbranche oder jeweils der günstigste der drei umsatzstärksten Händler in Deutschland und in der Schweiz.


Neue Preiserhebungen: Teure Spielwaren – günstige Elektronikprodukte

Elektronikprodukte sind in der Schweiz günstiger als im Ausland: Dies zeigt eine neue Studie der Konsumentenschutz-Organisationen acsi, frc, kf und SKS. Gründe dafür sind einerseits die tiefe Mehrwertsteuer und andererseits der funktionierende Wettbewerb in der Schweiz. Beim Vergleich der grössten Schweizer Online-Elektronik-Händler schneidet Digitec am besten ab. Der gleiche Warenkorb (51 Produkte) kostet bei Microspot 1% und bei Brack 7% mehr.

Im Gegensatz zu Elektronikprodukten sind Spielzeuge in der Schweiz in der Regel teurer als im angrenzenden Ausland. Insbesondere in Deutschland sind die Preise für identische Produkte (trotz höherer Mehrwertsteuer) deutlich günstiger. Der günstigste Anbieter in der Schweiz ist Toys’R’Us, bei Coop und Manor kostet ein identischer Warenkorb jeweils 9% mehr. Verglichen wurden 61 Produkte.

Die detaillierten Resultate der Elektronik- und Spielzeugeerhebung finden Sie hier und auf Preisbarometer.ch


Erstaunlich unerstaunliche News von der Wettbewerbsbehörde

Das Schwarz-Peter-Spiel geht weiter: Heute hat das „Vorzimmer“ (das Sekretariat) der Wettbewerbsbehörde verkündet, dass in Sache „Weitergabe von Währungsvorteilen“ nichts Neues gefunden wurde und demnach keine Untersuchungen gestartet würden. Weiterlesen


Preisbarometer: Preisvergleiche Wintersportartikel, Kleider und Schuhe jetzt online

Identische Wintersportartikel kosten in der Schweiz zwischen 15% und 22% mehr als in den angrenzenden Ländern. Bei den Kleidern beträgt der „Zuschlag Schweiz“ sogar bis zu 27%, bei den Schuhen bis zu 15% – dies zeigen drei neue Preiserhebungen, die heute auf www.preisbarometer.ch aufgeschaltet wurden. Weiterlesen


Importhemmnis: geprüft und für gut befunden

Der „Tagesanzeiger“ macht heute eine neue Importhürde öffentlich, die bislang sogar von den nationalen Wettbewerbshütern (Weko) toleriert wird! Die Auswirkung: Die zunehmend gefragten Elektroautos sollen überteuert beim Direktimporteur in der Schweiz gekauft werden, so will es in diesem Fall der Hersteller Renault. Damit dies problemlos umgesetzt werden kann, hat sich Renault ein einfaches Rezept einfallen lassen: Die Betriebsbatterien der Autos werden nur vermietet – Renault hat also jederzeit Zugriff auf deren Funktionalität – und bei der Umschreibung des Mietvertrags können nach Belieben Gebühren erhoben werden. Diese Paarung birgt wettbewerbshinderlichen Zündstoff: Werden die Umschreibegebühren bestritten, kann Renault jederzeit den ausgelieferten Fahrzeugen die Weiterfahrt verwehren.

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Hochpreisinsel zementiert!

Die Mehrheit der Wirtschaftskommission des Nationalrats toleriert die überhöhten Preise der Importprodukte in der Schweiz: Sie lehnt die dringend notwendige Verschärfung des Kartellgesetzes ab. Damit können internationale Unternehmen weiterhin schamlos den ungerechtfertigen „Zuschlag Schweiz“ verlangen und insbesondere Markenprodukte damit grundlos verteuern.

Die Wirtschaftskommission leistet mit diesem Beschluss der Volkswirtschaft einen Bärendienst: nicht nur den Konsumenten werden die überhöhten Preise aufgezwungen, auch viele Gewerbetreibende leiden darunter. Die Konsumenten haben – im Gegensatz zu den Unternehmungen – jedoch die Möglichkeit, dieser Ungerechtigkeit zu entfliehen: sie kaufen für rund 8 Milliarden Franken jährlich im Ausland ein. Dieser Geldabfluss betrachtet die Mehrheit der Kommissionsmitglieder als unproblematisch – ansonsten hätten sie sich heute für eine Verschärfung des Kartellgesetzes eingesetzt!


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