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Gesundheitskosten


Konsumentenschutz begrüsst TARMED-Entscheid des Bundesrates

gesundheit_arztDer Bundesrat hat über die Anpassung des Ärztetarifs entschieden. Seit vielen Jahren ringen die Tarifpartner (Krankenkassen, Ärzte und Spitäler) um eine gemeinsame Position für die längst fällige TARMED-Revision. Deshalb greift der Bundesrat nun ein und passt den ambulanten Ärztetarif per 1. Januar 2018 an. Weiterlesen


Ärztetarif TARMED: endlich wird er angepasst

verzugsschadenDer Bundesrat teilte heute seine Entscheidung über die Anpassung des Ärztetarifs mit. Seit vielen Jahren ringen die Tarifpartner (Krankenkassen, Ärzte und Spitäler) um eine gemeinsame Position für die längst fällige TARMED-Revision. Deshalb greift der Bundesrat nun ein und passt den ambulanten Ärztetarif per 1. Januar 2018 an.
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Pharmageld für Ärzte: Wer erhält wieviel von wem?

Geld-Pharma-Arzt-Gesundheitskosten-KrankenkassenprämienPharmaunternehmen zahlten 2016 rund 155 Millionen Franken an Ärzte, Spitäler und Gesundheitsorganisationen. Die Pharmabranche publiziert die entsprechenden Daten im Rahmen einer sogenannten „Transparenzinitiative“, allerdings in einer Form, welche eine Auswertung fast unmöglich macht. Die Stiftung für Konsumentenschutz, die Zeitschrift Beobachter und das deutsche Recherchenetzwerk Correctiv haben die Daten trotzdem in einem aufwändigen Projekt aufbereitet und ausgewertet. Mit untenstehender Suchfunktion können Sie einsehen, welche Schweizer Ärzte, Spitäler und Gesundheitsorganisationen von welchen Unternehmen in den letzten zwei Jahren Pharmageld erhalten haben.
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Pharmageld für Ärzte: Konsumentenschutz und Beobachter zeigen, wer die 155 Millionen erhält

Geld-Pharma-Arzt-Gesundheitskosten-KrankenkassenprämienIm vergangenen Jahr floss Pharmageld im Betrag von rund 155 Millionen Franken an Ärzte, Spitäler und Gesundheitsorganisationen. Die Pharmabranche versucht jedoch, diese Daten in unbrauchbarer Form zu veröffentlichen. Die Stiftung für Konsumentenschutz und die Zeitschrift Beobachter haben die Daten aufbereitet und ausgewertet. Auf der Website des Konsumentenschutzes können mittels Suchfunktion Zahlungen an einzelne Ärzte oder Institutionen eingesehen werden. Weiterlesen


Steigende Franchisen: Prämienzahler sollen für Versäumnisse von Politik, Verwaltung und Leistungserbringern aufkommen

Gesundheitskosten unter der LupeDer Bundesrat plant – im Auftrag des Parlaments – bei der obligatorischen Krankenpflegeversicherung ein Prämiensystem einführen, in dem die Franchisen laufend entsprechend den Gesundheitskosten ansteigen. Damit soll einmal mehr das Risiko auf die Prämienzahlenden abgewälzt werden, während sehr grosse Sparmöglichkeiten ohne Qualitätseinbussen nicht wahrgenommen werden. Selbstverständlich sollen die Prämienzahler einen gewissen Anreiz haben, nur wirklich notwendige Leistungen zu beziehen – dies ist mit dem aktuellen Franchisensystem bereits der Fall. Es ist jedoch in keiner Weise angebracht, dass nun die Prämienzahler für die Versäumnisse von Politik, Verwaltung und Leistungserbringern aufkommen sollen. Weiterlesen


Merkblatt Arzt- und Spitalbesuch: Überbehandlung vermeiden – Zweitmeinung einholen

Im Rahmen von Arzt- und Spitalbesuchen müssen oft schwierige und schwerwiegende Entscheidungen getroffen werden. Beim Auswählen zwischen verschiedenen Behandlungsformen und Untersuchungen oder dem Entscheid für oder gegen einen Eingriff, steht viel auf dem Spiel.

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Medikamentenpreise: Bis zu fünfzehn mal teurer als im Ausland!

medikamente_gesundheit_tabletten_pillen_medizin_7Generika kosten in der Schweiz durchschnittlich doppelt so viel wie in europäischen Vergleichsländern, Originalpräparate sind 14% teurer. Zu diesem Resultat kommt der neuste Auslandpreisvergleich von santésuisse und interpharma. Würden die tatsächlich bezahlten Preise verglichen, wäre die Preisdifferenz noch deutlich höher. Die Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) fordert eine jährliche Überprüfung der Medikamentenpreise und die Einführung eines Festbetragssystems. Damit könnte laut santésuisse bei gleicher Versorgungsqualität jedes Jahr bis zu eine Milliarde Franken eingespart und die Krankenkassenprämien um 4% gesenkt werden. Weiterlesen


Überfällig: Ärztetarif TARMED wird angepasst

BeratungDie Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) begrüsst den Entscheid des Bundesrats, den Ärztetarif für ambulante Leistungen TARMED endlich sachgerechter und transparenter auszugestalten und Fehlanreize zu reduzieren. Dass damit 700 Mio. Franken pro Jahr eingespart werden können zeigt, dass die bisherige Forderung der Ärzteschaft nach einer Kostensteigerung von vier Milliarden Franken für die exakt gleichen Leistungen realitätsfern ist. Wenn der Bundesrat und das Bundesamt für Gesundheit (BAG) auch in anderen Bereichen des Gesundheitswesens ihre Verantwortung übernehmen und solche dringend nötigen Entscheide fällen würden, könnten die Krankenkassenprämien zusätzlich deutlich entlastet werden. Weiterlesen


Wer Gesundheitskosten senken will, muss Qualitätsdaten erheben und Sparpotential ausschöpfen

Gesundheitskosten unter der LupeDas Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen EY (Ernst & Young) rechnet vor, dass wegen steigenden Gesundheitskosten bis 2030 mit einer Verdoppelung der Krankenkassenprämien zu rechnen ist (siehe auch Artikel in „20Minuten“). EY schlägt vor, vermehrt persönliche Gesundheitsdaten von Versicherten zu sammeln und auszuwerten, um die Gesundheitsprävention und -versorgung zu optimieren. Viel dringender und wirksamer wäre es jedoch, endlich Daten zur Behandlungsqualität der Leistungserbringer (Ärzte, Spitäler, etc.) zu erheben und auszuwerten. Dies würde es erlauben, unnötige Behandlungen und medizinische Fehler, die hohe unnötige Kosten verursachen, künftig zu vermeiden. Zudem liegen längst verschiedene weitere Möglichkeiten vor, wie hunderte Millionen Franken pro Jahr eingespart werden könnten. Sie müssten nur umgesetzt werden. Weiterlesen


BAG senkt Höchstvergütungsbeiträge für einzelne medizinische Hilfsmittel

gesundheit_medizinische hilfsmittel_migel_diabetes_spritze_blutzucker_2Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) kündigte heute die Senkung von Höchstvergütungsbeiträgen für einzelne medizinische Hilfsmittel an. Das ist ein Schritt in die richtige Richtung. Es müssen aber weitere folgen. Die sogenannte Mittel und Gegenstände-Liste (MiGeL), in welcher das BAG festlegt, wieviel die Grundversicherung für Bandagen, Gehhilfen, Blutzuckerteststreifen, etc. zahlt, muss grundlegend überarbeitet werden.

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