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Hochzeit abgesagt. Muss ich den Fotografen trotzdem bezahlen?

Web-RatgeberAufgrund der behördlichen Massnahmen zur Bekämfpung des Corona-Virus sind Hochzeitsfeiern momentan kaum noch durchführbar. Ein Hochzeitsfotograf (oder Fotograf für eine andere private Veranstaltung) wird jeweils für einen genau bestimmten Zeitpunkt (Tag der Veranstaltung) gebucht. Wenn die Veranstaltung aber nicht mehr durchgeführt werden darf und somit unmöglich geworden ist, ist auch die Leistung des Fotografen nicht mehr möglich. Es entfallen damit Leistungs- als auch Gegenleistungspflicht: Der Fotograf muss nicht mehr leisten, der Auftraggeber (z.B. das Hochzeitspaar) aber auch nicht mehr zahlen. Es handelt sich hierbei um einen Fall der nachträglichen Unmöglichkeit nach Art. 119 OR.

Achtung: Es kann sein, dass Anbieter im Kleingedruckten abweichende Vereinbarungen für solche Fälle vorsehen. Beruft sich ein Fotograf auf eine derartige Bestimmung in seinen AGB, kann es sich trotzdem lohnen, hartnäckig zu bleiben: Derartige AGB-Klauseln sind unter Umständen nicht rechtsgültig. Kontaktieren Sie im Zweifelsfall unsere Beratung.

Vergessen Sie nicht, dass die Massnahmen des Bundes für viele Selbständige und Kleinunternehmen existenzbedrohend sind. Sie können diese in dieser schwierigen Phase ein Stück weit unterstützen, indem Sie dem Fotografen z.B. bereits jetzt eine Auftragszusage für den Eratztermin geben.

Was geschieht mit dem bestellten Catering? Muss ich das bestellte Hochzeitskleid voll bezahlen?

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