Startseite Beiträge verschlagwortet mit „Gesundheitskosten“

Gesundheitskosten


Alle grossen Krankenkassen haben jahrelang falsch abgerechnet

Eine Umfrage des Konsumentenschutzes bei den 15 grössten Krankenkassen zeigt: Alle haben Spitalrechnungen über Jahre systematisch falsch abgerechnet – zu Lasten der Versicherten. Trotz der entsprechenden Feststellung durch das Bundesgericht weigern sie sich, die jahrelang einkassierten Beträge auch rückwirkend zurückzuerstatten. Einzige erfreuliche Ausnahme ist die Concordia, welche alle Abrechnungen der letzten 5 Jahre korrigiert. Der Konsumentenschutz kritisiert das Verhalten der Krankenkassen und die Haltung des Bundesamts für Gesundheit (BAG). Dieses hatte die unzulässige Abrechnung ausdrücklich gutgeheissen. Und nun setzt es sich weder für eine transparente Information noch für eine Rückerstattung ein. Weiterlesen


Gesundheitswesen: Dämpfung der Kosten jetzt anpacken

Gesundheitskosten unter der LupeHeute hat der Bundesrat seine Botschaft zur Dämpfung der Gesundheitskosten an das Parlament überwiesen. Unter den Massnahmen befinden sich einige sehr begrüssenswerte. Die Wählerinnen und Prämienzahler erwarten jetzt von den Mitgliedern des National- und Ständerats, dass sie der Kostenspirale im Gesundheitswesen nun endlich energisch entgegentreten. Weiterlesen


Weiterhin ist unklar, wie viele Krankenkassen falsch abgerechnet haben

Entgegen jeder Logik verlangten Krankenkassen, dass Versicherte auf von ihnen selbst getragenen Kosten zusätzlich Selbstbehalt an die Versicherung zahlen. Das Bundesgericht bestätigt in einem Urteil, dass diese Berechnungsart der Krankenkassen nicht korrekt ist. Prisca Birrer-Heimo, Präsidentin des Konsumentenschutzes und Nationalrätin, hat in der Fragestunde Erklärungen vom Bundesrat verlangt: Wie reagiert das Bundesamt für Gesundheit (BAG) auf das Bundesgerichtsurteil, wonach Krankenkassen mit dem Segen des BAG falsch abgerechnet haben? Und wie viele Krankenkassen haben diese falsche Berechnungsmethode angewendet? Weiterlesen


Konsumentenschutz fordert von Krankenkassen Rückerstattung

Krankenkassen verrechnen Spitalkosten auf inkorrekte Weise – zu Lasten der Patienten. Dies bestätigt das Bundesgericht in einem heute veröffentlichten Urteil. Entgegen jeder Logik verlangen Krankenkassen, dass Versicherte auf von ihnen selbst getragenen Kosten zusätzlich Selbstbehalt an die Versicherung zahlen. Der Konsumentenschutz fordert, dass Krankenkassen ab sofort korrekt abrechnen und zu Unrecht erhobene Beträge rückerstatten. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG), welches diese Praxis ausdrücklich tolerierte, muss seine Rolle als Aufsichtsbehörde ernst nehmen und die Krankenkassen verpflichten, korrekt abzurechnen. Weiterlesen


Medikamentenpreise: Konsumenten sollen mitreden können!

Krankenversicherer erhalten mehr Einfluss auf die Medikamentenkosten: Die Gesundheitskommission des Ständerates SGK-SR hat erfreulicherweise einen Vorstoss angenommen, welcher den Krankenkassen erlauben soll, gegen Entscheide des Bundesamtes für Gesundheit BAG vorzugehen. Dies betrifft die Spezialitätenliste, in der auch die Preise der Medikamente festgelegt werden. Der Konsumentenschutz begrüsst diesen Entscheid, fordert aber, dass auch die Patienten- und Konsumentenschutz-Organisationen das Beschwerderecht erhalten.  Weiterlesen


Pharmageld für Ärzte: Wer erhält wieviel von wem?

Ärzte, Spitäler und Gesundheitsorganisationen erhielten 2015 bis 2017 Pharmageld in der Höhe von rund 455 Millionen Franken. Im Rahmen des sogenannten „Pharma-Kooperations-Kodex“ legen 60 Pharmaunternehmen offen, an wen sie Gelder zahlen. Sie tun dies jedoch in einer Form, die es für Konsumenten und Patienten verunmöglicht, sich ein Bild über die Geldflüsse zu machen. Die Plattform «Pharmagelder Schweiz» bietet einen detaillierten Einblick in die Zahlungen der Pharmaunternehmen. 

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Prämienverbilligung: Weitere Kantone passen ihre Regeln an

Krankenkasse PrämienverbilligungIn einem Urteil vom 22. Januar 2019 hat das Bundesgericht entschieden, dass der Kanton Luzern eine zu hohe Hürde für die Vergabe von Prämienverbilligung für Kinder und junge Erwachsene in Ausbildung angesetzt hat. Der Kanton Luzern hat bereits reagiert und seine Vergabepraxis angepasst. Nun folgen ihm weiter Kantone.

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Nach Helsana-Gerichtsurteil: Jetzt muss das BAG handeln

Das diskriminierende Bonusprogramm «Helsana+» verstösst gegen das Datenschutzrecht: Das Bundesverwaltungsgericht gibt dem Eidgenössischen Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragten Recht, beurteilt aber die indirekte Rückerstattung von Grundversicherungsprämien nicht. Das Bundesamt für Gesundheit muss nun seine Rolle als Aufsichtsbehörde wahrnehmen und die Helsana in die Schranken weisen. Weiterlesen


Franchisen-Explosion verhindert

In Zusammenarbeit mit einer breiten Allianz hat der Konsumentenschutz verhindert, dass die Kostenspirale im Gesundheitswesen einseitig auf die Konsumentinnen und Patienten abgewälzt wird. Die Androhung, gegen die automatische und unbegrenzte Franchisenerhöhung das Referendum zu ergreifen, hat gewirkt: Nach der abgelehnten Erhöhung der Mindestfranchise auf 500 Franken wurde heute auch die automatische und unbegrenzte Erhöhung aller Franchisen in der Schlussabstimmung verworfen. Der Gesetzgeber muss jetzt schnellstmöglich ein wirksames Kostensenkungspaket für die ausufernden Gesundheitskosten beschliessen. Weiterlesen


Medikamente: In diesen Apotheken können Sie sparen

Beziehen Sie in der Apotheke rezeptpflichtige Medikamente, so zahlen Sie je nach Apotheke den Medikamentenpreis plus zusätzliche Taxen für die erhaltene Instruktion und Beratung. Die Apotheken-Liste des Konsumentenschutzes informiert, welche Apotheken bei Barzahlung auf Anfrage auf solche Gebühren verzichten.

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