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News


Bio-Label mit Täuschungspotential

SKS fordert mehr Transparenz bei BIO-Labels bezüglich Herkunft Rohstoffe

Unter dem Label von BioSuisse ist nicht alles „Suisse“, was so tönt: fehlt der Zusatz „Suisse“ zum Label, kommen das Produkt oder die Rohstoffe aus dem Ausland. Importierte Migros-Bio-Produkte werden gemäss den weniger strengen EU-Bio-Richtlinien produziert. Die SKS sieht in der Kennzeichnung ein Täuschungspotential für die Konsumentinnen und Konsumenten und fordert deshalb von BioSuisse und Migros, ihre Logos so zu gestalten, dass die Herkunft der Rohstoffe und die Richtlinien klar erkennbar sind. Weiterlesen


Verzicht auf Kopierschutz und Musikhandy-Abgaben gefordert

Nationalratskommission muss für ausgewogene Urheberrechts-reform sorgen

Die Konsumentenorganisationen acsi, FRC, kf und SKS fordern von der Rechtskommission des Nationalrates eine Urheberrechtsreform, welche ein Gleichgewicht der Rechte garantiert. Die Behandlung der Konsumenten als «Raubkopierer» und das Aufbürden von Mehrkosten für die Musik- und Filmnutzung muss gestoppt werden. Auch Apple-Chef Steve Jobs hat dies eingesehen, wie er jüngst verlauten liess. Weiterlesen


Rote Karte für UEFA!

SKS startet E-Mailpetition gegen UEFA-Gebühren für Restaurants

Die Stiftung für Konsumentenschutz spricht sich vehement gegen den Plan der UEFA aus, während der Fussballeuropameisterschaft (EM 08) Gebühren für das Zeigen von EM-Spielen auf Fernsehern in Restaurants zu verlangen. Die SKS wird bei der UEFA intervenieren und startet eine E-Mailpetition gegen die Pläne der UEFA. Bis zum 7. Februar 2007 sammelt die SKS alle E-Mails der Konsumentinnen und Konsumenten, die sich gegen die Gebühren aussprechen. Die Stellungnahmen der Konsumentinnen und Konsumenten werden mit einem Beschwerdebrief an die UEFA übermittelt. Weiterlesen


SKS fordert Transparenz: Wer erhält Agrarsubventionen?

Resultate der Agrarplattform sind nicht mehr aktuell und unklar

Mit heute schon nicht mehr gültigen Zahlen weist die Agrarplattform nach: Steuergelder fliessen nicht nur an die Bauern, sondern auch an hochrentable Konzerne wie Nestlé und Emmi. Die SKS fordert vom Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) die Publikation der neuesten Zahlen, und zwar detailliert. Gestützt auf das Bundesgesetz über das Öffentlichkeitsprinzip (BGÖ) stellt die SKS das formelle Gesuch an das BLW, lückenlos nachzuweisen, welche Unternehmen und Betriebe wie viele Steuergelder für was im Jahr 2006 erhalten haben. Die SKS fordert zudem, dass diese Zahlen der Öffentlichkeit künftig ohne langwieriges Gesuch zur Verfügung gestellt werden. Weiterlesen


Cassis-de-Dijon-Prinzip: Vorsicht bei Lebensmitteln

 

SKS und FRC fordern Beibehaltung von Gesundheitsschutz und Transparenz bei Lebensmitteln

SKS und FRC begrüssen die Abschaffung zahlreicher Handelshemmnisse. Das Cassis-de-Dijon-Prinzip muss rasch eingeführt werden, um gegen die Hochpreisinsel Schweiz zu kämpfen. SKS und FRC verlangen, dass lediglich 10 Ausnahmen im Bereich Lebensmittel gemacht werden. Schweizer Errungenschaften wie der Gesundheitsschutz und das Recht auf Information müssen beibehalten werden. Weiterlesen


Agrarallianz bezieht Stellung zur Agrarpolitik 2011

 

Die Agrarallianz legte am 15. Januar 2007 anlässlich einer Medienkonferenz in Bern ihre grundsätzliche Haltung zur AP 2011 dar. Die Reform der Agrarpolitik soll nicht abgewürgt, sondern im Interesse der ganzen Lebensmittelbranche nachhaltiger als bisher gestaltet werden. Die einseitig auf die Interessen der Milchindustrie ausgerichteten Beschlüsse des Ständerates stossen auch bei den bäuerlichen Organisationen der Agrarallianz auf wenig Verständnis. Die 15 Organisationen der Agrarallianz sind überzeugt, dass die Schweizer Landwirtschaft nur mit einer auf den Markt und die Qualität ausgerichteten Strategie erfolgreich in die Zukunft blicken kann. Korrekturen im Nationalrat sind notwendig. Weiterlesen


Weniger zahlen für Medikamente

SKS führt bereits Apothekenliste Apothekengebühren: Ein Check lohnt sich!

Medikamentencheck und Bezugscheck heissen die Gebühren, welche die meisten Apotheken in der Schweiz für den Bezug von rezeptpflichtigen Medikamenten verlangen. Die SKS führt auf www.konsumentenschutz.ch seit Wochen eine Liste der Apotheken, welche auf einen oder beide Checks verzichten oder andere Vergünstigungen gewähren. Zudem hat die SKS heute nochmals knapp 800 Apotheken in der Deutschschweiz angeschrieben. Weiterlesen


Santésuisse-Direktor vertritt weiterhin Pharmainteressen

Neuer Santésuisse-Direktor Britt verteidigt in der NZZ am Sonntag hohe Medikamentenpreise

Der neue Direktor von Santésuisse, Fritz Britt, vertritt weiterhin die politischen Positionen der Pharmaindustrie – seiner bisherigen Arbeitgeberin. «Das finanzielle Potenzial von Parallelimporten werde massiv überschätzt», äusserte er in der «NZZ am Sonntag». Die SKS ist empört: Gibt Santésuisse nun den Kampf gegen die hohen Medikamentenpreise auf? Die SKS verlangt vom Santésuisse-Verwaltungsrat, dass sich auch der neue Direktor unmissverständlich für die Interessen der Prämienzahlenden einsetzt.

Seit Anfang 2007 ist Fritz Britt neuer Geschäftsführer des Krankenkassen-dachverbandes Santésuisse. Im gestrigen Grundsatzinterview mit der «NZZ am Sonntag» hat er die Bedeutung von Parallelimporte von Medikamenten heruntergespielt: «Das finanzielle Potential von Parallelimporten werde massiv überschätzt». Damit widerspricht Britt der bisherigen Position Santésuisse diametral: Bisher haben die Krankenkassen immer gegen die zu hohen Medikamentenpreise gekämpft. Aufgrund des Importmonopoles patentgeschützter Medikamente dürfen diese nicht aus dem Ausland eingekauft werden. In der Folge bezahlen die Patientinnen und Patienten für ein und dasselbe Medikament in der Schweiz massiv mehr als im Ausland.

Die SKS ist empört: Fritz Britt, ehemaliger Verantwortlicher für politische Fragen beim Pharmakonzern Novartis, hat es anscheinend noch nicht geschafft, seinen Hut zu wechseln. Die Schweizer Pharmakonzerne haben sich bis jetzt erfolgreich gewehrt, Parallelimporte von günstigeren Medikamenten zuzulassen. Die SKS fordert den Verwaltungsrat der Santésuisse auf, Fritz Britt in die Schranken zu weisen und ein klares Bekenntnis für Parallelimporte abzulegen.

Für die SKS ist klar: Die Krankenkassen müssen sich für die Anliegen der Prämienzahlerinnen und Prämienzahler einsetzen. Die Senkung der hohen Medikamentenpreise ist eines davon. Wenn Fritz Britt nun versuchen würde, eine unheilige Allianz zwischen Krankenkassen und Pharmaindustrie auf die Beine zu stellen, bei dem am Ende die Versicherten und Patientinnen die Leidtragenden sind, würde sich Santésuisse selbst diskreditieren. Leider sind Anzeichen hierfür vorhanden: Bereits im April 2005 hatten Pharmaindustrie und Krankenkassen vorgeschlagen, dass die Versicherten mehr für die Medikamente aus dem eigenen Sack bezahlen sollen.

Die SKS-Forderung, dass Santésuisse nicht nur die Mittel für den Abstimmungskampf über die Einheitskrankenkasse einfriert, sondern auch keine Gelder der Versicherten fürs Lobbying einsetzt, gewinnt an Brisanz. Es geht nicht an, dass die Prämienzahlerinnen und -zahler Geld an die Krankenkassen zahlen, damit diese dann gegen die Interessen der Versicherten lobbyieren!

Stiftung für Konsumentenschutz

Bern, 8. Januar 2007

 


LOA III: Wieder zu Lasten der Konsumenten

Bundesrat genehmigt Vertrag zwischen Apothekerverband und Santésuisse

Die Stiftung für Konsumentenschutz ist enttäuscht: Der Bundesrat bietet wiederum Hand für einen Vertrag zwischen dem Apothekerverband und Santésuisse, welcher die Interessen der Konsumentinnen und Konsumenten nicht wahrnimmt. Weiterhin sollen sie für Dienstleistungen in den Apotheken bezahlen, die sie nicht einfordern oder nicht erhalten. Weiterlesen


Kampf gegen Hochpreisinsel vom Nationalrat gestoppt

Nationalrat klammert Frage der Parallelimporte aus dem Patentgesetz aus

Die heutigen Importmonopole verteuern patentgeschützte Konsumgüter um durchschnittlich 30 Prozent gegenüber dem Ausland. Dennoch hat sich der Nationalrat gegen Parallelimporte ausgesprochen. SKS und FRC sind enttäuscht: Der Kampf gegen die Hochpreisinsel Schweiz wird bereits wieder aufgegeben, bevor er richtig aufgenommen wurde. Weiterlesen


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