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Roaming-Tarife: Gelbe Karte für Ständeräte!

Schweizer zahlen zu viel für Handynutzung im Ausland

Wer im Ausland sein Handy benutzt, erhält oft eine happige Rechnung. Deshalb hat die EU Maximaltarife für das sogenannte Roaming eingeführt. Die Kommission des Ständerates will jedoch nichts von einer solchen Regelung wissen und empfiehlt einen entsprechenden Vorstoss zur Ablehnung. Die Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) fordert daher alle Konsumentinnen und Konsumenten auf, diesen Ständeräten die digitale gelbe Karte zu zeigen.

Schweizer und Schweizerinnen, die ihr Handy im Ausland benutzen, zahlen Höchstpreise. Während die EU Maximaltarife für das sogenannte Roaming kennt, will die Kommission des Ständerates nichts unternehmen: Mit 9:3, beziehungsweise 8:4 Stimmen haben die Kommissionsmitglieder zwei Vorstösse abgelehnt, die eine Senkung der Tarife verlangten. Die Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) fordert daher alle Konsumenten auf, diesen Ständeratsmitgliedern online auf www.konsumentenschutz.ch möglichst viele gelbe Karten zu zeigen. Das Ergebnis wird den Parlamentariern noch vor der nächsten Session im März bekanntgegeben, in der der Ständerat voraussichtlich über dieses Geschäft entscheiden wird.

Die Kommission des Ständerates hat an ihrer Sitzung ausserdem beschlossen, den Bundesrat zu beauftragen, bis Ende 2014 einen Bericht über die Entwicklung der Roaming-Gebühren zu verfassen. Für SKS-Präsidentin Prisca Birrer-Heimo dauert das viel zu lange: „Dass die Roaming-Gebühren in der Schweiz zu hoch sind, ist seit langem bekannt. Die Fakten liegen auf dem Tisch. Wenn man schon einen Bericht will, lässt sich der in zwei, drei Monaten verfassen. Alles andere ist Zeitspiel auf Kosten der Schweizer Konsumenten.“


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36 Kommentare zu “Roaming-Tarife: Gelbe Karte für Ständeräte!”



Lehmann Markus

Stopp mit CH-Milchkühe für ausländische Handykonzerne



Ruoss Michel

Eine mir unverständliche Haltung des Ständerats.



Christian Bachofen

Volksvertreter? ?



Daniel Bürki

Es ist schon fast traurig was hier geschieht. Und diese Leute wurden vom Volk gewählt ?!



Kurt Hunziker

Das kann ja nur heissen, dass die Mehrheit dieser Kommission in dem Verwaltungsräten der Telekomm-Firmen sitzt. Was sind eigentlich die argumente für die Ablehnung?



Brawand Martin

a propos Volksvertreter:

Es gibt KEINE Politiker die das „Volk“ vertreten.
Vertreten werden ausschliesslich ihre eigenen Interessen oder zumindest die Interessen derer, die die eigene Wahl und Wiederwahl überhaupt möglich machen.
(zum besseren Verständnis dieser Problematik: versuche die Philosophie des Sokrates zu verstehen !)



marcel@habluetzel.net

Wann vertreten unsere Parlamentarier wieder unsere Interessen??!!



Jakob Schneeberger

Es wäre an der Zeit, den Ständerat, das alte Relikt aus der Zeit der Alten Eidgenossenschaft, abzuschaffen. Punkt.



Klaus Koch

Welche Staenderaete provitieren von der Swisscom? Das sollen unsere Volksvertreter sein? Abtreten und nicht wiederkommen!!



Markus Gerber

Nur ein weiterer Baustein in der Beweiskette, der zeigt, wie Bürger und Konsumentenvolk von der sogenannten Führungselite für dumm verkauft wird.



newnamralph@yahoo.co.uk

Nicht nur Roaming Tariffe, sondern Gateway Tariffe zwischen schweizer Anbietern sollen auch gut angeschaut werden!!!!



Leuenberger Annemarie

Wem dienen Sie? Dem Volk, dass sie wählte oder irgendeiner Lobby?



Werner Trachsel

Sind die Ständeräte Swisscom oder Volksvertreter – ich meine es wäre das Zweite!



Schedler Andreas

Die Politik geht ihre eigenen Wege, welche leider nicht die des Volkes sind.



Harald Birkl

Am EU Wesen soll die Schweiz genesen, zur Zeit scheibchenweise. Wenn diesen Volksverdrehten etwas nicht in ihren Kram passt, wird gegen das Volk agiert.



Albert Hotz

Es ist schon fast traurig was hier geschieht. Und diese Leute wurden vom Volk gewählt.



Norbert Elser

Es ist für mich nicht unverständlich, denn die Politik geht schon lange nicht mehr ernsthaft auf die Belange des Volkes ein. Diese Leute sollten eigentlich das Volk vertreten, oder?



Peter

Man sollte einfach die Namen kennen, dieser Ständeräte, dann könnte man sie das nächste mal nicht wieder wählen.



Furer Peter

Wir Schweizer werden wie immer abgezockt…



HG Strunz

Staubsaugervertreter verkaufen Staubsauger;
Volksvertreter…



R. Stoll

Stop die Abzockerei!



Mellert Denise

Wieso nehmen wir sonst immer EU-Recht an und hier nicht?



Hans Finschi

Ich unterstütze die Forderung der Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) nach der Einführung von Maximaltarifen für das Roaming festzusetzen mit Nachdruck. Einmal mehr bin ich von unseren sog. Volks- und Kantonsvertretern sehr enttäuscht. Viele von Ihnen merken einfach nicht, wie es in einem grossen Teil des Volkes, das sie gewählt hat, tickt!



Long Heinz

Also Ständeräte; Habt ihr Aktien bei Swisscom, Sunrise und Orange ?



Bernard Peter

Es geht uns mit den Handytarifen wie mit Festnetz wir sind immer in der Situation, dass die Konkurrenz nicht spielt. Das gleiche gilt auch fürTarife die Gateways /fasern untereinander



D. Liechti

Die Diskussion ist schon länger im Gange.

Warum hat wohl die Swisscom erst kürzlich Parlamentarier-Abo’s eingeführt?

Säge nicht am Provider, der die Telekommunikation schenkt…



Brunner Michael

Ich schließe mich voll der Aussage von Peter Furer (11.02.2013 20.26h) an.
Wir Schweizer haben ja sooo viel Kohle, uns kann man ungeniert abzocken und melken !



Rita Ammann

Das alte Lied – die sogenannten Volksvertreter schauen vor allem für den Profit der Unternehmen, anstatt für uns Alle.



Koch Walter

Volksvertreter? Hi hi hi



A.W.Ammabb

permanent übernehmen wir EU-Recht. Warum nicht auch hier?



J. Häring

Erst wenn das Volk andere Parlamentarier wählt, könnte sich etwas ändern, aber solange wir diesen Filz an er Macht lassen, müssen wir uns nicht über deren Käuflichkeit wundern.



Alexander Karlen

Hallo, Roaming, Internet, Mail und drahtlose Kommunikation in allen Bereichen ist doch selbstverständlich. Mich erinnert es an die 70er-Jahre im letzten Jahrhundert als das Frauenstimmrecht eingeführt wurde…?!!



Daniel Jansen

Die sind doch an den Unternehmen beteiligt



Thomas Heinis

Ich höre keine Argumente um dieses Aergernis beizubehalten und hoffe der Gesamtrat korrigiert diesen unverständlichen Entscheid.



Eichenberger

was sind das für Volksvertreter.



Peyer Hugo

Lobbyisten sei Dank!
Leider fallen wir immer wieder auf das rechtsbürgerlich Politikergeschwätz herein!

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