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Konsumentenschutz-Tipps zum Sharing

MiniRatgeber-Titelbild-Teilen-avhBern – Die Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) präsentiert mit ihrem neuen Miniratgeber „Teilen statt besitzen“ einen breiten Überblick über unterschiedliche Modelle des gemeinsamen Konsums und regt dazu an, eigene Ideen und Modelle zu entwickeln. Sharing – so der moderne Ausdruck für das alte Konzept des Teilens – bietet Vorteile beim Konsum aber auch für die Natur und wird deshalb für Konsumentinnen und Konsumenten, aber auch für die Anbieter, ein wichtiges Standbein.

Der neue Miniratgeber der SKS hilft Konsumentinnen und Konsumenten, in der Vielzahl der Sharing-Konzepte die besten Lösungen für individuelle Bedürfnisse zu finden. So gibt es Tipps zu Kleider-Tausch-Partys, zum Sharing von Autos, Wohnungen oder Gegenständen. Auch Vorschläge, wie Nahrungsmittel oder Wissen geteilt werden können, sind in der 16-seitigen Broschüre zu finden. Darüber hinaus beschreibt die SKS die rechtlichen Aspekte der Sharing Economy und setzt sich mit der neuen Wirtschaftsform kritisch auseinander.

Nachhaltiger Konsum im Kommen

Nachhaltiges Konsumieren ist zukunftsweisend: Der Verbrauch an Rohstoffen und Energie überschreitet bereits heute die ökologische Belastungsgrenze unseres Planeten. Im Jahr 2014 war der Global Overshoot Day (Ökoschuldentag) bereits am 19. August[1]. Das heisst, dass die Menschheit innerhalb von acht Monaten rechnerisch die natürlichen Ressourcen für ein Jahr aufgebraucht hat und die restlichen Monate auf „ökologischem Pump“ lebt. Erfreulicherweise findet auch beim Konsum langsam ein Umdenken statt, denn immer mehr Menschen kaufen umweltfreundliche Produkte. Und ein neuer Trend, der eigentlich ein alter ist, vermindert die ökologische Konsum-Belastungen weiter: Teilen und gemeinschaftlicher Konsum, auch Sharing oder Share Economy genannt.

Besitz weniger wichtig

Auch in der Schweiz setzt sich die Erkenntnis langsam durch, dass es nicht wichtig ist, wie viele Dinge im persönlichen Besitz sind, sondern dass der Zugang zum gewünschten Gegenstand im richtigen Moment vorhanden ist. Mit anderen Worten: Um einen Nagel einzuschlagen, ist nicht ein eigener Hammer Voraussetzung, sondern dass ein Hammer zur Verfügung steht. Das Ziel dabei ist nicht die komplette Aufgabe von Eigentum, sondern eine Reduzierung aufs Nötige, ohne den eigenen Wohlstand zu verringern. Teilen wirkt sich in der Regel sogar bereichernd aus: Aufs Portemonnaie, die Umwelt und auf zwischenmenschliche Beziehungen.

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[1] Footprintnetwork: www.footprintnetwork.org/de/index.php/GFN/page/earth_overshoot_day/ (letzter Zugriff: 5. Feb. 2015)


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