Startseite Medienmitteilungen Neben Knebelverträgen auch noch Preisabsprachen?

Neben Knebelverträgen auch noch Preisabsprachen?

Hat es  Preisabsprachen unter wichtigen Auto-Leasing-Anbietern in der Schweiz gegeben? Die SKS begrüsst die Untersuchung, welche die Wettbewerbskommission WEKO heute angekündigt hat. Die Konsumentinnen und Konsumenten sind im Leasing-Geschäft am kürzeren Hebel, die Untersuchung über allfällige Absprachen bezüglich Leasingraten, Zinssätzen und Vertragskonditionen passen in dieses Bild.

Für Konsumentinnen und Konsumenten ist das Leasen von Autos ein sehr teures Geschäft: Die effektiven Kosten für das Auto-Leasing kommen dreimal höher zu stehen als eigentlich angenommen. Denn die Leasing-Verträge enthalten in der Regel eine Reihe von Auflagen, welche finanziell enorm belasten können: Vorgegeben sind Vollkasko-Versicherung, Reparaturpflicht, Vorgaben bezüglich Service-Intervallen und Ort des Services, zusätzliche Kosten wegen Mehrkilometern und Rücknahmepflicht. Der Leasingvertrag erweist sich weiter als Knebelvertrag: Auch wenn das Auto nicht genutzt werden kann – etwa wegen langen Reparaturarbeiten – gibt es weder Ersatz noch Entschädigung. Service und Reparatur dürfen nur von den vorgegebenen Servicestellen und genau nach einem Servicehandbuch durchgeführt werden.

Es ist deshalb ganz im Sinne der Konsumentinnen und Konsumenten, dass die WEKO die Leasingraten und die Vertragskonditionen unter die Lupe nimmt. Die SKS hofft, dass damit endlich etwas Bewegung in das starre und hohe Preisgefüge der Leasingbranche kommt.

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