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Medikamentenpreise: Konsumenten sollen mitreden können!

Krankenversicherer erhalten mehr Einfluss auf die Medikamentenkosten: Die Gesundheitskommission des Ständerates SGK-SR hat erfreulicherweise einen Vorstoss angenommen, welcher den Krankenkassen erlauben soll, gegen Entscheide des Bundesamtes für Gesundheit BAG vorzugehen. Dies betrifft die Spezialitätenliste, in der auch die Preise der Medikamente festgelegt werden. Der Konsumentenschutz begrüsst diesen Entscheid, fordert aber, dass auch die Patienten- und Konsumentenschutz-Organisationen das Beschwerderecht erhalten.  Weiterlesen


Repair Cafés retten monatlich über 800 Gegenstände vor dem Abfall

Schweiz – Der Konsumentenschutz hat die in Schweizer Repair Cafés erhobenen Daten ausgewertet. Demnach nahm die ehrenamtliche Reparaturbewegung im 2018 schweizweit über 14’000 Gegenstände zur Reparatur entgegen. Von zehn Gegenständen wurden durchschnittlich sechs erfolgreich repariert. Pro Monat entspricht dies 841 erfolgreichen Reparaturen.

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Günstig, importiert und alles andere als saisonal: «Faire» Trauben aus Indien

Saisonale Trauben aus Indien?

Label wie Bio oder Max Havelaar versprechen den Konsumenten, dass sie mit dem Kauf der Label-Produkte etwas Gutes für die Umwelt und die Produzenten tun. Dafür zahlt man einen Aufpreis, kann dann aber mit gutem Gewissen zugreifen. Gilt das auch für Trauben im Frühjahr, die von Indien importiert werden? Weiterlesen


VVG-Revision: nationalrätliche Version genügt nicht

Heute beriet der Nationalrat über die Teilrevision des Versicherungsvertragsgesetzes. Statt des längst fälligen – und ursprünglich beabsichtigten – Ausgleichs im Kräfteverhältnis zwischen Versicherern und Versicherten, beschloss der Rat nur punktuelle Verbesserungen für die Konsumentinnen und Konsumenten. Deshalb ist die Gesetzesvorlage in dieser Form weiterhin ungenügend. Der Ständerat muss weitere wichtige Verbesserungen beschliessen.

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Revision Versicherungsvertragsgesetz: Forderungskatalog

Am kommenden Donnerstag behandelt der Nationalrat das Versicherungsvertragsgesetz. Der Entwurf, der dem Rat zur Beratung vorliegt, ist aus Sicht der Konsumentinnen und Konsumenten höchst unfair. Zwar geben Politikerinnen und Politiker sämtlicher Couleur vereinzelt bereits im Vorfeld der Beratung zu verstehen, dass sie die extremsten Bestimmungen, die die Versicherungslobby unverfroren über das zuständige Departement in die Vorlage eingebracht hat, wohl nicht unterstützen. Doch das reicht nicht für ein ausgewogenes Gesetz. Der Konsumentenschutz veröffentlicht heute seinen Forderungskatalog, den er dem Nationalrat im Vorfeld der Debatte von kommenden Donnerstag zukommen lässt.
  
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Ratgeber: AGB in fünf Minuten prüfen

Beim Abschluss eines Fitnessabos oder einer Hausratsversicherung, beim Online-Shopping oder bei der Eröffnung eines neuen Bankkontos: Tagtäglich muss man Allgemeinen Geschäftsbedingungen AGB zustimmen, um in den Genuss der gewünschten Leistung zu kommen. Doch Sie prüfen den Inhalt des Kleingedruckten selten bis nie: sie sind einfach zu lang, zu kompliziert. Weiterlesen


Billag: Bund soll zu Unrecht einkassierte Mehrwertsteuern auf Radio- und Fernsehgebühren verzinsen

MehrwertsteuerHeute hat der Bundesrat die Vernehmlassung über das neue «Bundesgesetz über die pauschale Vergütung der Mehrwertsteuer auf den Empfangsgebühren für Radio und Fernsehen» gestartet. Damit sollen alle Haushalte, die der Radio- und Fernsehabgabe unterliegen, pauschal mit 50 Franken für die zu Unrecht erhobene Mehrwertsteuer im Zeitraum von 2010 bis Frühjahr 2015 entschädigt werden. Der Konsumentenschutz und seine Allianz-Partner FRC und ACSI begrüssen grundsätzlich das Gesetz, fordern jedoch eine Verzinsung der Rückerstattungssumme.
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Passbüro in der UBS-Filiale?

Der Identitätsnachweis durch ID und Pass ist seit jeher eine zentrale Aufgabe des Staates. Nun plant der Bundesrat einen historischen Systemwechsel: Der digitale Schweizer Pass soll künftig durch private Unternehmen wie die UBS ausgestellt werden. Nur der Ständerat kann diesen Fehlentscheid noch stoppen. Weiterlesen


smarter medicine – Vermeiden Sie unnötige Behandlungen

Schätzungen zufolge sind bis zu 30% der in der Schweiz durchgeführten medizinischen Massnahmen unnötig. Dabei werden Gesundheitsschäden durch unerwünschte Nebenwirkungen oder Komplikationen in Kauf genommen und unnötige Kosten zu Lasten der Patienten und der Allgemeinheit verursacht. smarter medicine hilft Ihnen, gemeinsam mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt unnötige Behandlungen oder Untersuchungen zu vermeiden.

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Ampel-Kennzeichnung: Zeichen stehen auf Grün

Die Unterstützung für den Nutri-Score, eine verständliche Nährwertangabe auf verarbeiteten Lebensmitteln, wächst: Zahlreiche Organisationen der Medizin und Gesundheitsvorsorge schliessen sich der Forderung der Konsumentenorganisationen nach einer verständlichen und einfachen Nährwertkennzeichnung an. Höchste Zeit also für die Lebensmittelindustrie und den Detailhandel ihren Widerstand aufzugeben und sich für das sinnvolle und verständliche System zu entscheiden.
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