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Neue AGB: Swisscom entwickelt sich zur Datenkrake

Die Swisscom informiert in diesen Tagen ihre Kundinnen und Kunden darüber, dass sie per 1. Oktober 2019 das Kleingedruckte (die Allgemeinen Geschäftsbedingungen AGB) ändert. Gut versteckt wird darin bekanntgemacht, dass Gebühren erhöht und neue eingeführt werden. Zudem lässt sich die Swisscom eine weitere Blankovollmacht ausstellen, um Daten zu bearbeiten. Der Konsumentenschutz kritisiert scharf, dass die Kundinnen und Kunden mit den Gebührenerhöhungen dazu gedrängt werden, die digitalen Dienstleistungen zu nutzen, um weitere Daten zu generieren. Der Konsumentenschutz fordert das staatsnahe Telekommunikationsunternehmen auf, den kundenunfreundlichen Gebührenentscheid zurückzunehmen.

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Neue Swisscom-AGB: Erhöhte Gebühren und Talfahrt beim Datenschutz

Die Swisscom informiert ihre Kundinnen und Kunden in diesen Tagen darüber, dass sie per 1. Oktober 2019 ihre Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) anpasst. Gut versteckt werden bisherige Gebühren erhöht und neue eingeführt. Zudem lässt sich die Swisscom eine weitere Blankovollmacht ausstellen, um Daten zu bearbeiten. Die Kundinnen und Kunden werden mit den Gebührenerhöhungen dazu gedrängt, die digitalen Dienstleistungen zu nutzen und gleichzeitig mehr und mehr Daten zu generieren. Der staatsnahe Telekomriese lässt sich gleichzeitig ermächtigen, diese fleissig zu sammeln, auszuwerten und zu Geld zu machen.  Weiterlesen


Versteckte Werbung: Beschwerde gegen Tamedia

Mitte Mai druckte der Tages-Anzeiger und weitere Tamedia-Publikationen eine doppelseitige Swisscom-Werbung ab. Die Imagewerbung für das halbstaatliche Telekom-Unternehmen war als redaktioneller Beitrag gut getarnt. Der Konsumentenschutz reicht jetzt gegen die Tamedia AG beim Schweizer Presserat Beschwerde ein. Weiterlesen


LeihBar Bern: Bereits 360 Gegenstände ausgeliehen

Vor einem halben Jahr eröffnete der Konsumentenschutz die LeihBar Bern. Insgesamt wurden seitdem rund 360 Gegenstände an über 80 Mitglieder ausgeliehen. Am meisten ausgeliehen wurden Dampfreiniger.

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Gegenvorschlag des Bundesrates zur Fair-Preis-Initiative viel zu zahm

Fair-Preis-Initiative

In der Schweiz bezahlen wir für viele Artikel, wie zum Beispiel Zeitschriften, Kleider, Kosmetika, Outdoorausrüstung, etc. viel mehr als in Deutschland, Italien oder Frankreich. Die Fair-Preis-Initiative will dies ändern. Heute hat der Bundesrat einen Gegenvorschlag zur Fair-Preis-Initiative gemacht. Dieser würde allerdings an der heutigen Situation nicht viel ändern. Der Ball liegt nun beim Parlament: Die National- und Ständeräte können den Gegenvorschlag des Bundesrates abändern und wirklich etwas gegen die Hochpreisinsel Schweiz unternehmen. Die zwei wichtigsten Anliegen der Fair-Preis-Initiative sind: Weiterlesen


Offener Brief: Versteckte Werbung bei Tamedia

Am 13. Mai druckte der Tages-Anzeiger und weitere Tamedia-Publikationen eine doppelseitige Swisscom-Werbung, getarnt als redaktioneller Beitrag. Der Werbetext ist zwar mit der Rubrikenbezeichnung „Sponsored“ deklariert und ganz unten rechts mit dem Logo der Swisscom und einem kleingedruckten Hinweis gekennzeichnet. Die Aufmachung als Doppelseite, das praktisch identische Layout, sowie die sachliche Tonalität der «Artikel» zeigen aber worum es wirklich geht: Den Lesern soll nicht auffallen, dass sie eine Werbeanzeige lesen.

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E-ID: Ständerat muss Reissleine ziehen

Der Bundesrat plant einen Systemwechsel: Private Unternehmen sollen den digitalen Pass (E-ID) herausgeben. Das entsprechende Bundesgesetz über elektronische Identifizierungsdienste ist auf der Zielgeraden. Eine repräsentative Umfrage zeigt nun auf, dass 87% der Bevölkerung die E-ID vom Staat beziehen wollen. Insbesondere beim Datenschutz fehlt ihr das Vertrauen in private Unternehmen. Es ist wichtig und richtig, dass der Bevölkerung baldmöglichst eine digitale Identifikation zur Verfügung steht. Der Ständerat hat es jetzt in der Hand, die Vorlage an den Bundesrat zurückzuweisen und eine staatliche E-ID zu fordern. Dies wäre der schnellste Weg, dem Wunsch der Bevölkerung nachzukommen. 

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Zeitschriften und Kleider kosten in der Schweiz deutlich mehr als im Ausland

Bei den Zeitschriften ist die Hochpreisinsel Schweiz besonders akzentuiert: Ein Warenkorb von identischen Zeitschriften kostet in der Deutschschweiz 50.9% mehr als in Deutschland. Der Preisunterschied in der Französischen Schweiz beträgt im Vergleich zu Frankreich im Mittel 56.5%. Im Tessin sind die Zeitschriften durchschnittlich sogar mehr als doppelt so teuer wie in Italien (+127.0%). Dies zeigt ein Preisvergleich von 115 Zeitschriften, den der Konsumentenschutz zusammen mit seinen Allianz-Partnern FRC und ACSI im April 2019 durchgeführt hat. Ebenfalls untersucht wurde der Bekleidungssektor. Durchschnittlich kosten die gleichen Kleider in der Schweiz rund 25% mehr als in Deutschland, Frankreich und Italien. Die Preisunterschiede bei Esprit sind am grössten, bei H&M am kleinsten. Weiterlesen


Neue Studie: Zeitschriften und Kleider sind in der Schweiz deutlich teurer als im Ausland

Bei den Zeitschriften ist die Hochpreisinsel Schweiz besonders akzentuiert: Ein Warenkorb von identischen Zeitschriften kostet in der Deutschschweiz 50.9% mehr als in Deutschland. Der Preisunterschied in der Französischen Schweiz beträgt im Vergleich zu Frankreich im Mittel 56.5%. Im Tessin sind die Zeitschriften durchschnittlich sogar mehr als doppelt so teuer wie in Italien (+127.0%). Dies zeigt ein Preisvergleich von 115 Zeitschriften, den der Konsumentenschutz zusammen mit seinen Allianz-Partnern FRC und ACSI im April 2019 durchgeführt hat. Ebenfalls untersucht wurde der Bekleidungssektor. Durchschnittlich kosten die gleichen Kleider in der Schweiz rund 25% mehr als in Deutschland, Frankreich und Italien. Die Preisunterschiede bei Esprit sind am grössten, bei H&M am kleinsten. Weiterlesen


EIDCOM: Kontrollbehörde ohne Kompetenzen?

Die ständerätliche Rechtskommission hat letzte Woche den Entwurf für das E-ID-Gesetz einstimmig verabschiedet. Die Aufsicht und Kontrolle über die Anbieter der elektronischen Identitätsdienstleistungen will sie einer neu zu schaffenden Kommission übertragen, der EIDCOM. Im Vorschlag des Bundes- und Nationalrates ist für die Kontrollfunktion eine Stelle innerhalb der Bundesverwaltung vorgesehen. Dieser Schwenker sieht stark nach einem Manöver aus, mit dem Zweifler überzeugt werden sollen. Den Konsumentenschutz überzeugt sie nicht.

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