Startseite Medienmitteilungen Erstes Repair Café in Bern – Reparieren statt wegwerfen!

Erstes Repair Café in Bern – Reparieren statt wegwerfen!

Die Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) lanciert am Samstag, 26. April 2014, das erste Repair Café in Bern. Egal ob Kamera, Smartphone oder der Lieblingspullover: die Besucher sind herzlich eingeladen, defekten Gegenständen mit Hilfe von Reparaturexperten neues Leben einzuhauchen. Von 10 bis 16 Uhr wird in der Turnhalle des Kulturzentrums Progr genäht, gebohrt und gelötet und das alles kostenlos. Bezahlt werden müssen lediglich die Ersatzteile. Als Highlight stehen 3D-Drucker zum direkten Einsatz vor Ort bereit.

Hilfe zur Selbsthilfe
Ob Kamera, Toaster, Kleidung, Smartphone, kleine Möbel, Spielzeug, Bücher oder Mixer – fast alles, was defekt ist, kann im ersten Repair Café Berns repariert werden. Die Besucher werden von erfahrenen Profis angeleitet und profitieren von kostenlosem Fachwissen und passendem Werkzeug. Vor Ort sind ehrenamtliche Schneider, Elektroniker, Elektriker, Informatiker, Schreiner, Buchbinder und Ingenieure. Gängige Ersatzteile können zu Selbstkostenpreisen vor Ort gekauft werden. Ziel des Repair Cafés ist es, die Kultur des Reparierens wieder aufleben zu lassen und aufzuzeigen, dass viele Produkte repariert werden können und nicht im Müll enden müssen.

Schonung von Portemonnaie und Umwelt
Repair Cafés bieten die Möglichkeit, konkret etwas gegen den Ressourcenverschleiss und die wachsenden Abfallberge zu unternehmen. Zudem lernen Besucher, wie Geräte repariert werden können und dass es für fast alle Defekte kreative Lösungen gibt. Als positiven Nebeneffekt wird das Portemonnaie geschont, man schliesst neue Kontakte und kann sich bei Kaffee und Kuchen austauschen.

Reparieren als Gegenbewegung
Immer wieder landen Produkte im Abfall, die nur über kleine Defekte verfügen und mit relativ geringem Aufwand wieder repariert werden können. Eine Reparatur wird in vielen Fällen nicht in Erwägung gezogen, lohnt sich nicht oder ist nach Herstellerangaben nicht möglich. Dass die Produkte kaputt gehen, ist oft kein Zufall. Die Stiftung für Konsumentenschutz konnte im Oktober 2013 aufzeigen, dass Hersteller zum Teil Produkte absichtlich so konstruieren, dass diese frühzeitig kaputt gehen oder im Falle eines Defekts nicht oder nur schwer repariert werden können (z.B. wegen verklebten Gehäusen oder fehlenden Ersatzteilen). Mit dem Repair Café wird ein Gegengewicht zu diesen Herstellungspraktiken geschaffen. Die Reparatur und Langlebigkeit von Produkten soll ins Zentrum gerückt und die Konsumenten für das Reparieren begeistert werden.

Weitere Informationen
Journalisten sind herzlich zur Eröffnung eingeladen. Geschäftsleiterin Sara Stalder wird von 10 bis 12 Uhr am Repair Café anwesend sein.

Die Stiftung für Konsumentenschutz organisiert die ersten beiden Berner Repair Cafés. Kooperationspartner sind die Café-Bar Turnhalle (www.turnhalle.ch), das FabLab Bern (http://fablabbern.ch), www.reparaturfuehrer.ch und die weltweite Bewegung der Repair Cafés (www.repaircafe.org).

Weitere Informationen unter www.repair-cafe.ch

Für Fragen:
Raffael Wüthrich, Co-Projektleiter, SKS, 078 817 01 47, r.wuethrich@konsumentenschutz.ch
Anina Hanimann, Co-Projektleiterin, SKS, 079 630, 98 83, a.hanimann@konsumentenschutz.ch

Stiftung für Konsumentenschutz, Monbijoustrasse 61, Postfach, 3000 Bern 23
Telefon 031 370 24 24, Fax 031 372 00 27, Bestellungen: Telefon 031 370 24 34
http://konsumentenschutz.ch


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