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Gesundheitskosten


Pharmafirmen bleiben bevorzugt

Der Bundesrat lehnt es ab, Konsumentenorganisationen das Rekursrecht bei der Festsetzung der kassenpflichtigen Medikamentenpreise einzuräumen. Eine entsprechende Motion von SKS-Präsidentin Prisca Birrer-Heimo wurde abgelehnt. Der Bundesrat argumentiert, dass ein Beschwerderecht für Konsumentenorganisationen  „den Bestrebungen des Bundesrates, den Patienten und Patientinnen den raschen Zugang zu neuen und innovativen Arzneimitteln zu ermöglichen, zuwiderlaufen.“ Dass es aber im Interesse der Patienten ist, dass Arzneimittel nicht nur schnell sondern auch zu fairen Preisen erhältlich sind, übersieht der Bundesrat.

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Prämien der Spitalzusatzversicherungen sinken

Der Druck der Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) zeigt Wirkung: Gemäss der Finma müssen die Krankenversicherer die Prämien im Bereich der Spitalzusatzversicherungen markant senken. Obwohl die neue Spitalfinanzierung seit Januar 2012 in Kraft ist, hatten die Versicherer die daraus resultierende finanzielle Entlastung bislang kaum an die Versicherten weitergegeben.

Weitere Infos finden Sie hier.


Endlich: Prämien der Spitalzusatzversicherungen sinken

Der Druck der Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) zeigt Wirkung: Gemäss der Finma müssen die Krankenversicherer die Prämien im Bereich der Spitalzusatzversicherungen markant senken. Obwohl die neue Spitalfinanzierung seit Januar 2012 in Kraft ist, hatten die Versicherer die daraus resultierende finanzielle Entlastung bislang kaum an die Versicherten weitergegeben. Weiterlesen


Pharma blockiert Preissenkungen erneut!

Wieder haben Pharmafirmen Preissenkungen für Medikamente durch Rekurse blockiert. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) bestätigt, dass 16 Beschwerden der Pharmaindustrie eingegangen sind und bei 22 Medikamenten die Preise nicht gesenkt wurden. Die Pharmaunternehmen machen so auf Kosten der Konsumentinnen und Konsumenten Gewinn; rund 200 Millionen Schweizer Franken sollten mit den Preissenkungen jährlich eingespart werden. Bereits letztes Jahr blockierten die Pharma-Juristen Preissenkungen auf die gleiche Art und Weise, die so während neun Monaten erzielten Gewinne mussten die Unternehmen nicht zurückbezahlen.

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Röntgenbilder-Schwemme eindämmen

Fast jede 3. Röntgenaufnahme ist laut Bundesamt für Gesundheit überflüssig. Dieser Befund, der gestern in der „Schweiz am Sonntag“ öffentlich gemacht wurde, überrascht nicht. Das schweizerische Gesundheitswesen rühmt sich, eines der besten der Welt zu sein. Dass es auch eines der teuersten ist, wird in diesem Zusammenhang ungern erwähnt. Gar nicht eingegangen wird zudem auf die Datenlage, welche die Klassierung zum weltbesten Gesundheits-System untermauert.

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Medikamentenpreise – heilende Wirkung in 9 Monaten?

Heute verkündet das Bundesamt für Gesundheit BAG, dass bei den überprüften 800 Medikamenten bei etwas mehr als 60% der Preis gesenkt wird. Um 200 Millionen Franken entlastet dieser erneute Preissenkungsschritt die Prämienzahlenden. So weit, so gut. Doch: Lesen Sie die Packungsbeilage! Und diese offenbart, was in der Medienmitteilung von heute nicht geschrieben steht. Diese Preissenkungs-Verfügungen können von der Pharma-Industrie angefochten werden. Pikant ist, dass nur die Pharma das alleinige Rekursrecht hat! Das ist ein Ungleichgewicht, das wir seit Längerem bemängeln und dagegen ankämpfen.

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Preistreiber Margen

Eine Studie der Krankenkassenverbands Santésuisse zeigt: Die Margen von Ärzten, Apotheken und Spitälern auf Medikamente sind zu hoch. Im Vergleich zum Ausland zahlen Schweizer Konsumenten 455 Mio Franken zu viel. Pro Krankenkassen-Prämienzahler sind dies im Jahr 57 Franken. Die Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) fordert klare Regelungen für die Margenberechnungen. Zudem kritisiert die SKS, dass die Studie von Santésuisse den grössten Preistreiber bei den Schweizer Medikamenten – die überteuerten Fabrikabgabepreise der Pharmaindustrie – zu wenig hervorhebt.

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Hochsaison der unfreiwilligen Versicherungswechsel

Vorsicht ist geboten, wenn Ihnen unbekannte „Versicherungsexperten“ telefonisch oder bei einem Strassenstand anbieten, Ihre Versicherungspolicen auf Herz und Nieren zu untersuchen. Vielfach verfügen diese sogenannten Experten auch über hellseherische Fähigkeiten und prognostizieren finanzielle Einsparungen in beachtlicher Höhe. Wenn Sie einen solchen Check durchführen lassen, seien Sie gefasst und verinnerlichen Sie sich nachfolgend aufgeführte Goldene Regel – und halten Sie diese unbedingt auch ein!
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Gleich lange Spiesse für Pharma und Konsumenten

Eine Motion von SKS-Präsidentin Prisca Birrer-Heimo verlangt, dass Konsumenten- und Patientenorganisationen wie auch Krankenkassen ein Beschwerde- und Rekursrecht beim Bundesverwaltungsgericht erhalten. Damit soll erreicht werden, dass Preisfestsetzungen von kassenpflichtigen Medikamenten, die nicht den Konsumenten und Patienten dienen, beim Bundesamt für Gesundheit (BAG) angefochten werden können. Dieses Privileg hatte bisher nur Pharmaindustrie. Eine undemokratische Praktik, die aus Sicht des Konsumentenschutzes dringend verbessert werden muss.

Lesen Sie hier die Motion im Original:

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Gesundheitskonferenz: Partikularinteressen dominieren

350 Köpfe gaben ihre Ideen zur zukünftigen Gesundheitspolitik der Schweiz ein: Gesundheitsminister Alain Berset hatte zur 1. Nationalen Gesundheitskonferenz geladen. An runden Tischen mit je 10 Personen wurden zwei grundsätzliche Fragen besprochen. Das nicht überraschende Fazit dieser heterogen zusammengesetzten Minidiskussionsrunden: Partikularinteressen dominieren.

Gesundheitskonferenz

 

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